Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

12Sep/18

Stolpersteine auf dem schmalen Glaubensweg – Teil 19

II. Kleine Stolpersteine – Teil 3

4. Gewohnheiten

Der amerikanische Bildungsreformer Horace Mann hat einmal Folgendes geschrieben:

„Die Gewohnheit ist ein Seil. Wir weben jeden Tag einen Faden, und schließlich können wir es nicht mehr zerreißen.“

In diesem Zusammenhang sollten wir beachten, was Paulus schreibt in:

1.Korintherbrief Kapitel 6, Vers 12

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.

Zunächst denkt man nicht an Autorität, wenn man sich mit Gewohnheiten beschäftigt, die einen beherrschen. Aber die Originalsprache des Neuen Testaments verrät uns, dass Paulus hier genau das gemeint hat. Wenn Du Dich an diese biblische Wahrheit hältst, kann sie Dir dabei helfen, diesen kleinen Stolpersteinen auszuweichen, die Dich daran hindern, schnell auf Deinem Glaubensweg voranzukommen.

Keiner von uns ist völlig frei von schlechten Angewohnheiten, dessen ungeachtet, ob wir uns damit arrangiert haben oder ob sie gesellschaftlich inakzeptabel sind. Einige ringen mit Angewohnheiten, die weit verbreitet und üblich sind, wie zum Beispiel:

  • Sie essen zu viel
  • Übertreiben gerne
  • Tricksen Andere aus
  • Schieben Dinge auf, die sofort erledigt werden müssten
  • Negative Einstellungen
  • Misstrauen
  • Undankbarkeit
  • Kleinkarierte Reaktionen
  • Verschwendungssucht
  • Uneinsichtigkeit
  • Rauchen
  • Schwatzhaftigkeit
  • Besorgnis
  • Reizbarkeit
  • Fluchen

All das wird oft praktiziert, ohne dass man sich schuldig fühlt, weil man sich clevere Strategien ausgedacht hat, mit denen man das Ganze gedanklich rechtfertigt. Diese Liste kann endlos fortgesetzt werden.

Manche Angewohnheiten können schnell zur Sucht werden, wie Alkohol- und Drogenkonsum, Lust auf Sex, Spaß am Spielen, Einkaufen usw.

Hier nun 5 Vorschläge, wie Du diese Stolpersteine umgehen kannst, welche Dich an Deinem geistlichen Vorankommen hindern:

1. Hör auf, sie zu verharmlosen!

Vermeide Ausreden wie: „Oh, so bin ich eben. Das ist bei mir nun einmal so. so war ich immer schon, und so wird es immer sein. Es ist nun mal nicht jeder perfekt.“

Dadurch raubst Du der Disziplin Kraft. Und auf diese Art und Weise machst Du es dem Heiligen Geist schwer oder gar unmöglich, Sein Werk der Überführung an Dir zu vollbringen.

2. Wende eine Strategie an!

Nähere Dich Deiner Zielscheibe mit einem Präzisionsgewehr und nicht mit einer Schrotflinte. Nimm Dir immer nur eine einzige Angewohnheit vor und nicht alle auf einmal.

3. Sei realistisch!

Sich von Gewohnheiten zu lösen, ist nicht leicht und geht nicht so schnell. Auch Dein plötzlicher Entschluss wird nicht gleich von Dauer sein. Zeitweiliges Versagen oder Rückfälle sind aber immer noch besser, als weiterhin fortwährend Sklave einer bestimmten Gewohnheit zu sein.

4. Lass Dich nicht entmutigen!

Mit Deiner Erkenntnis und Deinem Entschluss, diesen kleinen Stolpersteinen auszuweichen, bist Du bereits auf dem Weg zum endgültigen Sieg – vielleicht diesbezüglich zum ersten Mal seit Jahren! Freue Dich darüber. Das steigert die Selbstdisziplin und verhilft zur Beharrlichkeit.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube