Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

10Okt/20

Die Zeit bis zur Entrückung auskaufen – Teil 1

Quelle:

10. Juli 2020 – Dr. Charles Stanley

Wenn Gott sagt: „Wartet!“ - Teil 1

Von all den Lektionen, die ich in all den Jahren gelernt habe, war dies der wichtigste Grundsatz: „Gehorche Gott, und überlasse Ihm die Konsequenzen!“ Aber es gibt noch ein zweites Prinzip, das ich auch für immens wichtig halte. Es lautet: „Warte darauf, bis Gottes Zeit gekommen ist!“

Wir denken so oft: „Alles, was zählt ist doch, dass ich weiß, was Gott will, dass ich tun soll.“ Nein, so ist es NICHT. Wir müssen auch wissen, WANN Er will, dass wir es tun sollen und WIE wir es machen sollen.“

Wenn ich an all diese Passagen denke, in denen wir lesen können, was wir tun sollen und an all die Gelegenheiten, die wir dazu haben und an all das, wozu Gott uns aufruft, dann meine ich, dass es niemals falsch sein kann, auf den Zeitpunkt zu warten, den Gott dazu für angemessen hält.

Aber das erfordert Geduld, weil Gott uns nicht immer sofort sagt, WANN Er will, dass wir etwas Bestimmtes für Ihn tun sollen. Wenn wir da zu voreilig handeln, können wir in Schwierigkeiten geraten. Deshalb ist es so wichtig, dass wir auf Gottes Zeitvorgabe warten. Denn was Er erreichen will, geht für gewöhnlich weit über das hinaus, was wir im Sinn haben.

In diesem Zusammenhang denke ich an folgenden Bibelvers:

Psalmen Kapitel 27, Vers 14

Harre des HERRN, sei getrost, und dein Herz sei unverzagt! Ja, harre des HERRN!

Das bedeutet, dass wir nicht übereilt handeln, sondern stattdessen darauf warten sollen, was Er uns sagt, wann wir in Aktion treten sollen.

Doch dieses Warten ist für mich schwierig, besonders dann, wenn ich JETZT etwas Bestimmtes haben will oder wenn ich denke, dass ich etwas sofort tun sollte. Aber Gott denkt nicht immer so wie ich.

Ich kann mich an zwei Ereignisse in meinem Leben erinnern, bei denen dieses Prinzip von Ps 27:14 sehr wichtig für mich war. Und wenn ich daran zurückdenke, wird mir bewusst, wie absolut einfach und wie wahr es ist. Dennoch ist es oft nicht so leicht.

An das erste Ereignis, an das ich mich in diesem Zusammenhang erinnere, war, als ich bei einem Autounfall vom Rücksitz aus etwa 9 m aus dem Wagen auf die Straße geschleudert wurde. Als ich noch im Auto saß, sprach der HERR zu meinem Herzen und sagt: „Kaufe kein Auto!“ Da dachte ich mir: „Seltsam, was soll schlecht daran sein, ein Auto zu kaufen?“ Aber es ging mir nicht mehr aus dem Sinn, und ich ließ mir Zeit damit, mir einen Wagen anzuschaffen und sagte: „Gut, HERR, ich werde Dir gehorchen. Ich vertraue Dir.“

Doch irgendwann meinte ich, zu diesem Autohändler gehen und mich in diesen Wagen setzen zu müssen, den ich mir ausgesucht hatte. Dabei wartete ich, betete und sprach mit Gott darüber, während ich das Innere des Autos untersuchte, um festzustellen, wie alles funktionierte. Da war es plötzlich, als würde Gott zu mir sagen: „Du willst dieses Auto haben?“ „Ja“, sagte ich, es ist das beste. Da erwiderte Er: „Wenn du das Beste willst, dann kaufe dieses Auto nicht.“ Als der Verkäufer dann kam, sagte ich zu ihm: „Sie werden meine Entscheidung wahrscheinlich nicht verstehen. Aber ich werde dieses Auto nicht kaufen.“

Es war wahrscheinlich nur wenige Monate später, als ich mit einem Freund zu einem Treffen ging. Da fragte er mich:

„Wann gedenkst du, dir ein Auto zuzulegen?“
Ich antwortete: „Ich warte da noch auf Gott, dass Er mir aufzeigt, wann ich es tun soll.“
„Welche Marke würdest du dir denn kaufen?“
„Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich mir so eins zulegen, wie du es hast.“

Drei Tage später fand ich in meinem Briefkasten einen Scheck, der es mir ermöglichte, diese Automarke zu kaufen. Dieser Wagen war weitaus besser als der, den ich mir zuvor beim Autohändler ausgesucht hatte. Es war aber auch viel teurer. Doch es ist nicht immer so, dass ich stets das Richtige tue.

Als ich zum ersten Mal nach Atlanta kam, wohnte ich drei Monate lang bei einem Freund, weil ich kein Haus finden konnte. Ich suchte, suchte und suchte. Schließlich wurde mir eines angeboten und ich sagte: „Ich werde es nehmen; aber ich muss sicher sein, dass es im Keller kein Wasser gibt. Ich machte dies zur Bedingung für den Kaufvertrag.“ Als ich wieder zu Hause war, habe ich gebetet und gesagt: „HERR, ich habe nicht auf Dein Einschreiten gewartet und habe voreilig gehandelt.“ Aber dann gab es in dieser Nacht ein heftiges Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen. Da stand dann im Keller dieses besagten Hauses das Wasser 30 cm hoch. Dieses Wasser hat mich davor bewahrt, ein falsches Haus zu kaufen. Und noch am selben Tag fand ich ein nagelneues Haus, in das wir sofort einziehen konnten. Gottes Zeitwahl ist nicht gut, sondern sie ist PERFEKT, weil Er von jedem Umstand sämtliche Details kennt. ER weiß alles über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, was wir brauchen und was wir haben wollen. Von daher ist es das Klügste, was Du tun kannst und wobei Du niemals falsch liegen wirst, auf den Zeitpunkt zu warten, den Gott für eine bestimmte Angelegenheit vorgesehen hat. Wenn Du Entscheidungen treffen musst, dann frage Dich: „Wie eilig habe ich es damit? Kann ich damit warten, bis Gott mir den richtigen Zeitpunkt dafür nennt?“

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Entrückung