Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

16Mrz/20

Wie sich die Auserwählten auf die Entrückung vorbereiten – Teil 4

Bildliche Hinweise auf die Auserwählung

Epheserbrief Kapitel 1, Vers 4

Denn in Ihm (Jesus Christus) hat Er (der himmlische Vater) uns ja schon vor der Grundlegung der Welt dazu ERWÄHLT, dass wir heilig und unsträflich (untadelig; ohne Fehl) vor Seinem Angesicht dastehen sollten.

Gott ist so groß, dass Er uns in Römer Kapitel 9 Hinweise aus dem Alten Testament gibt, wie wir die Auserwählung verstehen sollen. Wir haben gesehen, dass alttestamentliche Gläubige nicht zu den Auserwählten im Sinn von Epheser 1:4 gehören. Aber das Prinzip der Auserwählung hat der himmlische Vater schon im Alten Testament offenbart.

Römerbrief Kapitel 9, Verse 6-9

6 Ich will damit aber nicht gesagt haben, dass Gottes Verheißungswort hinfällig geworden (unerfüllt geblieben) sei; denn nicht alle, die aus Israel stammen, sind Israel, 7 und nicht alle sind schon deshalb, weil sie Abrahams Same (leibliche Nachkommen) sind, auch seine Kinder; sondern (1.Mose 21,12): »In (nach) Isaak soll dir Nachkommenschaft genannt werden.« 8 Das will ich sagen: Nicht die leiblichen Kinder (Abrahams) sind damit auch Gottes Kinder, sondern (nur) die Kinder der Verheißung werden als Nachkommenschaft (Abrahams) gerechnet. 9 Denn so lautet das Wort der Verheißung (1.Mose 18,10.14): »(Übers Jahr) um diese Zeit werde ICH (wieder-) kommen, da wird Sara einen Sohn haben.«

Hier zeigt uns der Apostel Paulus auf, dass NICHT verwandtschaftliche Beziehungen zur Auserwählung führen, sondern Gottes Auswahl. ER hat Isaak als Sohn der Verheißung gewählt, nicht Ismael, obwohl beide von demselben Vater stammten. So ist es auch heute. NICHT Abstammung macht uns zu Auserwählten, sondern Gottes souveräne auswählende Gnade.

Römerbrief Kapitel 9, Verse 10-13

10 Und nicht nur hier (bei Sara) ist es so gewesen, sondern auch bei Rebekka, die von einem und demselben Manne, nämlich unserem Vater (Ahnherrn) Isaak, guter Hoffnung war. 11 Denn ehe sie (ihre beiden Kinder) noch geboren waren und irgendetwas Gutes oder Böses getan hatten, schon da wurde – damit Gottes Vorherbestimmung aus freier Wahl bestehen bliebe, 12 abhängig nicht von Werken, sondern (allein) von dem (Willen des) Berufenden – der Rebekka gesagt (1.Mose 25,23): »Der Ältere wird dem Jüngeren dienstbar sein«; 13 wie ja auch (anderswo) geschrieben steht (Mal 1,2-3): »Jakob habe ICH geliebt, Esau aber habe ICH gehasst.«

Und aus dieser Passage lernen wir, dass für Gott Zeit keine Rolle spielt. ER konnte Jakob den Vorrang vor Esau geben, BEVOR die beiden geboren worden waren. So hat der himmlische Vater uns vor Grundlegung der Welt auserwählt, bevor es auch nur einen Gedanken außerhalb von Gott an uns Menschen gab. Zudem sehen wir hier, dass der Vorsatz Gottes nach Auswahl und nicht aus Werken ist. Es liegt einzig und allein an dem Berufenden - an Gott Selbst. Weder natürliche Vorzüge, die Esau besaß, noch persönliches Versagen, das wir bei Jakob finden, beeinflusste die Auswahl. Es kommt allein auf die souveräne auswählende Gnade Gottes an.

Römerbrief Kapitel 9, Verse 14-18

14 Was folgt nun daraus? Liegt da etwa Ungerechtigkeit auf Seiten Gottes vor? Nimmermehr! 15 Zu Mose sagt Er ja (2.Mose 33,19): »ICH werde Gnade erweisen, wem ICH gnädig bin, und werde Barmherzigkeit dem erzeigen, dessen ICH Mich erbarme.« 16 Demnach kommt es NICHT auf jemandes Wollen oder Laufen (Bemühen) an, sondern auf Gottes Erbarmen. 17 So sagt ja auch die Schrift zum Pharao (2.Mose 9,16): »Gerade dazu habe ICH dich in die Welt kommen lassen, um an dir Meine Macht zu erweisen und damit Mein Name auf der ganzen Erde verkündet werde.« 18 Also: Gott erbarmt Sich, wessen Er will, und verstockt auch, wen Er will.

Weiter sagt uns der Apostel Paulus hier, dass Gottes Gnade sowohl gegen das sündigende Israel als auch gegen den rebellierenden Pharao tätig war. Wie viel Gnade erwies Gott diesem Mann, indem Er sich immer wieder an dessen Gewissen richtete! Dieser aber verhärtete mehrfach sein Herz trotz erwiesener Gnade Gottes. So wird er sich, wenn er vor dem Richterstuhl Gottes steht, nie darauf berufen können, es habe an Gottes Langmut ihm gegenüber gemangelt.

Und das Volk Israel? Es hat zu seiner Begnadigung nichts beitragen können. Durch ihren Götzendienst haben die Israeliten sich selbst das Verdammungsurteil Gottes zugezogen. Und dennoch erlebten sie das Erbarmen Gottes. War das Volk Israel besser als der Pharao? Nein. Die Verurteilung auch dieses Volkes Israel wäre gerecht gewesen. Dass Gott Sich dann aber des Volkes erbarmt, ist nicht ungerecht. Es ist Seine souveräne Gnade.

Noch eine letzte Illustration, die bewährte Ausleger verwendet haben. Der natürliche Mensch wird nicht eingeladen, seine Auserwählung zu bedenken. An ihn richtet sich der Appell, Buße zu tun (also von der Sünde abzulassen). Man kann die Bekehrung eines Menschen mit dem Durchgang durch ein großes Tor vergleichen. Jeder Mensch liest auf dem Tor: „Tu Buße und glaube an das Evangelium!" Nachdem ein Mensch seine Sünden aufrichtig und reumütig bekannt hat und durch das Tor gegangen ist, dreht er sich um. Und was sieht er dort? Staunend stellt er fest, dass sein Name schon immer von innen an diesem Tor eingraviert war. Dort steht: „XXX - auserwählt vor Grundlegung der Welt!" So darf es uns Gläubigen ergehen. Nach unserer Bekehrung staunen wir über die Liebe Gottes, die uns nicht nur zur Umkehr geführt hat, sondern eine EWIGE Liebe ist. Wir sind auserwählt worden vor Grundlegung der Welt in Jesus Christus, unserem HERRN und Erlöser.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Entrückung