Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

5Dez/22

Wie geht es nach dem Richterstuhl Christi weiter? – Teil 26

Quelle: „Heaven“ (Himmel) von Randy Alcorn

Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig

  • Hast Du schon einmal die Unruhe der Schöpfung verspürt?
  • Fühlst Du die Einsamkeit des Waldes, das Aufgewühltsein des Meeres?
  • Hörst Du eine Sehnsucht in den Schreien der Wale?

Trotz Spuren von Schönheit und Freude ist auf dieser Erde etwas ganz offensichtlich nicht in Ordnung. Nicht nur Gottes Geschöpfe, auch die unbelebten Dinge scheinen es zu spüren. Doch es gibt auch Hoffnung, die nach einem strengen Winter im Frühling sichtbar wird.

Martin Luther hat es so formuliert:

„Unser HERR hat die Zusage der Auferstehung nicht nur in Bücher geschrieben, sondern auf jedes Blatt im Frühling.“

Die Schöpfung hofft auf die AUFERSTEHUNG, ja sie sehnt sich inständig nach ihr. Genau das sagt die Bibel:

Römerbrief Kapitel 8, Verse 19-23

19 Denn das sehnsüchtige Harren (Verlangen) des Geschaffenen (der ganzen Schöpfung) wartet auf das Offenbarwerden (der Herrlichkeit) der Söhne (Kinder) Gottes. 20 Denn der Nichtigkeit (Vergänglichkeit) ist die ganze Schöpfung unterworfen worden – allerdings nicht freiwillig (durch eigene Schuld), sondern um dessen willen, der ihre Unterwerfung bewirkt hat –, jedoch auf die Hoffnung hin, 21 dass auch sie selbst, die Schöpfung, von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werden wird zur (Teilnahme an der) Freiheit, welche die Kinder Gottes im Stande der Verherrlichung besitzen werden. 22 Wir wissen ja, dass die gesamte Schöpfung bis jetzt noch überall seufzt und mit Schmerzen EINER NEUGEBURT harrt. 23 Aber nicht nur sie (das), sondern auch wir selbst, die wir doch den Geist als Erstlingsgabe bereits besitzen, seufzen gleichfalls in unserem Inneren beim Warten auf (das Offenbarwerden) der Sohnschaft, nämlich auf die Erlösung unseres Leibes.

Der „neue Körper“ bezieht sich auf die Auferstehung der Toten. Paulus sagt, dass nicht nur wir, sondern „die ganze Schöpfung“ auf die Befreiung der gesamten Erde wartet, die mit der Auferstehung unseres Leibes stattfinden wird.

Nicht nur die Menschheit im Allgemeinen, sondern die Gläubigen im Besonderen (erfüllt vom Heiligen Geist) sind Teil der Schöpfung, die, ohne sich dessen unbedingt bewusst zu sein, von Gott die Befreiung erhoffen. Wir wissen, was Gott für die Menschen und die Erde geplant hat; deshalb wissen wir auch, wonach wir uns sehnen. Wir erwarten das, wonach die Schöpfung seufzt – nach der ultimativen Erlösung. Gott hat die gesamte Schöpfung getroffen, als Er den Fluch nicht nur auf die Menschheit, sondern auf die ganze Erde brachte.

1.Mose Kapitel 3, Vers 17

Zu dem Manne (Adam) aber sagte Er (Gott): „Weil du der Aufforderung deines Weibes nachgekommen bist und von dem Baume gegessen hast, von dem zu essen ICH dir ausdrücklich verboten hatte, so soll der Ackerboden verflucht sein um deinetwillen: Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang!“

Warum wurde auch der Ackerboden verflucht? Weil die Menschen UND die Erde untrennbar verbunden sind. Und so wie wir zusammen zu Fall kamen, werden wir auch zusammen auferstehen.

Das Geschick der Menschheit ist das Geschick der Schöpfung

Warum wartet DIE GANZE SCHÖPFUNG sehnsüchtig auf unsere Auferstehung? Aus einem einfachen, aber entscheidend wichtigen Grund: Das Geschick der Menschheit ist das Geschick der ganzen Schöpfung. So wie die ganze Schöpfung durch unsere Auflehnung gegenüber Gott verdorben wurde, hängt die Erlösung der gesamten Schöpfung von unserer Erlösung ab.

Als Kind beschäftigte ich (Randy Alcorn) mich hobbymäßig mit Astronomie. Jahre bevor ich Jesus Christus kennen lernte, war ich fasziniert von den gewaltigen Zusammenstößen von Galaxien, den Explosionen von Sternen und den Implosionen zu Neutronensternen und schwarzen Löchern.

Sogar die fernsten Gebiete des Universums weisen riesige Bereiche feuriger Zerstörung auf. Die Entropie, der 2. Hauptsatz der Thermodynamik, besagt, dass alle Dinge dem Verfall anheim gestellt sind. Das bedeutet, dass alles früher einmal in einem besseren Zustand war, als es jetzt ist.

  • Folgt daraus nicht logischerweise, dass die Bedingungen von Gottes ursprünglicher Schöpfung so waren, dass Menschen und Tiere nicht sterben sollten, dass die Energie der Sterne immer wieder erneuert wurde und die Planeten nie aus ihrer Umlaufbahn kamen?
  • Könnte es nicht sein, dass unsere Herrschaft über die Erde sich nach Gottes Plan schließlich auf das gesamte materielle Universum erstrecken soll?

Dann wäre es nicht erstaunlich, dass die gesamte Schöpfung, für die wir ja Verantwortung trugen, unter den Fluch kam.

Der Theologe Erich_Sauer schrieb dazu in seinem Buch „Der König der Erde - Ein Zeugnis vom Adel des Menschen nach Bibel und Naturwissenschaft“:

„Sogar nach dem Sündenfall blieben das Geschick und die Erlösung der Erde unzertrennlich mit der Existenz und der Entwicklung der Menschheit vereint. Die Erlösung der Erde ist trotz allem an den Menschen gebunden.

Der Mensch ist das Werkzeug für die Erlösung der irdischen Schöpfung. Und weil das Gottes Wille und Ziel bleibt, kann es einen NEUEN HIMMEL und eine NEUE ERDE nur NACH dem letzten Gericht geben, das heißt nach der Vollendung und nach dem Abschluss der Geschichte der Erlösung der Menschen.“

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Erlösung