Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

29Mrz/20

Wie sich die Auserwählten auf die Entrückung vorbereiten – Teil 17

Quelle:

Amir Tsarfati – 10. Dezember 2019

Das Bema-Gericht – Teil 3

4. Wer wird beim Bema-Gericht vor dem Richterstuhl Christi stehen?

Nur diejenigen, die Jesus Christus angehören, also zu Seiner Jüngerschaft zählen, werden vor diesem Bema-Richterstuhl Christi stehen. Sie sind Mitglieder der neutestamentlichen Gemeinde. Deren Gesamtheit wird als „die Gemeinde von Jesus Christus“ oder als „die Brautgemeinde“ bezeichnet. Sie sind Gottes Kinder und Angehörige von Gottes Volk, weil sie dem HERRN Jesus Christus reumütig und bußfertig als ihren HERRN und Erlöser ihr Leben übergeben haben.

Es sind diejenigen, die verstanden haben, dass:

  • Man nicht durch gute Werke in den Himmel kommt
  • Jesus Christus ihnen durch Sein Sühneopfer vor ca. 2 000 Jahren das ewige Leben in Gottes Reich ermöglicht hat
  • Sie durch diesen Sühnetod Christi für immer und ewig von dem Fluch der Sünde befreit sind, also vom ewigen Tod, der ja der Sünde Sold ist

Von dem Moment an, an dem sich ein Mensch auf diese Art und Weise Jesus Christus anvertraut, passiert dasselbe wie damals am Pfingstsonntag, als der Heilige Geist auf die Jüngerschaft herabkam, sie erfüllte und dazu ermächtigte, der Welt das Evangelium zu verkündigen. Deshalb nennt man diese Periode bis zur Entrückung auch „Gnadenzeit“, die jedoch demnächst mit der Entrückung zu Ende geht.

Die Heiligen aus dem Alten Testament werden auch wieder auferstehen und mit Jesus Christus zusammen im Tausendjährigen Friedensreich regieren. Aber wir, Seine Jüngerinnen und Jünger, werden als „Braut Christi“ bezeichnet und werden dieses Ehrfurcht einflößende Bema-Gericht erleben und vor dem Richterstuhl Christi stehen, um den Lohn für unsere irdische geistliche Tätigkeit seit unserer Bekehrung in Empfang nehmen.

5. Wie kommt man dorthin?

Da wir wissen, dass „Bema“ der Richterstuhl Christi ist und Jesus Christus derzeit zur Rechten des himmlischen Vaters thront, muss diese Gerichtsverhandlung im Himmel stattfinden. Doch wie kommt man dahin? Du kannst es ja mal mit springen versuchen, wie es viele Kinder tun, aber im materiellen Körper wird es keinem Lebewesen gelingen, dorthin zu kommen. Dazu muss eine leibliche Verwandlung stattfinden. Dabei müssen unsere vergänglichen Körper in unvergängliche umgestaltet werden. Dazu schreibt der Apostel Paulus in:

1.Korinther 15, Verse 50-57

50 Das aber versichere ich (euch), liebe Brüder: Fleisch und Blut können das Reich Gottes NICHT ererben; auch kann das Vergängliche nicht die Unvergänglichkeit ererben. 51 Seht (Wisset wohl), ich sage euch EIN GEHEIMNIS: Wir werden nicht alle entschlafen (sterben), wohl aber werden wir alle verwandelt werden, 52 (und zwar) im Nu, in einem Augenblick, beim letzten Posaunenstoß; denn die Posaune wird erschallen, und sofort werden die Toten in Unvergänglichkeit auferweckt werden, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn dieser vergängliche Leib muss die Unvergänglichkeit anziehen, und dieser sterbliche Leib muss die Unsterblichkeit anziehen.

54 Wenn aber dieser vergängliche Leib die Unvergänglichkeit angezogen hat und dieser sterbliche Leib die Unsterblichkeit, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht (Jes 25,8; Hos 13,14): »Verschlungen ist der Tod in Sieg (zum Sieg): 55 Tod, wo ist dein Sieg? 56 Tod, wo ist dein Stachel?« Der Stachel des Todes ist aber die Sünde, und die Kraft der Sünde liegt im Gesetz. 57 Gott (dem himmlischen Vater) aber sei Dank, Der uns den Sieg verleiht durch unseren HERRN Jesus Christus!

Mit diesen neuen Körpern können wir dann die Schwerkraft überwinden und in die Luft in die Gegenwart von Jesus Christus entrückt werden. Diese Verwandlung und die Entrückung werden innerhalb eines winzigen Augenblicks geschehen. Unmittelbar danach stehst Du direkt vor dem Bema-Richterstuhl Christi, und das Gericht kann beginnen. Denn göttliches Gericht erfolgt IMMER nach einer Auferstehung.

Dieses erstaunliche, übernatürliche Ereignis beschreibt der Apostel Paulus in:

1.Thessalonicherbrief Kapitel 4, Verse 13-18

13 Wir wollen euch aber, liebe Brüder, über die Entschlafenen (eig. die Schlafenden – gemeint sind die im Glauben an Jesus Christus Verstorbenen) nicht im Unklaren lassen, damit ihr nicht betrübt zu sein braucht wie die Anderen (die Nicht-Christen), die keine Hoffnung haben. 14 Denn so gewiss wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, ebenso gewiss wird Gott (der himmlische Vater mittels des Heiligen Geistes) auch die Entschlafenen durch Jesus mit Ihm zusammen (den gleichen Weg) führen. 15 Denn das sagen wir euch aufgrund eines Wortes des HERRN (von Jesus Christus): Wir, die wir leben, die wir bis zur Ankunft (Wiederkunft) des HERRN (Jesus Christus) übrigbleiben, werden vor den Entschlafenen nichts voraushaben.

16 Denn der HERR Selbst (Jesus Christus) wird, sobald Sein Weckruf ergeht, sobald die Stimme des Engelfürsten erschallt und die Posaune Gottes (des himmlischen Vaters) ertönt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus (die im Glauben an Jesus Christus Verstorbenen) werden zuerst auferstehen; 17 darauf werden wir, die wir noch leben und übriggeblieben sind, zusammen mit ihnen auf Wolken dem HERRN (Jesus Christus) entgegen in die Luft (in den Himmel) ENTRÜCKT werden; und alsdann werden wir allezeit (für immer und ewig) mit dem HERRN (Jesus Christus) vereinigt sein. 18 So tröstet euch also untereinander mit diesen Worten!

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Entrückung