Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

31Jul/21

Die Bewältigung von Krisen – Teil 12

Quelle:

1. April 2021 – Pastor Brandon Holthaus

Der angemessene Umgang mit Wut – Teil 1

Wegen der Corona-Krise wurde unser Leben umgestülpt und total verändert. Und nun sollen wir auf eine „neue Normalität“ vorbereitet werden - so wie die Globalisten es nennen. Aber eine ganze Menge Menschen haben in dieser Zeit schwer zu kämpfen. Das ist eine sehr harte Zeit für sie, weil sie das nicht mehr machen können, was sie für gewöhnlich tun. Und das regt sie auf und macht sie wütend. Einige bekommen auch Depressionen, sind niedergeschlagen und mutlos.

Die Corona-Krise beeinträchtigt Kinder und Erwachsene gleichermaßen. In diesem Beitrag wollen wir uns mit Wut und Zorn beschäftigen, das ein großes Problem ist, besonders in der Corona-Krise oder in jeder anderen, die wir gerade durchleben. Die Menschen können nicht mehr arbeiten oder zur Schule gehen und ihre Bildungsabschlüsse machen. Sie können nicht mehr in Urlaub fahren. Sie haben kein Geld mehr, weil sie ihre Arbeitsplätze verloren haben. Die Menschen werden also in vielerlei Hinsicht von einer Krise betroffen.

Eine der Reaktionen darauf ist eben Wut, weil den Menschen nicht gefällt, was sie da gerade erleben und weil sie nichts dagegen unternehmen können. Deshalb steigt die Wut bis zu einem bestimmten Level. Die Menschen sind völlig irritiert und total frustriert, besonders dann, wenn es deswegen innerhalb der Familie unterschiedliche Meinungen und sogar Spannungen gibt.

Deshalb ist es wichtig die Wurzel von Wut und Zorn zu verstehen. Depression und Gram sind ebenfalls sehr wichtige Emotionen, bei denen man in die Tiefe gehen muss, um sie zu begreifen.

Deshalb nehmen wir uns hier etwas mehr Zeit, um uns mit Wut zu beschäftigen. Sie wird ausgelöst, wenn man sich von einem Menschen oder einer Situation ungerecht behandelt fühlt. Das kann irgendwann in der Vergangenheit geschehen sein oder eben im Hier und Jetzt. Seelische Verletzungen, die dadurch entstanden sind, kann man lange mit sich herumtragen.

Du kannst Dich auch außerhalb Deines persönlichen Umfeldes ungerecht behandelt fühlen, wie zum Beispiel durch einen Politiker, durch einen Fremden im Lebensmittelgeschäft oder durch einen anderen Autofahrer, wenn Du unterwegs bist. Aber diese Art von Wut verfliegt relativ schnell. Diese Geschehnisse rauben Dir für gewöhnlich nicht den Schlaf. Du magst Dich über einen Politiker kurzfristig aufregen, solange das, was er anordnet nicht Deinen Lebenskreis beeinflusst. Dasselbe gilt für Dinge, die in unserer Gesellschaft passieren. Das beschäftigt uns nicht sehr lange.

Anhaltende Wut entsteht erst dann, wenn wir von jemandem in unserem Umfeld ungerecht behandelt werden oder wenn wir es so wahrnehmen und der vorgibt, uns bedingungslos zu lieben, wie ein Freund, eine Freundin, ein Verwandter usw. Dann fangen wir an, eine Last zu tragen, die wir nicht mehr loswerden. Dann wächst die Wut, weil wir uns betrogen fühlen von jemandem, von dem wir erwartet haben, dass er auf unserer Seite stehen würde.

Da kommt der Schmerz her, den viele Menschen in ihrem Inneren mit sich herumtragen. Dieser Schmerz wurde ihnen in der Regel von ihren Eltern, Großeltern und/oder älteren Geschwistern zugefügt, denen sie vertraut hatten und die für ihre Entwicklung verantwortlich waren. Doch da findet man ganz plötzlich keine Rückendeckung mehr. Dasselbe kann einem auch mit einem Ehepartner passieren. Das ist in der Regel die Ursache für inneren Schmerz und der Grund, weshalb sich Wut aufstaut.

Einige Christen schaffen es, mit ihrer Wut über Ungerechtigkeit auf biblische Weise umzugehen und sie angemessen zu verarbeiten. Doch die meisten Menschen können das nicht. Sie haben keine gute Struktur damit umzugehen, wenn jemand sie betrügt oder ungerecht behandelt. Aber diese Struktur gibt die Bibel vor in:

Epheserbrief Kapitel 4, Vers 26

»Zürnet ihr, so sündiget dabei nicht« (Ps 4,5); lasst die Sonne über eurem Zorn nicht untergehen 27 und gebt dem Verleumder (Teufel) keinen Raum!

Psalmen Kapitel 4, Vers 5

Seid zornerregt, doch versündigt euch nicht! Denkt nach im Stillen auf eurem Lager und schweigt! SELA.

Hier lehrt uns die Bibel, wie wir angemessen mit Wut umgehen sollen. Bei einem berechtigten Zorn sollen wir NICHT sündigen! Es ist nur natürlich für uns, dass wir uns über Sünde und Ungerechtigkeit in der Welt aufregen. Selbst Gott wird zornig, wenn die Menschen sündigen, gegen Ihn rebellieren oder Ihm partout nicht gehorchen wollen.

Wir lesen im Neuen Testament, dass Jesus Christus während Seiner Mission zornig wurde. ER war so wütend über die Händler und Geldwechsler im Tempelgelände, dass Er sie gewaltsam vertrieb. ER hatte alle Rechte, dies zu tun wegen der Sünde und Ungerechtigkeit, die dort betrieben wurde.

Es gibt Zeiten, in denen Du aus legitimen Gründen zornig bist. Deine Wut sollte aber wirklich auf nichts Anderem basieren und nicht einfach nur auf einer persönlichen Empfindung oder einer subjektiven Wahrnehmung. Es geht nicht darum, was Du über eine bestimmte Sache denkst.

Nein, ein Zorn ist – laut Bibel – nur dann berechtigt, dass das Fehlverhalten einer Person tatsächlich beweisbar ist. Gott will, wenn Du über eine Sünde oder Ungerechtigkeit aus legitimen Gründen wütend bist, dass Du Deinen Zorn kanalisierst, damit Du angemessene Aktionen durchführen kannst, wie:

  • Schützen
  • Bewahren
  • Verteidigen
  • Gerechtigkeit in die Situation hineinbringen

Dadurch wird der Zorn zu einer Gabe, weil Du durch diese Empfindung die nötige Energie aufbaust, angemessene Schritte zu unternehmen, um die ungerechte Situation zu korrigieren und damit aufzuheben. Das liegt in dann Deiner Macht.

Aber leider wird die Gabe des Zorns nur allzu oft falsch genutzt. Ist Dir schon aufgefallen, dass viele Christen nicht biblisch mit dem Zorn umgehen? Ihr Zorn geht dann zuweilen weit über den normalen Ärger hinaus. Dabei handelt es sich um eine Überreaktion, die vergleichbar mit einer brennenden Zündschnur ist. Das Ausmaß ihrer Wut übersteigt das, was in dieser Situation angemessen ist.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube