Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

10Okt/18

Bewahrung bis zum Ende – Teil 25

BIST DU ERWÄHLT? - Teil 5

Die Basis für diesen Artikel ist das Buch von Charles Haddon Spurgeon „Auserwählt vor Grundlegung der Welt“.

Die Unfähigkeit des Menschen von sich aus zu Gott zu finden

Johannes Kapitel 6, Vers 44

„Niemand kann zu Mir kommen, wenn nicht der Vater, Der Mich gesandt hat, ihn zieht, und ICH werde ihn dann am jüngsten Tage auferwecken.“

„Zu Christus kommen“ ist ein häufiger Ausdruck in der Heiligen Schrift. Er bedeutet, dass ein Mensch seine Selbstgerechtigkeit und Sünden hinter sich lässt und auf den HERRN Jesus Christus vertraut, um Seine Gerechtigkeit und Sein Blut zur Sühnung seiner Schuld zu empfangen. „Zu Christus kommen“ umfasst:

  • Aufrichtige Reue
  • Konsequente Buße
  • Selbstverleugnung
  • Kompromissloser Glaube an die biblische Wahrheit
  • Die Annahme von Jesus Christus als persönlichen HERRN und Erlöser
  • Ernstliche Gebete zu Gott
  • Die Unterordnung unter die Grundsätze des Evangeliums
  • Alle Dinge, welche die Erlösung des Menschen begleiten, wie z. B. der Heiligungsprozess

Sich Jesus Christus zuzuwenden ist schlichtweg das Wichtigste zur Erlösung des Sünders. Wer nicht zu Jesus Christus kommt, mag tun und denken, was er will, er ist noch voll bitterer Galle und befindet sich in den Banden der Ungerechtigkeit.

Sich zu Jesus Christus hinzuwenden ist die erste Folge der geistigen Wiedergeburt. Die Seele wird nicht eher zum Leben erweckt, bis sie ihren verlorenen Zustand erkennt, darüber erschrickt, nach einer Zuflucht sucht und sie in Ihm findet, an Ihn glaubt und in Ihm ruht. Wenn jemand nicht zu Jesus Christus kommt, bleibt auch die Belebung der Seele aus. Und wo diese fehlt, ist der Mensch tot in Sünden und Verfehlungen und kann nicht in das Reich der Himmel eingehen.

Diese Tatsache gefällt manchen gar nicht. Auch wenn einige meinen, ihre Hinwendung zu Jesus Christus sei das Einfachste der Welt gewesen, erklärt unsere Bibelstelle, dass es dem Menschen völlig unmöglich ist, zu Jesus Christus zu kommen, so lange ihn der himmlische Vater nicht zum Sohn zieht. „Zu Christus kommen“ widerstrebt zu sehr der menschlicher Natur, obgleich er aufgrund seiner körperlichen und intellektuellen Kräfte dazu in der Lage wäre, wenn er es wollte. Doch diese Dinge spielen bei der Errettung eine eher unbedeutende Rolle.

Im Folgenden soll das Thema „menschliche Unfähigkeit“ etwas genauer betrachtet werden.

1. Der Starrsinn des menschlichen Willens

Niemand will zu Jesus Christus kommen, es sei denn, er wird zu Ihm gezogen. Das sagt Er uns Selbst in:

Johannes Kapitel 5, Verse 39-40

39 „Ihr durchforscht (wohl) die (heiligen) Schriften, weil ihr in ihnen ewiges Leben zu haben vermeint, und sie sind es auch wirklich, die von Mir Zeugnis ablegen; 40 aber trotzdem WOLLT IHR NICHT ZU MIR KOMMEN um wirklich Leben zu haben (zu empfangen).“

Und solange die Heilige Schrift sagt „Ihr wollt nicht zu Mir kommen“, sollten wir an keine Lehre glauben, welche in diesem Zusammenhang die Freiheit des menschlichen Willens erklärt.

Es ist seltsam, dass Leute diesbezüglich über den „freien Willen“ reden, aber überhaupt nicht verstehen, wovon sie da eigentlich sprechen. „Nun“, sagt da jemand, „ich glaube, Menschen können errettet werden, wenn sie wollen.“ Das wird hier nicht in Frage gestellt. Vielmehr fragen wir uns, ob Menschen von Natur aus jemals gewillt sind, sich den demütigen Voraussetzungen des Evangeliums von Jesus Christus unterzuordnen. Mit biblischer Autorität sagen wir, dass der menschliche Wille verdorben ist und so sehr zu allem Bösen neigt und ihm gleichzeitig alles Gute so sehr widerstrebt, dass er ohne das mächtige, übernatürliche und unwiderstehliche Wirken des Heiligen Geistes niemals zu Jesus Christus gebracht werden kann.

Du magst vielleicht einwenden, dass Menschen auch ohne die Hilfe des Heiligen Geistes gewillt seien. Aber dann frage ich Dich: Bist Du schon einmal jemandem begegnet, auf den das zutraf? Das allgemeine Bekenntnis aller wahren Gläubigen lautet: „Ich weiß, hätte Jesus Christus mich nicht gesucht, als ich vom himmlischen Vater getrennt war, so wäre ich auch heute noch weit von Ihm entfernt und sehr zufrieden damit.“ Alle Gläubigen bestätigen die Wahrheit, dass die Menschen solange nicht zu Jesus Christus kommen, bis der himmlische Vater, Der Seinen Sohn gesandt hat, sie zieht.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Heiligung