Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

6Okt/20

Das Tier-System – Teil 33

Wenn die Bedrängnis kommt – Teil 6

Warum lässt Gott Leiden überhaupt zu?

Ein gutes Beispiel gibt uns das Buch Hiob. Oft gehen Leiden den Segnungen voraus. So erlebte es Hiob, als Satan ihn am ganzen Körper mit Geschwüren schlug. Zuvor hatte Satan Gott wegen Hiob herausgefordert:

Hiob Kapitel 2, Verse 3-9

3 Da sagte der HERR zum Satan: »Hast du auch auf Meinen Knecht Hiob Acht gegeben? Denn so wie er ist kein Mensch auf der Erde, so fromm und rechtschaffen, so gottesfürchtig und dem Bösen feind; noch immer hält er an seiner Frömmigkeit fest, wiewohl du Mich gegen ihn gereizt hast, ihn ohne Grund unglücklich zu machen.« 4 Der Satan aber erwiderte dem HERRN: »Haut um Haut! Ja alles, was ein Mensch hat, gibt er für sein Leben hin. 5 Aber strecke nur einmal deine Hand aus und lege sie an sein Gebein und sein Fleisch, so wird er sich sicherlich offen von Dir lossagen!«

6 Da sagte der HERR zum Satan: »Gut! Er soll in deine Gewalt gegeben sein: Nur sein Leben sollst du schonen!« 7 Da ging der Satan vom HERRN hinweg und schlug Hiob mit bösartigen Geschwüren von der Fußsohle bis zum Scheitel, 8 so dass er sich eine Scherbe nahm, um sich mit ihr zu schaben, während er mitten in der Asche saß. 9 Da sagte seine Frau zu ihm: »Hältst du denn immer noch an deiner Frömmigkeit fest? Sage dich los von Gott (verfluchte doch Gott) und stirb!«

Satan will, dass wir in Zeiten der Drangsal an Gottes Eingreifen zweifeln und Ihm absagen! Jedoch hielt Hiob in seiner schweren Leidenszeit standhaft im Glauben an der Treue Gottes fest, obwohl ihn seine eigene Frau bedrängte, sich von Gott loszusagen und zu sterben! Ja, selbst da murrte er nicht gegen Gott, als er seine ganze Habe und alle seine Kinder verlor! Als auch noch die drei besten Freunde kamen, um Hiob anzuklagen, statt ihn zu trösten und zu ermutigen, war er der Verzweiflung nahe, aber er vertraute auf Gott. Und Gott segnete ihn am Ende überreichlich!

Hiob Kapitel 42, Verse 10-17

10 Der HERR stellte dann Hiobs Glücksstand wieder her, als er Fürbitte für seine Freunde eingelegt hatte; und der HERR vermehrte den ganzen Besitz Hiobs so, dass er doppelt so groß war als früher. 11 Da kamen alle seine Brüder und Schwestern und alle seine früheren Bekannten zu ihm; sie aßen mit ihm in seinem Hause, bezeigten ihm ihr Beileid und trösteten ihn wegen all des Unglücks, mit dem der HERR ihn heimgesucht hatte; auch schenkten sie ihm ein jeder ein wertvolles Geldstück und jeder einen goldenen Ring.

12 Der HERR aber segnete die nachfolgende Lebenszeit Hiobs noch mehr als seine frühere, so dass er es auf 14 000 Stück Kleinvieh, 6 000 Kamele, 1 000 Joch (Paar) Rinder und 1 000 Eselinnen brachte. 13 Auch wurden ihm wieder sieben Söhne und drei Töchter geboren; 14 die eine (die erste) nannte er Jemima (Täubchen), die andere Kezia (Kassia, Zimtduft), die dritte Keren-Happuch (Augenweide); 15 und man fand im ganzen Lande keine so schönen Frauen wie die Töchter Hiobs; und ihr Vater gab ihnen ein Erbteil unter ihren Brüdern. – 16 Danach lebte Hiob noch hundertundvierzig Jahre und sah seine Kinder und Kindeskinder, vier Geschlechter; 17 dann starb Hiob alt und lebenssatt.

Gott prüft Sein Volk am „Hadersee“

4.Mose 20, Verse 1-13

1 Hierauf gelangte die ganze Gemeinde der Israeliten in die Wüste Zin im ersten Monat (des vierzigsten Jahres), und das Volk ließ sich in Kades nieder. Dort starb Mirjam und wurde dort begraben. 2 Weil aber die Gemeinde kein Wasser hatte, rottete sie sich gegen Mose und Aaron zusammen; 3 und das Volk haderte mit Mose und rief laut aus: »Ach, wären wir doch auch umgekommen, als unsere Brüder vor dem HERRN umkamen! 4 Warum habt ihr nur die Gemeinde des HERRN in diese Wüste geführt, dass wir hier mit unserem Vieh sterben müssen!

5 Und warum habt ihr uns aus Ägypten hierher gebracht und uns in diese traurige Gegend geführt, an einen Ort, wo man nicht säen kann und wo kein Feigenbaum, kein Weinstock und kein Granatbaum zu finden ist und wo es nicht einmal Trinkwasser gibt!« 6 Da gingen Mose und Aaron aus der Versammlung weg an den Eingang des Offenbarungszeltes und warfen sich auf ihr Angesicht nieder; da erschien ihnen die Herrlichkeit des HERRN. 7 Und der HERR gebot dem Mose Folgendes: »Nimm den Stab, und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron; redet dann den Felsen vor ihren Augen an, dass er sein Wasser hergeben solle, 8 so wirst du Wasser für sie aus dem Felsen hervorfließen lassen und so der Gemeinde und ihrem Vieh Trinkwasser verschaffen.«

9 Da holte Mose den Stab vor dem HERRN weg (aus dem Heiligtum), wie der HERR ihm geboten hatte. 10 Darauf ließen Mose und Aaron die Gemeinde vor dem Felsen zusammenkommen, und er sagte zu ihnen: »Hört doch, ihr Widerspenstigen! Können wir wohl Wasser für euch aus diesem Felsen hervorfließen lassen?« 11 Als Mose dann seine Hand erhoben und zwei Mal mit seinem Stabe an den Felsen geschlagen hatte, da strömte Wasser in Fülle heraus, so dass die Gemeinde und ihr Vieh zu trinken hatten.

12 Der HERR aber sagte zu Mose und Aaron: »Zur Strafe dafür, dass ihr Mir kein Vertrauen geschenkt und Mir nicht als dem Heiligen die Ehre vor den Augen der Israeliten gegeben habt, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ICH für sie bestimmt habe!« 13 Das ist das Haderwasser (von Kades), wo die Israeliten mit dem HERRN gehadert haben und Er Sich an ihnen als der Heilige erwies (Sich an ihnen verherrlichte).

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

Newsletter abonnieren »
Seite drucken Drucken
Mach mit beim Endzeit-Reporter-Projekt!
veröffentlicht unter: Antichrist