Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

9Okt/20

Das Tier-System – Teil 36

Quelle:

17. Juli 2020 – Pastor J.D.Farag

Wie man inmitten im Chaos die Ruhe bewahrt – Teil 3

2. Auf den HERRN vertrauen

Genauso leicht wie das Warten auf den HERRN, ist es, dem HERRN zu vertrauen. Dazu lesen wir in:

Sprüche Kapitel 3, Verse 5-6

5 Vertraue auf den HERRN mit ganzem Herzen und verlass dich NICHT auf eigene Klugheit; 6 denke an Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er dir die Pfade ebnen.

Da darf es keine Halbherzigkeit und keinen Plan B geben. Wenn wir uns die Allwissenheit und Allmacht Gottes bewusst machen, fällt es uns nicht schwer, voll und ganz auf Ihn zu vertrauen. Ist das nicht ganz besonders wichtig, wenn wir gar nicht wissen und herausfinden können, was da gerade passiert? Das sind die Momente, in denen wir uns absolut nicht mehr auf unsere eigene Klugheit verlassen können. Dann sagt der HERR: „Gut, dann vertrau doch Mir. Denn wenn du verstehen würdest, was da gerade abläuft, würdest du dich nicht an Mich wenden, sondern du würdest dich auf deine eigene Klugheit verlassen und darauf vertrauen. Aber so würdest du keine Erkenntnis über Mich erlangen.“

Das erklärt wahrscheinlich auch, weshalb Gott in unserem Leben komplizierte Situationen zulässt, die wir nicht verstehen können. Denn das sind die einzigen Momente, in denen uns gar nichts Anderes übrig bleibt, als Ihm mit ganzem Herzen zu vertrauen und uns vollständig Seiner Allwissenheit hinzugeben. Aber Gott will, dass wir das bei jedem unserer Gedanken und bei all unserem Handeln tun, damit Er all unsere Wege ebnen und Jesus Christus uns Seinen Frieden in unsere Seele und in unseren menschlichen Geist eingeben kann. Ich bin Gott dafür so unendlich dankbar!

Wie wunderbar ist das denn? Gott bringt Ordnung mitten in einem Chaos, das wir zuvor absolut nicht verstanden haben und dem wir total hilflos ausgeliefert waren. ER – und NICHT wir – will unsere Schritte lenken und uns den Glaubensweg ebnen.

Ich habe da das Bild vor Augen, wie Jesus Christus jetzt inmitten des Chaos, das gerade auf der Erde herrscht, auf Seinem Thron sitzt, den Menschen zuwinkt und ruft: „Hallo, hier bin ICH. Lasst Mich doch mal machen. Schenkt Mir euer ganzes Vertrauen. ICH allein werde dieses Chaos auflösen können.“

Wir sagen ja auch immer: „Gott ist kein Ding unmöglich. Nichts ist unserem HERRN zu schwer.“ Das sagen wir, das singen wir; aber GLAUBEN wir das auch? Ich kann da aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Ich weiß, dass Gott mich bei vielen Gelegenheiten in meinem Leben an meine äußersten Grenzen gebracht hat. Da habe ich in meiner Verzweiflung die Hände in die Luft gestreckt und gerufen: „Meine Güte, meine Situation ist so kompliziert und mein Leben ist so chaotisch! Ich habe absolut keine Ahnung, wie ich das alles wieder gerade biegen kann. Bitte hilf mir, HERR!“

Und jetzt ist es so, als würde ich hören, wie Gott Seinen Engeln die entsprechenden Anweisungen gibt, wie mir geholfen werden soll. Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament wird uns gesagt, dass Engel uns beschützen.

Psalmen Kapitel 91, Verse 10-13

10 Kein Übel wird dir begegnen, kein Unheilsschlag deinem Zelte nahen; 11 denn Seine Engel wird Er für dich entbieten, dass sie dich behüten auf all deinen Wegen; 12 auf den Armen werden sie dich tragen, damit dein Fuß nicht stoße an einen Stein; 13 über Löwen und Ottern wirst du schreiten, wirst junge Löwen und Schlangen zertreten.

Hebräerbrief Kapitel 1, Vers 14

Sind sie nicht allesamt (nur) dienstbare Geister, die zu Dienstleistungen ausgesandt werden um derer willen, welche die Rettung (das Heil) ererben sollen?

Ich denke, ich werde mich bei meinem Engel entschuldigen müssen, wenn ich in den Himmel komme, für das, was er alles für mich tun musste, um mich zu schützen. Er hat sich wahrscheinlich gewunden wie ein Aal, als er von Gott den Auftrag bekommen hat, mich zu beschützen. Da hat er sicher gesagt: „Kannst Du damit nicht jemand Anderen beauftragen?“ Ich habe mir überlegt, dass ich ihm vielleicht eine Geschenkkarte oder etwas Ähnliches für all die Mühe, die er mit mir hatte, geben werde.

Als ich damals völlig am Ende war und Gott im Gebet um Hilfe anflehte, kann ich mir gut vorstellen, wie mein Engel da gesagt hat: „Das wird aber Zeit. Warum hat das bei ihm so lange gedauert? Er hat sein Leiden unnötig verlängert, und er hätte nicht solange mit seiner Angst und seinen Sorgen leben müssen.“

Du ahnst nicht, was Du Dir alles ersparen kannst, wenn Du mit ganzem Herzen Gott vertraust und Du damit aufhörst, Dich auf Deine eigene Stärke und Deine eigene Intelligenz zu verlassen und zu meinen, diese ausleben zu müssen. Gott wartet in Bereitschaft, alles, was gut für Dich ist, an Deiner Statt zu bewirken. Glaub mir, Er kann es besser als Du es jemals tun könntest.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Antichrist