Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

1Mai/20

Was das wahre christliche Leben ausmacht – Teil 23

Die eigentliche Bedeutung des Christ-Seins

Quelle:

Dr. Albrecht Kellner – Die Grundlage des geistlichen Wachstums –
Teil 1

1. Die Grundlage des geistlichen Wachstums

Die Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, lauten:

  • Wie wächst man als wahrer Christ?
  • Was muss er da tun?

Das geistliche Wachstum beim wahren Christen geschieht logischerweise durch die Ausbreitung der Wirkung des Heiligen Geistes in ihm, also in seinem menschlichen Geist, in seiner Seele und in seinem Körper und NIEMALS durch den Versuch, Jesus Christus nachzuahmen. Das wäre das Gleiche, als würde ein Baby, dessen Vater Tennisspieler ist, schon mit einem halben Jahr versuchen, Tennis zu spielen. Das geht nicht. Das Kind muss dazu erst wachsen. Und dann kommt die Befähigung.

Epheserbrief Kapitel 5, Vers 18

Berauscht euch auch nicht an Wein, was zur Liederlichkeit führt, sondern WERDET VOLL GEISTES.

Nun ist dieser Heilige Geist EINER. ER wird nicht nach Maß gegeben. Es ist, wie bereits erklärt, Jesus Christus, Der als Heiliger Geist nach der Bekehrung in dem Gläubigen einzieht. „Voll des Heiligen Geistes werden“ kann also nur bedeuten, dass der bekehrte Mensch diese Realität immer mehr im eigenen Leben zulässt.

2. Die Wachstumsziele

a) Da hat man zunächst einmal Ziele IM Geist, die in Richtung von folgenden zwei Grundzuständen gehen:

1. Wir in Jesus Christus

Das ist der Zustand, indem wir wissen, dass wir durch die Vergebung der Sündenschuld Zugang zum Reich Gottes haben. Die Basis dafür ist der Tod von Jesus Christus, den Er als Gericht für unsere Sünden erlitten hat. Das Ergebnis davon ist, dass wenn der himmlische Vater auf uns blickt, Er keine Sünde mehr an uns sieht. Wir sind sozusagen „in Jesus Christus“ und mit Ihm umkleidet, wenn man so will. Das bedeutet, wenn der himmlische Vater auf uns blickt, dann sieht Er Seinen Sohn und keine Sünde mehr an uns. Das heißt, dass wir in diesem Sinne in unserem menschlichen Geist makellos sind, was natürlich erst nach der reumütigen und bußfertigen Bitte um Sündenvergebung der Fall ist.

2. Jesus Christus in uns

Das ist der zweite Grundzustand. Dieser beinhaltet die Befähigung zu einem Leben im Reich Gottes. Die Basis dafür war die Auferstehung und Himmelfahrt von Jesus Christus. Dazu sagte Er zu Seinen Jüngern:

Johannes Kapitel 14, Vers 28

„Ihr habt gehört, dass ICH euch gesagt habe: ›ICH gehe hin und komme wieder zu euch.‹ Hättet ihr Mich lieb, so hättet ihr euch gefreut, dass ICH zum (himmlischen) Vater gehe, denn der (himmlische) Vater ist größer als ICH.“

Und dieses Wiederkommen geschieht jetzt durch den Heiligen Geist. Das Ergebnis ist das, was den Apostel Paulus jubeln ließ.

Kolosserbrief Kapitel 1, Vers 27

Denn ihnen (Seinen Heiligen) hat Gott kundtun wollen, welche Fülle von Herrlichkeit dieses Geheimnis (gerade) unter den Heidenvölkern in sich berge. Dieser Reichtum besteht darin, dass CHRISTUS IN EUCH ist, als die Hoffnung auf die (künftige) Herrlichkeit.

Diese beiden Grundzustände fasst Jesus Christus zusammen in:

Johannes Kapitel 15, Vers 4

„Bleibt in Mir, so bleibe ICH in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in Mir bleibt.“

Ohne Jesus Christus können wir nichts TUN. Das ist ganz entscheidend. Und der Christ lernt dies, wenn er wächst, immer und immer mehr zu buchstabieren.

b) Ziele VOM Geist über die menschliche Seele zum christlichen Verhalten kommen

Zum Christ-Sein gehört natürlich auch ein christliches Verhalten. Aber im Unterschied zu den Religionen ist es zunächst das Ziel vor Gott akzeptabel zu sein, und dann erst kommt das christliche Verhalten. Bei den Religionen ist es genau umgekehrt. Da versucht man durch ein gewisses Verhalten irgendeinem Gott zu gefallen und zu einem gottgefälligen Sein zu kommen. Das ist beim Christ-Sein völlig umgekehrt. Da kommt zuerst die Erfahrung im menschlichen Geist. Und das geht so, dass es eben anfängt mit diesem inneren Erkennen der Liebe Gottes, bei der man weiß: „Ich bin in der Liebe Gottes ein für alle Mal und endgültig geborgen.“ Das ist die innere Sinnfindung. Das ist das Wissen um die Innewohnung Jesu durch den Heiligen Geist in mir.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube