Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

1Aug/21

Die Bewältigung von Krisen – Teil 13

Quelle:

1. April 2021 – Pastor Brandon Holthaus

Der angemessene Umgang mit Wut – Teil 2

Krisen bringen den inneren Zorn ans Licht

Die meisten Menschen, die Probleme mit ihrem Zorn haben, wissen, dass er existiert, weil sie ihn in ihrem Inneren brodeln spüren. Sie können ihn in ihrem Inneren zwar noch tiefer vergraben; doch ihnen ist bewusst, dass er jeder Zeit ausbrechen. Sie können ihn nicht verlieren, weil er tief in ihrem Inneren festsitzt und vor sich hin schwelt.

Wenn sich während der Corina-Krise alles in Dir aufwühlt, hast Du das Recht, wegen der Ungerechtigkeit, die damit einhergeht, wütend zu sein. Es ist einfach nur lächerlich, wie da die Zahlen manipuliert werden. Dieser Betrug führt aber leider dazu, dass viele Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren. Ja, darüber kann man sich aufregen, und Du hast alles Recht dazu, darüber zornig zu sein. Denn alles, was damit zusammenhängt, ist total ungerecht.

Doch wenn man es mit der Wut übertreibt, dann verwandelt sie sich in Rage, und es kann passieren, dass Du Angehörige Deiner eigenen Familie angreifst. Du weißt, dass irgendetwas in Deinem Inneren gebrodelt hat, was erst durch die Corona-Krise offensichtlich wurde.

Aber nun gilt es, diesem Zorn auf den Grund zu gehen. Ich hatte bereits erwähnt, dass es in den meisten Fällen Ungerechtigkeit ist, die wir tatsächlich erlebt oder als eine solche wahrgenommen haben. Sofern es eine falsche Empfindung war, muss sie korrigiert werden. Denn dann ist Dir ein Denkfehler unterlaufen, und Du hast dadurch die Realität verdreht.

Aber wenn es nachweislich stimmt, dass jemand, der Dir nahe stand, Dir etwas Unrechtes zugefügt hat, dann kann das zu sehr zerstörerischen Wegen in Deinem Leben führen. Diese solltest Du dann näher untersuchen. Auf diese Art und Weise kannst Du diagnostizieren, welche Art von Zorn Du wirklich hast.

Die erste Folge bei Menschen, die Ungerechtigkeit erfahren haben und darüber zornig sind, ist, dass sie dem Übeltäter nicht vergeben können. Aber sie bekommen ihn auch nicht mehr aus ihrem Kopf. Somit wird diese Ungerechtigkeit zu einem ständigen Thema in ihrem Leben. Wenn dann jemand ihr Leben kreuzt, der sie in irgendeiner Weise an den Übeltäter erinnert, wird diese Person von vorn herein abgelehnt. Sie bekommt dann zu hören: „Ich kann dir nicht vertrauen, weil du mich an etwas erinnerst, was jemand mir angetan hat.“ Und dann wird diese Person in Zukunft gemieden.

Unversöhnlichkeit ist ein großer Teil von diesem inneren Zorn. Bei meiner Beratungstätigkeit erlebe ich es immer wieder, dass Menschen, die mit innerer Wut zu kämpfen haben, sagen: „Ich will demjenigen, der mir diese Ungerechtigkeit angetan hat, nicht vergeben, weil das dieser Person ermöglichen würde, ungestraft davonzukommen. Ich kann ja beobachten, wie es ihr gut geht, wogegen ich noch sehr darunter zu leiden habe, was sie mir zugefügt hat.“

In vielerlei Hinsicht vertrauen diese unversöhnlichen Menschen nicht auf Gott. Sie glauben nicht, dass Er gerecht ist.

Vergebung bedeutet aber in Wahrheit, dass man die Bestrafung für einen Übeltäter ganz allein Gott überlässt und diese ganze Ungerechtigkeit, die einem widerfahren ist, daraufhin ad acta legt. Unversöhnliche Menschen halten aber an der Sache fest, weil sie befürchten, Gott würde die Übeltäter nicht bestrafen. Sie wollen diese Angelegenheit selbst in die Hand nehmen, was natürlich nicht gut ist. Denn sie selbst werden dieses Problem niemals lösen können.

Was das Thema Versöhnung anbelangt, denken diese Menschen völlig falsch. Wenn eine Person, die Dir Schlimmes angetan hat, inzwischen zu einem wahren Christen geworden ist, dann ist ihre Bestrafung am Kreuz auf Golgatha an Jesus Christus vollzogen worden. Dort wurde alles, was diese Person jemals an Bösem getan hat, von Jesus Christus bezahlt. Deshalb wird diese Person von Gott für ihre begangenen Sünden auch nicht mehr bestraft werden. Und das gilt für jeden Menschen, der Jesus Christus reumütig und bußfertig als seinen persönlichen HERRN und Erlöser annimmt. Das stimmt also bis dahin.

Das Merkwürdige ist nun, dass unversöhnliche Menschen, die für sich selbst Vergebung durch das Sühneopfer von Jesus Christus beanspruchen, dies anderen Christen nicht zubilligen wollen. Da stimmt etwas in ihrer geistlichen Einstellung nicht. Sie spielen ein falsches Spiel mit sich selbst.

Nehmen wir einmal an, dass diese böse Person ihre Tat niemals bereut. Dann tritt dieser unbußfertige Mensch in die Bestrafungsphase ein, von der die geschädigte gläubige Person in der Regel überhaupt nichts mitbekommt. Ein Christ, dem Ungerechtigkeit zugefügt wurde, sollte, was die Bestrafung des Übeltäters anbelangt, IMMER auf Gott vertrauen. Denn es heißt in Seinem Wort:

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veröffentlicht unter: Glaube