Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

1Sep/21

Die Bewältigung von Krisen – Teil 44

Quelle:

3. April 2021 – Pastor Brandon Holthaus

Depressionen – Teil 10

Sündenbekenntnis

Eine weitere Bedingung, um von Gott von einem schlimmen Trauma und der damit verbundenen Depression erlöst zu werden, ist das Sündenbekenntnis. Dazu heißt es in:

1.Johannesbrief Kapitel 1, Verse 9-10

8 Wenn wir behaupten, keine Sünde zu haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; 9 wenn wir (aber) unsere Sünden bekennen (eingestehen), so ist Er treu und gerecht, dass Er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt. 10 Wenn wir behaupten, nicht gesündigt zu haben, so machen wir Ihn zum Lügner, und Sein Wort ist nicht in uns.

Falsch zu denken ist in erster Linie ein geistliches Problem. Die geistliche Quelle für Depression kann vielfältig sein. Die erste ist offensichtlich die Sünde. Sie kann zu einer Depression führen, weil wir beim Sündigen wissen, dass wir etwas falsch machen. Für den Moment bereitet die Sünde Genuss und Vergnügen, wie uns gesagt wird in:

Hebräerbrief Kapitel 11, Verse 24-25

24 Durch Glauben verschmähte es Mose, als er herangewachsen war, ein Sohn der Tochter des Pharaos zu heißen; 25 lieber wollte er mit dem Volke Gottes Drangsale erleiden, als einen vorübergehenden Genuss von der Sünde haben: 26 Er achtete die Schmach Christi für einen größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens; denn er hatte die (himmlische) Belohnung im Auge.

Und wegen diesem „vorübergehenden Genuss“ sündigen die Menschen. Doch anschließend müssen sie mit den Schuldgefühlen und der Scham leben, was sie mit der Zeit depressiv macht. Um diese Depression wieder los zu werden ist es unerlässlich, dass sie vor Gott ihre Sünden reumütig und bußfertig bekennen.

Sündenvergebung – sich selbst und anderen

Nun ist es aber so, dass - obwohl die meisten Menschen das wissen und sogar ihre Sünden bekennen -, sie sich immer noch schuldig und depressiv fühlen. Sie können es nicht fassen, dass sie in die falsche Richtung gegangen sind, was normalerweise nicht ihrer Wertvorstellung entspricht und können sich das nicht verzeihen.

Dabei sollten sie sich bewusst machen, dass wenn Gott ihnen vergibt, sie sich selbst ebenfalls vergeben müssen. Wenn sie das nicht tun, setzen sie ihre eigenen moralischen Standards über die Gebote Gottes. Und da sie ihren eigenen Standards nicht einhalten konnten, fühlen sie sich schlecht. Auf diese Art und Weise kann Sünde eine Depression hervorrufen.

Ich hasse es sagen zu müssen, aber in all den Jahren meiner Beratertätigkeit habe ich Menschen kennen gelernt, die genau wissen, was sie tun, indem sie zum Beispiel in wilder Ehe leben oder sonst irgendetwas Sündhaftes tun, und es gefällt ihnen. Sie lehnen es strikt ab zu heiraten. Die Folge davon ist, dass sie eine Depression bekommen. Wohl gemerkt, wir sprechen hier von Christen und nicht von Ungläubigen.

Eine weitere Sache, die zu einer Depression führen kann und ebenfalls Sünde ist, das ist Wut und Groll. Die meisten Menschen wissen nicht, dass Sünde die Ursache für eine Depression sein kann. Um die Depression aufzulösen, muss die Sache, die so viel Wut ausgelöst hat, geklärt werden und der jeweiligen Person vergeben werden, die uns irgendwann in der Vergangenheit verletzt hat.

Einem Übeltäter zu verzeihen, das ist keine einfache Angelegenheit, zumal wenn sie Dir wirklich sehr schlimme Dinge angetan hat. Auch wenn es nicht leicht ist, gilt es dennoch, den Weg der Vergebung zu beschreiten, der mitunter sehr lang sein kann. Wenn dies nicht geschieht, dann wird sich die Wut in Verbitterung und Groll verwandeln, was wiederum zu einer Depression führt. So jemand sucht nach einer Gerechtigkeit, die aber erst Jesus Christus herbeiführen wird, wenn Er mit den Seinen am Ende der 7-jährigen Trübsalzeit auf die Erde zurückkehren wird, um Sein Tausendjähriges Friedensreich zu errichten.

Gott wird alles wieder in Ordnung bringen. Doch unversöhnliche Christen wollen das nicht abwarten und entwickeln Wut und Groll, wenn sie ihre Übeltäter ein unbeschwertes Leben führen sehen. In diesem Fall haben sie folgende Bibelstelle nicht gelesen:

2.Petrusbrief Kapitel 3, Verse 3-4 + 9

3 Ihr müsst dabei aber zunächst (vor allem) bedenken, dass am Ende der Tage Spötter voll Spottsucht auftreten werden, Menschen, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln 4 und sagen: »Wo ist (bleibt) denn Seine verheißene Wiederkunft? Seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt ja alles doch so, wie es seit Beginn der Schöpfung gewesen ist.«

9 Der HERR ist mit der (Erfüllung Seiner) Verheißung nicht säumig, wie manche Leute (in Seinem Verhalten) eine Säumigkeit sehen, sondern Er übt Langmut gegen euch, weil Er nicht will, dass einige verlorengehen, sondern dass alle zur Buße (zum Gesinnungswechsel) gelangen.

Das göttliche Gericht findet also erst am Ende der 7-jährigen Trübsalzeit statt. Bis dahin wird das, was jemand falsch gemacht hat, noch nicht von Gott bestraft. Es geht darum, dass Gott will, dass so viele Menschen wie möglich ihre Sünden bereuen und ihre Gesinnung entsprechend ändern, was ja unter „Buße tun“ zu verstehen ist.

Wer das nicht akzeptieren will, über dessen Kopf wird die Wolke der Depression schweben, die er so schnell nicht mehr weg bekommt. Das zeigt sich dadurch, dass er ständig gereizt und misstrauisch ist und die meiste Zeit über eine Abwehrhaltung einnimmt.

Diese Lebensweise ist aber geistlich nicht gesund und hat folgende Auswirkungen:

  • Man verliert die Freude am HERRN
  • Die Fröhlichkeit geht verloren
  • Alles im Leben gerät in Unordnung

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube