Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

1Jan/18

Den dreieinigen Gott erkennen, Ihn lieben und Ihm dienen – Teil 46

Der Heilige Geist – Teil 13

Übersetzung des Buches „Spirit Style – Jesus invites us to the Holy Spirit“ (Der Stil des Geistes – Jesus Christus lädt uns zum Heiligen Geist ein) von Gayle D. Erwin

1. Den Armen die gute Botschaft verkündigen

Diese Facette der Salbung sagt uns zwei Dinge: Sowohl die finanziell Armen als auch die geistlich Armen (all jene, welche die Wahrheit über ihre geistliche Pleite kannten und erkannten) waren Nutznießer der Mission von Jesus Christus. Die Geschichte und die Lebenserfahrung lehren uns, dass die Armen für gewöhnlich mit den Demütigen identisch sind und größtenteils von der Gesellschaft ignoriert werden.

Aber in den Tagen von Jesus Christus wurden diese Armen nicht nur ignoriert, sondern verachtet. Die großen Gruppen, die führende Elite, setzten sich zusammen aus:

  • Den Pharisäern, die Fundamentalisten ihrer Tage
  • Den Sadduzäern, die Liberalen ihrer Tage
  • Den Zeloten, die radikalen Aktivisten
  • Den Essenern, die klösterliche, spirituelle Gruppe

All diese Gruppen machten 10 % der Bevölkerung aus. Die anderen 90 % waren das am haretz, das arme Volk des Landes, die Normalbürger. Das am haretz wurde von den Pharisäern und den Sadduzäern verachtet, die der Meinung waren, dass die Armen nur deshalb arm waren, weil Gott keinen Gefallen an ihnen hätte. Dies bedeutete natürlich, dass die Pharisäer und Sadduzäer das Gefühl hatten, dass sie deshalb so reich waren, weil Gott über sie glücklich sei.

Die Zeloten verachteten die Armen, weil diese nicht bereit waren, zu den Waffen zu greifen, um gegen die römische Herrschaft zu kämpfen. In der Tat waren zigtausende dieser Armen durch römische Hände gestorben, weil sie an von den selbst erklärten Zeloten-Messiasse gesponserten Aufständen teilgenommen hatten. Obwohl die Essener mehr Mitgefühl für die Armen an den Tag legten, betrachteten sie diese immer noch als unheilig, weil sie nicht dazu bereit waren, ein heiliges, abgesondertes Mönch-Leben zu führen.

Somit waren diese Armen, das am haretz, eine benachteiligte Menschenmenge, die Vorteile aus Jesus Christus zogen und Seine Gnade annahm. Als Jesus Christus uns leiblich verließ, hat Er die Salbung an uns weitergeben, was bedeutet, dass wir uns genauso um die Armen kümmern sollen, genauso wie Er es tat.

Als Johannes, der Täufer, im Gefängnis war, schickte er zwei seiner Männer los, damit sie herausfinden sollten, ob Jesus Christus tatsächlich der Messias war.

Lukas Kapitel 7, Verse 18-19

18 Auch dem Johannes erstatteten seine Jünger Bericht über dies alles. Da rief Johannes zwei von seinen Jüngern zu sich, 19 sandte sie zum HERRN und ließ Ihn fragen: »Bist Du es, Der da kommen soll, oder sollen wir auf einen Anderen warten?«

Die Reaktion von Jesus Christus darauf war, sie sehen zu lassen, dass die Salbung immer noch anhielt: ER übermittelte nach wie vor den Armen die gute Botschaft und musste deshalb nicht weiter Seine Position verteidigen.

In ähnlicher Weise hat Gott schon immer arme Menschen eingesetzt, damit sie Sein Werk unterstützen. Wer auch immer erwartet, dass sich ein Wohlhabender dem Werk des Reichs Gottes verschreibt, verschwendet seine Zeit damit. Wer versteht, dass Gott Menschen liebt und nicht Reichtum, wird sich mitten unter den Armen aufhalten, weil es diejenigen sind, welche diese Welt bevölkern.

Wenn Du von Gottes Sichtweise überwältigt sein willst, brauchst Du einfach nur zu studieren, was in der Bibel über die Armen geschrieben steht. Gott liebt die Armen.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube