Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

9Aug/18

Praktische Heiligung – Teil 48

Übersetzung des Buches von C.J. Ryle „Holiness“

OHNE JESUS CHRISTUS – Teil 2

Epheserbrief Kapitel 2, Verse 11-12

11 Darum bleibt dessen eingedenk, dass einstmals ihr, die ihr nach dem Fleisch (äußerlich angesehen) Heiden waret und von dem Volk der äußerlich mit Händen am Leibe vollzogenen Beschneidung »Vorhaut« (Unbeschnittene) genannt wurdet –, 12 dass ihr in jener Zeit FERN VON CHRISTUS gestanden habt, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und ohne Anteil an den Bündnissen der Verheißung, ohne Hoffnung und OHNE GOTT in der Welt.

2.
Es gibt noch einen weiteren Punkt zu beachten. Wie sieht der aktuelle Zustand eines Menschen aus, der „fern von Christus“ ist? Diesem Zweig unseres Themas wollen wir ganz besondere Beachtung schenken. Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Zustand in echten Farben darlegen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich einige Leser jetzt sagen: „Vorausgesetzt ich stehe fern von Christus, welchen großen Schaden trage ich davon? Ich hoffe, Gott wird mir gnädig sein; denn ich bin ja nicht schlechter als viele andere Menschen. Ich vertraue darauf, dass am Ende alles gut wird.“ Wenn das bei Dir der Fall ist, dann bitte ich um Gottes Hilfe, Dir aufzuzeigen zu können, dass Du Dich da in einem gewaltigen Irrtum befindest. Ohne Jesus Christus ist überhaupt nichts in Ordnung. Und alle, die das denken, liegen völlig daneben.

a)
Zunächst einmal ist jemand, der „fern von Christus“ ist, ohne Gott. Dies teilt der Apostel Paulus den Mitgliedern der Gemeinde von Ephesus mit klaren und deutlichen Worten mit. Er beendet diesen berühmten Satz, der mit „Dass ihr in jener Zeit FERN VON CHRISTUS gestanden habt“ indem er sagt: „und OHNE GOTT in der Welt“. Und wen, der vernünftig denkt, wundert das? Solch ein Mensch hat sehr unzureichende Vorstellungen von Gott. Er nimmt Ihn nicht als reinstes, heiliges, herrliches Geistwesen wahr. Der Mensch muss völlig blind sein, der nicht erkennt, dass die menschliche Natur völlig verdorben, verunreinigt und sündig ist.

  • Wie kann ein solcher Menschenwurm Trost beim himmlischen Vater finden?
  • Wie kann er voll Vertrauen zu Ihm aufschauen ohne sich fürchten zu müssen?
  • Wie kann Er zu Ihm sprechen, mit Ihm Kontakt haben und sich darauf freuen, ohne Furcht und Angst zu haben, bei Ihm die Ewigkeit zu verbringen?

Dazu muss es einen Fürsprecher zwischen dem himmlischen Vater und dem Menschen geben, und es gibt den Einen, Der dieses Amt bekleidet: Jesus Christus.

Hebräerbrief Kapitel 12, Verse 28-29

28 Darum wollen wir, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen sollen, dankbar dafür sein; denn dadurch dienen wir Gott so, wie es Ihm wohlgefällig ist, mit frommer Scheu und Furcht; 29 denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer (5.Mose 4,24).

Der himmlische Vater ist ohne Frage reich an Barmherzigkeit. Aber Seine Gnade ist untrennbar mit der Fürsprache Seines geliebten Sohnes verbunden. Sie muss durch Jesus Christus, als den eingesetzten Kanal, hindurchfließen oder sie kann überhaupt nicht fließen. Denn Jesus Christus sagt Selbst:

Johannes Kapitel 5, Verse 22-23

22 „Denn auch der Vater ist es nicht, Der jemand richtet; sondern Er hat das Gericht ganz dem Sohne übertragen, 23 damit alle den Sohn ebenso ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der Ihn gesandt hat.“

Johannes Kapitel 14, Vers 6

Jesus antwortete ihm (Seinem Jünger Thomas): „ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch Mich.“

Wenn wir „fern von Christus“ stehen, sind wir „ohne Gott“.

b)
Wer ohne Christus ist, hat keinen inneren Frieden. Jeder Mensch hat ein Gewissen, das beruhigt werden muss, bevor er wirklich glücklich sein kann. Solange dieses Gewissen schläft oder halbtot ist, solange scheint es dem Menschen ohne Zweifel „gut“ zu gehen. Aber sobald es erwacht und anfängt, ihn an die alten Sünden, an die gegenwärtigen Verfehlungen und das zukünftige göttliche Gericht zu denken, findet der Mensch heraus, dass er etwas braucht, was ihm innere Ruhe gibt. Aber wie kann das geschehen?

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Heiligung