Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

17Jul/17

Die Liebe Gottes – Teil 8

KAPITEL 2 – Gott liebte Dich bereits, bevor Du überhaupt geboren wurdest – Teil 3

Bevor Du geboren wurdest, kannte Gott schon Deine Bestimmung

Jeremia Kapitel 1, Vers 5

„Ehe ICH dich im Mutterleib bildete, habe ICH dich ersehen, und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ICH dich geheiligt; zum Propheten für die Völker habe ICH dich bestimmt!“

In dieser Passage sagt Gott vier besondere Dinge über Jeremia:

  1. ICH formte dich
  2. ICH kannte dich
  3. ICH heiligte dich
  4. ICH ordinierte dich

Als der HERR Jeremia sagte, dass Er ihn zum Propheten für die Völker bestimmt hatte, muss er sich gefragt haben, ob Gott diese Angelegenheit wirklich gründlich durchdacht hatte! Denn er begann, Ihm Gründe aufzuzählen, weshalb er nicht dafür qualifiziert war, die Bestimmung, die Gott für ihn vorgesehen hatte, zu erfüllen:

Jeremia Kapitel 1, Vers 6

Da sprach ich: „Ach, HERR, HERR, siehe, ich kann nicht reden, denn ich bin noch zu jung!“

Aber Gott wusste ganz genau, was Er tat. Schon der Ruf an sich zeigt auf, dass Gott das sehr gut durchdacht hatte. ER übermittelte ihm: „Das war keine spontane Entscheidung Meinerseits, Jeremia. Ist dir nicht bewusst, dass ICH bereits alles über dich wusste, während du dich noch im Mutterleib befandest? Ist dir nicht klar, dass ICH diese Bestimmung schon so lange geplant habe?“

Ja, das hatte Gott. Und Er hatte sich mit großer Befriedigung darauf gefreut, wie wunderbar Sein Kind die Gaben, die so liebevoll für ihn bewahrt worden waren, einsetzen würde. Deshalb konnte Gott ihm versichern:

Jeremia Kapitel 1, Vers 8

„Fürchte dich nicht vor ihnen (zu denen ICH dich sende)! Denn ICH bin mit dir, um dich zu erretten“, spricht der HERR.

ER legte Seine Hand auf Jeremias Lippen und sprach:

Jeremia Kapitel 1, Vers 9b

„Siehe, ICH lege Meine Worte in deinen Mund!“

Und genauso wie einst bei Jeremia schätzt Gott jetzt die Momente, in denen Er uns in das hineinwachsen sieht, zu was Er uns vorgesehen hat und wie wir uns in Richtung der Bestimmung bewegen, die Er für uns geplant hat. Dasselbe gilt für die menschliche Beziehungen.

Wenn ich jemanden liebe, bedeutet dies, dass ich bestimmte Hoffnungen, Absichten und Wünsche im Zusammenhang mit diesen Personen habe. Ich bin an ihrer Seite und sehne mich danach, dass sie aufblühen und ihr gesamtes Potential ausleben. Sie sollen sich als wertvoll und moralisch schön betrachten.

Der Unterschied ist, dass bei Gott diese Schätze schon vorher existiert haben, die wir jetzt einsetzen. ER hat sie von Anfang an für uns reserviert. Paulus sprach über diese ewige Kenntnis und Liebe Gottes, als er den Galatern von seiner eigenen Berufung berichtete:

Galaterbrief Kapitel 1, Verse 15-16a

15 Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert und durch Seine Gnade berufen hat, wohl gefiel, 16 Seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich Ihn durch das Evangelium unter den Heiden verkündigte.

Genauso wie Gott eine Bestimmung für Jeremia und für Paulus hatte, so hat Er auch eine Bestimmung für jeden von uns, eine, die Er schon geplant hatte, bevor wir überhaupt geboren wurden.

Bevor Du geboren wurdest, kannte Gott bereits Deine Möglichkeiten

1.Mose Kapitel 1, Verse 26-27

26 Und Gott sprach: „Lasst uns Menschen machen nach Unserem Bild, Uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!“ 27 Und Gott schuf den Menschen in Seinem Bild, im Bild Gottes schuf Er ihn; als Mann und Frau schuf Er sie.

Warren Wiersbe hat Folgendes angemerkt:

„Es hat eine göttliche Konferenz unter der Dreifaltigkeit gegeben, bevor der Mensch erschaffen wurde. Das war etwas, das es bei keiner anderen Stufe der Schöpfung gegeben hat.“

Das Ergebnis dieser Konferenz war die Entscheidung, dass der Mensch nach Gottes Bild erschaffen werden sollte. In Sein Bild erschaffen worden zu sein, bedeutet nicht, dass wir in allen Punkten wie Gott sind. Unsere Ähnlichkeit mit Ihm beinhaltet, dass wir Seinen Charakter und Sein Wesen in uns tragen, obwohl diese Attribute beim Sündenfall geschmälert wurden.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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16Jul/17

Die Liebe Gottes – Teil 7

KAPITEL 2 – Gott liebte Dich bereits, bevor Du überhaupt geboren wurdest – Teil 2

Bevor Du geboren wurdest, kannte Gott schon Deine Individualität

Psalmen Kapitel 139, Vers 16

DEINE Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in Dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.

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15Jul/17

Die Liebe Gottes – Teil 6

KAPITEL 2 – Gott liebte Dich bereits, bevor Du überhaupt geboren wurdest – Teil 1

Hiob Kapitel 10, Verse 10-12

10 Hast Du mich nicht wie Milch hingegossen und wie Käse mich gerinnen lassen, 11 mit Haut und Fleisch mich bekleidet, mit Gebeinen und Sehnen mich durchwoben? 12 Leben und Gnade hast Du mir gewährt, und Deine Fürsorge bewahrte meinen Geist.

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14Jul/17

Die Liebe Gottes – Teil 5

KAPITEL 1 – Gott ist Liebe – Teil 5

Gottes Liebe ist uneingeschränkt

Die meisten Christen kennen das griechische Wort agape, das die uneingeschränkte Liebe beschreibt. Für die Schreiber des Neuen Testaments war die Vorstellung, dass Gott die unvollkommenen Menschen in einer vollkommenen Weise liebt, so radikal und neu, dass sie diese nur mit dem unbestimmten relativen Wort agape beschreiben mochten. J. I. Packer erklärt: „Die griechische und römische Welt in der Zeit des Neuen Testaments hätte sich niemals eine solche Liebe träumen lassen. Von ihren Göttern glaubte man oft, dass sie menschliche Frauen begehrten, aber niemals, dass sie Sünder liebten. Und die Schreiber des Neuen Testaments mussten dazu buchstäblich das unbekannte Wort agape einführen, um die Liebe des einzig wahren Gottes zu beschreiben, wie sie sie kennen gelernt hatten.

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13Jul/17

Die Liebe Gottes – Teil 4

KAPITEL 1 – Gott ist Liebe – Teil 4

Gottes Liebe ist unwandelbar

In einer Welt, die sich so schnell bewegt und verändert wie die unsrige, gibt es eine Sache, die konstant bleibt: Das Wesen Gottes.

Maleachi Kapitel 3, Vers 6

„Denn ICH, der HERR, verändere Mich nicht; deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen.“

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