Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

18Feb/18

Die geistige Welt – Teil 20

Übersetzung des Buches „The Spirit World“ von Clarence Larkin

KAPITEL 13: Das Wiedererkennen und die Beziehungen in der geistigen Welt

Das, was die andere Welt am meisten für uns attraktiv macht, ist der Gedanke, dass wir dort einmal unsere erlösten verstorbenen Lieben wiedersehen werden. Da diese Hoffnung universal ist, muss sie von Gott in die Brust des Menschen eingepflanzt worden sein. Der himmlische Vater hätte niemals solch einen hohen Preis, wie das Leben Seines Sohnes Jesus Christus für unsere Erlösung bezahlt, wenn damit nicht unsere Glückseligkeit in der „geistigen Welt“ verbunden wäre. Diese wäre unvollkommen, wenn wir dort unsere gläubigen verstorbenen Lieben nicht wiedererkennen könnten.

Wenn der von Gott inspirierte Psalmist David über seinen verstorbenen Sohn, der bei der Geburt starb, sagen konnte …

2.Samuel Kapitel 12, Vers 23

„Nun es (das Kind) aber tot ist, wozu soll ich da fasten? Kann ich es etwa wieder ins Leben zurückrufen? Ich kann wohl zu ihm kommen, es aber kann nicht wieder zu mir zurückkehren.«

… musste er es so ausdrücken, weil er wusste, dass wenn er zu seinem Kind käme, er es wiedererkennen würde.

Was für ein Trost wären die Worte von Jesus Christus „Wahrlich ICH sage dir: Heute (noch) wirst du mit Mir im Paradiese sein!“ (Luk 23:43), die Er zu dem reumütigen Verbrecher, der neben Ihm am Kreuz starb, gesagt hatte, für diesen gewesen, wenn es dort kein gegenseitiges Wiedererkennen geben würde?

Warum sollte Paulus gesagt haben, dass er den Wunsch hatte, diese Erde zu verlassen, um bei Jesus Christus zu sein, wenn er sich nicht sicher gewesen wäre, den HERRN in der anderen Welt zu erkennen? (Phil 1:23)

Wenn die drei Jünger Moses und Elia schon auf dem Berg der Verklärung erkannten, werden sie die beiden mit Sicherheit in der kommenden Welt wiedererkennen.

In dem Bericht über den reichen Mann und Lazarus haben wir gesehen, dass der reiche Mann sowohl Abraham als auch Lazarus erkannte.

Wenn wir unsere gläubigen verstorbenen Freunde seit Jahren nicht mehr gesehen haben und sich ihr Äußeres wesentlich verändert hat, werden wir sie dennoch an ihren Stimmen wiedererkennen, genauso wie das in diesem Leben oft der Fall ist.

Ein Einwand bei der Lehre über die „Wiedererkennung der gläubigen Lieben im Himmel“ ist, dass wenn wir ihnen dort nicht begegnen, wir deshalb unglücklich sein würden, weil wir befürchten, dass sie verloren sind. Aber ist diese Sorge dort realer und intensiver als hier? Ist es nicht eine traurige Tatsache, dass uns der Verlust unserer Lieben in diesem Leben nicht so viel ausmacht; zumindest nicht genug, um uns unglücklich zu machen? Während wir sie nicht vergessen und sie vermissen, finden wir uns mit ihrer Abwesenheit ab und beruhigen uns frohen Mutes damit, dass wir uns sagen, dass sie wohl die gerechte Strafe dafür erhalten werden, dass sie den Weg der Erlösung abgelehnt haben.

Als Beweis dafür haben wir die Aussage von Lazarus, der getröstet wurde und der nicht unglücklich oder übermäßig besorgt über die Angelegenheiten dieser Welt war, so wie der reiche Mann, der Angst um seine Brüder hatte. Aber es ging diesen nicht um deren Erlösung, sondern er wollte es vermeiden, dass seine Brüder auch dahin kämen, wo er sich gerade befand.

Lukas Kapitel 16, Verse 27-28

27 „Da erwiderte er (der reiche Mann): ›So bitte ich dich denn, Vater (Abraham): Sende ihn (Lazarus) in meines Vaters Haus – 28 denn ich habe noch fünf Brüder –, damit er sie ernstlich warne, damit sie nicht auch an diesen Ort der Qual kommen.‹“

Der reiche Mann war verzweifelt darüber, dass die beiden – Abraham und Lazarus – in der Paradies-Abteilung nichts für seine Brüder unternahmen.

Ein weiterer Einspruch gegen die Lehre über die „Wiedererkennung der gläubigen Lieben im Himmel“ ist die beschämende Position, die all jene einnehmen würden, die einige Male verheiratet waren. Der Sadduzäer in den Tagen von Jesus Christus glaubte nicht an die Auferstehung der Toten und versuchte diese Lehre lächerlich zu machen, indem er Jesus Christus fragte, wessen Ehefrau eine Frau bei der Auferstehung der Toten sein würde, die in diesem Leben mit 7 Männern verheiratet war.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Bibel