Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

1Feb/19

Satans Krieg gegen Gott und die Menschheit – Teil 39

Quelle:

Zur Hölle vorbestimmt? - Teil 2 – Dr. Adrian Rogers

3. Gottes Strafgericht

Gott straft nur dann, wenn Menschen hartnäckig und stur an ihrer Boshaftigkeit festhalten.

Römerbrief Kapitel 9, Verse 17-18

17 So sagt ja auch die Schrift zum Pharao (2.Mose 9,16): »Gerade dazu habe ICH dich in die Welt kommen lassen, um an dir Meine Macht zu erweisen und damit Mein Name auf der ganzen Erde verkündet werde.« 18 Also: Gott erbarmt sich, wessen Er will, und verstockt auch, wen Er will.

Diese Aussage hat bei vielen Menschen den theologischen Motor angeworfen. Sie sagen: „Oho, Gott ließ den Pharao in die Welt kommen, um ihn dann niederzumachen. Gott hat ihn also nur deshalb erschaffen, um ihn in die Hölle zu schicken.“ Wenn die Bibel sagt, dass Gott den Pharao hat in die Welt kommen lassen, dann ist nicht nur damit gemeint, dass Gott den Pharao hat von Kindheit an hat aufwachsen lassen. Das ist nicht die einzige Bedeutung dieses Sprachgebrauchs. Es geht vielmehr darum, dass Gott ihn auf den höchsten Thron gesetzt und ihm Macht und Prestige verschafft hatte, damit Er ihn herabsetzen konnte. Gott ging es darum, dass Er durch das Gericht über den Pharao verherrlicht wird. Denn Gott sagte darüber hinaus noch zu ihm:

2.Mose Kapitel 9, Verse 15-16

15 „Denn schon jetzt hätte ICH Meine Hand ausstrecken und dich samt deinem Volk mit der Pest schlagen können, so dass du von der Erde vertilgt worden wärst; 16 aber ICH habe dich absichtlich leben lassen, um an dir Meine Kraft zu erweisen und damit Mein Name auf der ganzen Erde gepriesen wird.“

Übrigens hat Cecil B. DeMille im Jahr 1956 darüber einen Monumentalfilm mit dem Titel Die_zehn_Gebote produziert, in dem sehr anschaulich dargestellt wird, wie Gott den Pharao bestraft hat. Viele Menschen auf der ganzen Welt, die die Bibel nicht gelesen haben, haben sich diesen wunderbaren Film angeschaut. Darin wird gezeigt, dass Gott den Pharao nicht aus reiner Willkür abgesetzt hat. Im 2.Buch Mose wird uns nämlich 18 Mal gesagt: „So blieb denn das Herz des Pharaos hart, und er ließ die Israeliten nicht ziehen, wie der HERR es durch Mose vorausgesagt hatte.“ 9 Mal heißt es da, dass der Pharao selbst sein Herz verhärtete. Dazu muss man wissen, dass der Pharao zuerst sein Herz verhärtet hat bevor Gott es tat. Dazu lesen wir in:

2.Mose Kapitel 8, Verse 15 + 28

15 Da sagten die Zauberer zum Pharao: »Das ist eines Gottes Finger!« Doch das Herz des Pharaos blieb hart, und er hörte nicht auf sie, wie der HERR es vorausgesagt hatte. 28 Aber der Pharao verstockte sein Herz auch diesmal und ließ das Volk nicht ziehen.

Zu diesem Zeitpunkt war der Pharao bereits verloren. Es war nicht Gott, Der ihn aufgegeben hatte. Der Pharao war hinterhältig, böse und grausam. Er war ein Despot, der Tausende Menschen getötet hatte. Sein menschlicher Geist war gegen Gott eingestellt. Sämtliche Strafen, die Gott über den Pharao verhängte, sollten dazu dienen, um dessen Sünden aufzuzeigen. Gott hatte das Herz des Pharao nicht schon als Kind verhärtet. Gott hatte ihm ihm etliche Botschaften übermittelt und ihn viele Male gewarnt. Und als der Pharao seine Gesinnung daraufhin nicht änderte, sandte Gott ihm die Plagen.

Es war also zunächst der Pharao selbst, der sein Herz verhärtet hat. Gott hatte den Pharao nicht geschaffen, um zu ihm zu sagen: „ICH habe dich dazu bestimmt, in die Hölle zu fahren.“ Nein, stattdessen sagte Er zu ihm: „ICH werde an dir ein Exempel statuieren. Durch dich werde ICH Meine Macht aufzeigen. Du hast dein Herz verhärtet und deinen menschlichen Geist gegen Mich ausgerichtet. Aufgrund dessen werde ICH dir im Gegenzug Plagen schicken, die dein Herz noch weiter verhärten werden. Dadurch werden deine Sünden offensichtlich. Die Menschen sollen an deinem Beispiel sehen, wie Meine Bestrafung in solchen Fällen aussehen kann.“

Gott wirkt an Menschen und durch Menschen, damit man Ihn erkennt, Ihm alle Ehre gibt, die Ihm gebührt und Ihn verherrlicht. Dadurch erhöht sich die Liebe zu Gott im Himmel, und Gottes Gerechtigkeit wird in der Hölle bekannt. Gott hat jedes Recht dazu, Sünde zu bestrafen.

Deshalb lässt Gott uns durch den Apostel Paulus sagen:

Römerbrief Kapitel 9, Verse 15-16

15 Zu Mose sagt Er ja (2.Mose 33,19): »ICH werde Gnade erweisen, wem ICH gnädig bin, und werde Barmherzigkeit dem erzeigen, dessen ICH Mich erbarme.« 16 Demnach kommt es nicht auf jemandes Wollen oder Laufen (Bemühen) an, sondern auf Gottes Erbarmen.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Gericht