Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

18Okt/20

Die Zeit bis zur Entrückung auskaufen – Teil 9

Quelle:

25. Juli 2020 - Pastor Brandon Holthaus

Was bedeutet es für uns Christen heute, „wachsam“ zu sein? - Teil 2

Matthäus Kapitel 24, Verse 42-51

42 »Seid also WACHSAM, denn ihr wisst nicht, an welchem Tage der HERRR kommt. 43 Das aber seht ihr ein: Wenn der Hausherr wüsste, in welcher Stunde der Nacht der Dieb kommt, so würde er wach bleiben und keinen Einbruch in sein Haus zulassen. 44 Deshalb HALTET auch ihr EUCH BEREIT; denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, wo ihr es nicht vermutet. 45 Wer ist demnach der treue und kluge Knecht, den sein HERR über Seine Dienerschaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise (Kost) zu rechter Zeit gebe?

46 Selig ist ein solcher Knecht (zu preisen), den sein HERR bei Seiner Rückkehr in solcher Tätigkeit antrifft. 47 Wahrlich ICH sage euch: ER wird ihn über seine sämtlichen Güter setzen. 48 Wenn aber ein solcher Knecht schlecht ist und in seinem Herzen denkt: ›Mein HERR kommt noch lange nicht!‹, 49 und wenn er seine Mitknechte zu schlagen beginnt und mit den Trunkenen isst und trinkt, 50 so wird der HERR eines solchen Knechts an einem Tage kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und Er wird ihn zerhauen lassen und ihm seinen Platz (sein gebührendes Teil) bei den Heuchlern anweisen: Dort wird lautes Weinen und Zähneknirschen sein.«

Das nächste falsche Verhalten dieses bösen Knechtes war, dass er damit angefangen hat, seine Mitknechte zu schlagen. Das bedeutet, dass solch ein Christ damit beginnt, andere Christen zu beschimpfen und mit ihnen geistlichen Missbrauch zu betreiben.

Im frühen Christentum war das ein Nikolait. Jesus Christus sagt, dass Er solche Menschen hasst.

Offenbarung Kapitel 2, Verse 6 + 14-15

„Doch das hast du (die Gemeinde von Ephesus) (für dich), dass du die Werke (das Treiben) der Nikolaiten hassest, die auch Mir verhasst sind.

14 Doch ICH habe einiges wenige an dir (Gemeinde von Pergamon) auszusetzen; denn du hast dort Leute unter dir, die an die Lehre Bileams sich halten, der den Balak unterwies, die Israeliten zum Bösen zu verführen, nämlich Götzenopferfleisch zu essen und Unzucht zu treiben (4.Mose 25,1-2; 31,16). 15 So hast auch du solche unter dir, die sich in derselben Weise an die Lehre der Nikolaiten halten.“

Bei den Nikolaiten handelt es sich um Menschen, die sich als Herren aufspielten und ihre geistliche Autorität dazu missbrauchten, andere Gläubige dazu zu bringen, dass sie ihre persönlichen Bedürfnisse befriedigten, anstatt dass sie ihnen halfen. Das ist geistlicher Amtsmissbrauch, das heißt, dass sie ein geistliches Amt, wie Bischof, Pastor oder Ähnliches dazu verwandten, um ihr Ego aufzublasen und ihren Eigenstolz zu nähren. Zu diesem Amtsmissbrauch gehört auch, andere Menschen mit einer von der Bibel abweichenden Theologie in die Irre zu führen.

Zu den modernen Nikolaiten gehören auch Menschen, die gegenüber anderen unreifen Christen fälschlicherweise behaupten, dass Gott zu ihnen gesprochen hätte, damit sie selbst eine Sonder-Aufgabe erledigen oder dass sie den Neubekehrten eine Offenbarung übermitteln sollen. Auf diese Weise maßen sie sich eine Autorität an, die ihnen aber niemals von Gott verliehen wurde. Wie will man jemandem widersprechen, der behauptet, dass Gott zu ihm etwas geoffenbart hätte. Deshalb empfehle ich Dir, wenn so jemand zu Dir kommt, äußerst vorsichtig zu sein. Ich sage hier nicht, dass Gott so etwas nicht tun würde, sondern warne Dich lediglich, da sehr wachsam zu sein, ob diese Person durch ihre Behauptungen nicht Autorität über Dich haben will.

Manche dieser Leute arbeiten mit Panikmache, um Kontrolle über andere Menschen auszuüben. Man sieht das in vielen Kulten. Sie machen ihre Anhänger von sich abhängig. Und wenn jemand diesen Kult verlassen will, passieren ihm schlimme Dinge.

Es gibt Pastoren, die ihren Gemeindemitgliedern erzählen, dass sie nicht erlöst wären, wenn sie ihre Kirche verlassen und dass sie dann in die Hölle kommen würden. All diese Dinge gehören zum geistlichen Missbrauch.

Und dann gibt es auch welche, die ständig Geld sammeln, wobei diese Spenden aber nicht zu legitimen guten Zwecken verwendet werden. Sie machen dabei falsche Versprechungen und sagen: „Wenn du 100 Dollar spendest, wirst du 1 000 Dollar bekommen.“ Oder sie sagen: „Ich habe einen direkten Draht zum Thron Gottes. Für eine Spende von 100 Dollar werde ich bei Gott Fürsprache einlegen, dass deine Bitte erhört wird.“ Oder sie verkaufen angeblich gesalbtes Öl aus Israel für teures Geld mit dem falschen Versprechen, dass es von allen Krankheiten heilen würde. Solche Betrüger gibt es überall auf der Welt und treiben ständig ihr Unwesen.

Ein moderner Nikolait ist zum Beispiel Jimmy_Swaggart. Er behauptete einmal: „Der Teufel wird mich umbringen, wenn wir nicht einen Betrag von X-Dollar zusammenbringen.“ So täuscht ein Nikolait absichtlich Menschen. Das ist ein schlimmer geistlicher Missbrauch.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Entrückung