Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

10Jun/18

Warten auf Jesus Christus – Teil 14

II. Absonderung von der Welt – Teil 2

Übersetzung von „The World“ von C. S. Ryle

2. Was nicht damit gemeint ist, sich von der Welt abzusondern

2.Korintherbrief Kapitel 6, Verse 17-18

17 Darum: „Geht aus ihrer Mitte hinweg und sondert euch ab“, gebietet der HERR, „und rührt nichts Unreines an, so will ICH euch aufnehmen“ und: 18 „ICH will euch ein Vater sein, und ihr sollt Mir Söhne und Töchter sein«, sagt der HERR, der Allmächtige.“

Auch über diesen Punkt sollte Klarheit herrschen, denn in diesem Zusammenhang werden viele Fehler begangen. Manchmal sieht man aufrichtige, wohlgesinnte Christen, die Dinge tun, die Gott niemals angeordnet hat, um sich von der Welt zu distanzieren und die ernsthaft glauben, dass sie damit im Sinne Gottes handeln würden. Ihr Fehler besteht allerdings darin, dass sie dem Christentum damit großen Schaden zufügen. Mit ihrem Verhalten verschaffen sie nämlich den Bösen die Gelegenheit, das ganze Christentum lächerlich zu machen, den Weg der Wahrheit schlecht zu reden und gegen das Kreuz zu argumentieren. Deshalb denke ich, dass es meine Pflicht ist, einige Bemerkungen dazu zu machen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass es möglich ist, in einer Religion sehr engagiert zu sein und dabei zu denken, „Gott einen Dienst zu erweisen“, wobei man dennoch dabei große Fehler begehen kann.

In der Bibel heißt es dazu in:

Römerbrief Kapitel 10, Vers 2

Denn ich muss ihnen das Zeugnis ausstellen, dass sie Eifer für Gott haben, aber leider nicht in der rechten Erkenntnis.

Johannes Kapitel 16, Vers 2

Man wird euch in den Bann tun; ja, es kommt die Stunde, wo jeder, der euch tötet, Gott eine Opfergabe darzubringen (einen heiligen Dienst zu erweisen) meint.

Wir kennen das vom Islam. Aber wir wollen nun einige Dinge im Zusammenhang mit dem Christentum anführen, über die es wichtig ist, für eine richtige Beurteilung zu beten und Gott darum zu bitten, dass wir eine heilige Erkenntnis darüber erlangen.

a)

2.Korintherbrief Kapitel 6, Verse 17-18

17 Darum: „Geht aus ihrer Mitte hinweg und sondert euch ab“, gebietet der HERR, „und rührt nichts Unreines an, so will ICH euch aufnehmen“ und: 18 „ICH will euch ein Vater sein, und ihr sollt Mir Söhne und Töchter sein«, sagt der HERR, der Allmächtige.“

Als der Apostel Paulus sagte, dass wir aus der Welt herauskommen und uns von ihr abzusondern sollen, meinte er damit nicht, dass Christen alle weltlichen Berufe und Geschäftsverbindungen aufgeben sollten. Er hat uns nicht verboten, folgende Berufe auszuüben:

  • Soldat
  • Seemann
  • Rechtsanwalt
  • Arzt
  • Bankier
  • Geschäftsmann
  • Kaufmann

Von solch einem Grundsatz ist kein Wort im Neuen Testament zu lesen. Kornelius war ein Zenturio (Soldat); Lukas war Arzt, Zenas war Jurist, um einige Beispiele für das Gegenteil zu nennen.

Müßiggang ist aller Laster Anfang. Ein rechtmäßiger Beruf ist ein wirksames Heilmittel gegen Versuchungen. Deshalb schreibt Paulus in:

2.Thessalonicherbrief Kapitel 3, Verse 11-13

11 Es ist uns nämlich zu Ohren gekommen, dass manche unter euch einen unordentlichen Lebenswandel führen, indem sie, statt zu arbeiten, sich unnütz umhertreiben. 12 Solchen Leuten schärfen wir aber nachdrücklich im HERRN Jesus Christus ein, dass sie sich ihr eigenes Brot in stiller Arbeit selbst verdienen sollen. 13 Ihr (anderen) aber, liebe Brüder, werdet nicht müde, das Rechte zu tun.

Irgendeinen Beruf oder ein Geschäft aufzugeben, das nicht sündhaft ist und dem Teufel nicht in die Hände spielt, aus angeblicher Furcht, sich dadurch zu schädigen, ist schlicht und ergreifend Faulheit und Feigheit. Gottes Plan ist nämlich, dass wir unser Christentum in die Geschäftswelt hineinbringen und nicht, dass wir unsere Arbeit unter dem falschen Vorwand aufgeben, dass sie unseren Glauben behindern oder ihm gar schaden würde.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Erlösung