Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

13Mai/20

Was das wahre christliche Leben ausmacht – Teil 35

Die eigentliche Bedeutung des Christ-Seins

Quelle:

Dr. Albrecht Kellner – Leben in der Kraft Gottes – Teil 2

4. Standhalten bei Versuchungen

Was sind Versuchungen? Sie bestehen in dem Drang, aber noch nicht in der Ausführung, im Denken und Handeln den Weg der Heiligung zu verlassen. Die Überwindung geschieht nicht dadurch, dass man die Zähne zusammenbeißt und immer wieder sagt: „Das will ich nicht. Das will ich nicht“, sondern sie ist die geistige Umschaltung auf die Tatsache, dass Jesus Christus in uns lebt. Dabei handelt es sich wieder um ein Umschalten auf ein inneres Erkennen von dem, was der Apostel Paulus schreibt in:

Galaterbrief Kapitel 2, Vers 20

So lebe also nicht mehr ich selbst, sondern CHRISTUS LEBT IN MIR; was (soweit) ich jetzt aber noch im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, Der mich geliebt und Sich Selbst für mich dahingegeben hat.

Wenn diese Umschaltung vollzogen ist, bedeutet dies, dass die Versuchung an Jesus Christus herankommt und nicht an uns. Und Er hat kein Problem mit Versuchungen. Dieses „Christus lebt in mir“ muss man erst einmal erkennen, verstehen und erfahren. Das ist ein gewaltiges Erlebnis!

Weiter schreibt Paulus dazu in:

Galaterbrief Kapitel 5, Vers 16

Ich meine aber so: WANDELT IM GEIST, dann werdet ihr sicherlich das Gelüst des Fleisches nicht vollführen.

Was ist dieses „Wandeln im Geist“? Dabei geht es letztlich um einen Umschalt-Prozess wiederum im Denken, in der inneren Orientierung. Was ich nun aufzeige, ist vielleicht leichter gesagt als getan, aber dennoch möchte ich dazu zwei ganz wichtige Tipps geben:

1.
Erinnere Dich daran, dass Jesus Christus in Dir lebt. Diese Vorstellung ist am Anfang nicht ganz einfach. Denn die Aussage „Christus lebt in mir“ ist so gewaltig, dass man da eigentlich erst so allmählich in diese Erkenntnis hineinwachsen muss.

2.
Viel leichter und direkter geht Folgendes, was wirklich der beste Tipp ist, den man geben kann, indem man sich fragt: „Wie geht Jesus Christus jetzt mit der Versuchung um? Wie sieht Er die Situation?“

Das hört sich so einfach an. Man muss es machen, um die Wirkung zu erkennen. Denn da passiert meist das Wunder: Die Versuchung ist plötzlich verschwunden und hat keine Chance mehr. Das ist ganz gewaltig! Und wenn man das einmal gelernt hat, erfährt man, wie gut das funktioniert.

Also zunächst einmal kommt die Versuchung des Weges. Aber dabei kann es passieren – und das ist ein unheimliches Phänomen - , dass wir dieses Umschalten auf Jesus Christus manchmal gar nicht mehr WOLLEN. Das bedeutet, dass die Kraft der Versuchung noch relativ groß ist. Aber dabei erkennt man die Abgründe seines Lebens. Das ist ein Grund, noch mehr zum HERRN zu kommen und zu sagen:

Römerbrief Kapitel 7, Vers 24

O ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich aus diesem Todesleibe erlösen?

Und schließlich kann man beten: „Danke, dass Du mich aus diesem Blödsinn errettet hast.“ Wenn das einmal geschehen ist, wird man umso mehr immer wieder diese Möglichkeit nutzen, so dass man stets stärker gegen die Versuchungen ankämpfen kann und sie schlussendlich überhaupt keine Chance mehr haben.

Beispiel

Das habe ich selbst erlebt. Ich fuhr aus einer Parklücke und touchierte das vor mir stehende Fahrzeug, aber nur ganz leicht. Ich sagte mir: „Ach, das war ja nur eine leichte Berührung. Nichts wie weg!“ Also fuhr ich los; aber da setzte der Kampf ein. Es kam mir der Gedanke in den Sinn: „Ich bin doch ein Kind Gottes, und in mir wohnt der Geist der Wahrheit!“

Zwei Häuserblocks weiter hielt ich an und entdeckte an meinem Wagen leichte Farbspuren, die man aber – bis auf kleine Kratzer – fast komplett wegwischen konnte. Dabei dachte ich: „Das kann demnach bei dem anderen Auto auch nicht so schlimm sein. Von daher kann ich getrost wegfahren.“

Dann kam plötzlich die Frage auf: „Wie sieht Jesus Christus diese Situation?“ Als ich mir das vor Augen geführt hatte, war meine Reaktion darauf prompt: „Okay, ich fahre zurück! Mann, was bin ich für ein Angsthase! Ein Kind Gottes, das Angst vor irgendwelchen Folgen hat? Das geht gar nicht.“

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube