Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

7Apr/20

Wie sich die Auserwählten auf die Entrückung vorbereiten – Teil 26

Was bezweckt Jesus Christus mit dem Bema-Gericht? - Teil 5

5. Das Erdenleben zur Entwicklung der Neu-Schöpfung nutzen

2.Korintherbrief Kapitel 5, Vers 10

Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden (persönlich erscheinen), damit ein jeder (seinen Lohn) empfange, je nachdem er WÄHREND SEINES LEIBLICHEN LEBENS gehandelt hat, es sei gut oder böse.

Das „leibliche Leben“ hier auf der Erde, welches bei jedem der Entrückten beim Bema-Gericht beurteilt wird, beschränkt sich nicht nur auf die Handlungen, die durch die Glieder des Leibes ins Werk gesetzt wurden; sondern damit ist alles Geschehen gemeint, das im Zustand der Körperlichkeit oder „in unserer Heimat im Leibe“ seinen Vollzug fand.

2.Korintherbrief Kapitel 5, Verse 6-8

6 So haben wir denn allezeit guten Mut, und da wir wissen, dass, solange wir unsere Heimat im Leibe haben, wir fern vom HERRN in der Fremde leben 7 – denn wir wandeln (hier noch) in (der Welt des) Glaubens, nicht schon in (der Welt des) Schauens –, 8 so haben wir guten Mut, möchten jedoch lieber aus dem Leibe auswandern und in die Heimat zum HERRN kommen.

Gemäß der Heiligen Schrift ist der Körper das Tätigkeitsorgan der Seele mit dessen Ablegung die Wirksamkeit nach außen hin endet. Nach dem leiblichen Tod kann der Mensch nichts mehr ausrichten, was er noch hätte tun können. Die Aktionsfähigkeit der Seele ist damit zur Ruhe gekommen.

Hebräerbrief Kapitel 4, Vers 10

Denn wer in Seine (Gottes) Ruhe eingegangen ist, der ist damit auch seinerseits zur Ruhe von seinen Werken gelangt, geradeso wie Gott von den Seinigen.

Die Uhr steht still; das irdische Werk ist vorerst getan; die Arbeit hat ihren Abschluss gefunden; es ist Feierabend geworden.

Auch Jesus Christus war als Menschensohn auf dieser Erde an Zeit und Raum gebunden. Deshalb sagte Er einmal:

Johannes Kapitel 9, Vers 4

„Wir müssen die Werke Dessen wirken, Der Mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, in der niemand wirken kann.“

Johannes Kapitel 11, Verse 8-10

8 Die Jünger erwiderten Ihm: »Rabbi (Meister), soeben erst haben die Juden dich steinigen wollen, und nun willst du wieder dorthin (nach Bethanien) gehen?« 9 Jesus antwortete: »Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn man am Tage wandert, stößt man nicht an, weil man das Licht dieser Welt sieht; 10 wenn man aber bei Nacht wandert, stößt man an, weil man kein Licht in sich hat, um zu sehen.«

Die Erdenzeit von Jesus Christus war beinahe schon abgelaufen. Lange schon war Seine Mission in Galiläa erfüllt, seit ein paar Monden auch in Jerusalem. ER ist jetzt jenseits des Jordans in Peräa. Da kommt die Botschaft zu Ihm: „Lazarus, den Du lieb hast, ist krank!“ Für Jesus war das ein Wink vom himmlischen Vater. Die Jünger wollen Seinen Entschluss kreuzen: „Letztes Mal wollten die Juden Dich dort steinigen, und Du willst wieder dorthin gehen?“ Jesus antwortet mit der obigen Frage. ER will sagen: „Noch läuft Mein Arbeitstag; ICH muss den Willen Meines Vaters tun.“

Schon Moses hatte Ihn als von Gott gesandten Propheten angekündigt:

5.Mose Kapitel 18, Vers 15

„Einen Propheten gleich mir wird der HERR, dein Gott, dir (jeweils) aus deiner Mitte, aus deinen Volksgenossen, erstehen lassen: Auf Den sollt ihr hören!“

Bis zum letzten Moment will Er tätig sein. Nachdem Er Seine Augen am Kreuz auf Golgatha geschlossen hatte, bekam Gottes Volk kein Wort mehr aus Seinem Munde zu hören und keine Wunder mehr zu sehen. „Im Leibe leben“ heißt handlungsfähig sein.

Jeden Tag, den wir noch auf der Erde sind, sollten wir als Heils-Tag betrachten, an dem es gilt, für Jesus Christus Jüngerinnen und Jünger zu machen. Nirgendwo heißt es in der Bibel, dass wir nach unserem Tod noch Entscheidungen treffen können. Nur solange wir auf der Erde sind, kann ein Sinneswandel stattfinden und eine neue Richtung eingeschlagen werden. Allein die Tatsache, dass eine Rückkehr ins das zeitliche Leben nicht gestattet ist, sollte uns sagen, dass die Ablegung des Körpers der Abschluss einer Daseinsweise ist, die mit Vorrechten und Gelegenheiten ausgestattet war, die niemals mehr wiederkehren.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Entrückung