Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

30Mai/20

Was das wahre christliche Leben ausmacht – Teil 52

Quelle:

Dr. Albrecht Kellner – Künstliche Intelligenz, Robotik und die Zukunft der Menschheit – Teil 4

6. Kapitel: Der Austausch: Wie geht er praktisch?

Die Frage ist nun: Wie geht dieser unerhörte Vorgang des Austausches des tiefsten inneren Wesens des Menschen praktisch?

Handlungsanweisung: Die Theorie

In der Tat hat man in dieser 40-fach redundanten, diversitären Informationsquelle - wenn man so will - eine theoretische Handlungsanweisung. Zunächst gibt es da einmal das oberste Prinzip: Das eigene WOLLEN ist der Schlüssel. Der Schöpfer zwingt den Menschen zu nichts. ER ist sozusagen ein „Gentleman“. ER bietet diese Möglichkeit lediglich an; aber annehmen muss der Mensch sie schon selber.

Das bedeutet, dass der Mensch bereitwillig auf diese Vorbedingungen eingeht und reumütig und bußfertig Gott gegenüber bekennt, dass er Andere verletzt und somit Schuld auf sich geladen hat. Zweifellos hat er sehr viel Gutes getan, gar keine Frage. Aber es gibt eben auch diesen kleinen Fleck, den er zustande gebracht hat, der diesem Austausch des inneren Wesens im Wege steht.

Und er muss der Trennung von seinem alten Wesen zustimmen. Das heißt jetzt nicht, dass Du nun hoch und heilig versprichst, dass Du von nun an gut sein wirst, sondern entscheidend ist, dass Du dieses neue Wesen haben WILLST. Daraus entwickelt sich erst das richtige Verhalten vor Gott. Das kommt anschließend, und es ist wachstümlich.

Darüber hinaus muss der Mensch die Begleichung der Schuld ergreifen. Denn dabei handelt es sich ja um ein geistiges Geschenk. Das bedeutet, dass man es mit den physischen Händen nicht wie ein Weihnachtsgeschenk auspacken kann, sondern man braucht eine Art geistige Hand, um dieses geistige Geschenk zu erfassen.

Die Frage ist jetzt natürlich: Gibt es so eine geistige Hand, mit welcher der Mensch das machen kann? Ja. In der Tat ist das DER GLAUBE. Als ich das begriff, war das für mich eine Riesen-Erleichterung. Denn ich hatte bis dahin immer gedacht, dass man beim Christ-Sein blind etwas für wahr halten müsste, was man nicht beweisen kann. Das wäre für mich, als Physiker, niemals in Frage gekommen. Aber dann begriff ich: „Das ist ja nicht der Endzustand, sondern das ist der Zugang.“

Der Punkt ist: Man muss reumütig und bußfertig um Sündenvergebung bitten und dann glaubend den Vollzug der Schuldvergebung auf sich selbst beziehen. Man muss einfach daran glauben, dass die Sündenvergebung jetzt stattgefunden hat und daran festhalten, dass sie erfolgt ist. Wenn das bei Dir geschieht, dann bitte Gott um die Einsetzung des neuen Wesens. Das ist alles. Mehr brauchst Du nicht zu tun.

In dem Moment, wo das geschieht, begreift man – manchmal sogar sofort oder zuweilen auch erst später -, was da passiert ist und was von Paulus beschrieben wird in:

2.Korintherbrief Kapitel 5, Vers 17

Wenn also jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung (neu geschaffen): Das Alte ist vergangen, siehe, ein Neues ist entstanden!

Meist setzt dann auch gleich eine, wenn zunächst auch schwache, Erfahrung ein. Manchmal kann sie aber auch sehr gewaltig sein. Insbesondere verspürt man einen inneren Frieden und vor allen Dingen auch die Gewissheit: „Jetzt ist alles gut. Daran ist nichts Falsches.“ Und: „Jetzt bin ich nach Hause gekommen. Ich habe nun den eigentlichen Sinn des Lebens gefunden, der sogar über den Tod hinausgeht.“ Das ist eigentlich die beste Umschreibung dieser Erfahrung. Soviel zur Handlungsanweisung im theoretischen Sinn.

Handlungsanweisung in der weltweiten Praxis

Wie sieht das praktisch aus? Es ist weltweit bei Millionen und Abermillionen immer das Gleiche.

Das, was eben gerade theoretisch erläutert wurde, muss man irgendwie artikulieren. Das kann man zwar gedanklich machen; aber Gedanken sind bekanntlich flatterhaft. Deshalb ist es besser, dass man es spricht. In diesem Fall ist es nichts Anderes als ein Gebet. Das Geniale an diesem Gebet ist, dass es jeder Mensch sprechen kann. Dazu muss man nicht gebildet sein und nicht lange studiert haben. Das kann sowohl jedes Kind als auch der gelehrte Professor beten; das ist ganz egal.

Inhaltlich lautet es wie folgt:

„Jesus Christus, ich komme jetzt zu Dir. Bislang war ich in meinem Leben der Meister. Aber ich bekenne reumütig und bußfertig, dass ich dabei Schuld auf mich geladen habe. Von nun an wende ich mich von diesem alten Leben ab und bitte Dich um Vergebung all meiner Sünden. Danke, dass Du mir jetzt vergeben hast.“

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube