Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

18Dez/17

Den dreieinigen Gott erkennen, Ihn lieben und Ihm dienen – Teil 32

Der himmlische Vater – Teil 24

Übersetzung des Buches „The Father Style – A fresh look at the nature of God the Father“ (Der Stil des himmlischen Vaters – Ein neuer Blick auf das Wesen von Gott, dem Vater) von Gayle D. Erwin

Jesus Christus, das Antlitz des himmlischen Vaters

Wie wir bisher herausgefunden haben, hat Sich Gott durch die Definition Seines Namens und Seiner Herrlichkeit offenbart. ER hat diese Offenbarung über Sich Selbst dadurch vervollständigt, dass Er Sein Antlitz durch Jesus Christus hat sehen lassen. Wegen der mächtigen Symbolik und der Aktualität von Seinem „Antlitz“ konzentrieren wir uns nun auf Ihn, Der uns Sein Antlitz zuwendet.

„Versteck mich, schnell!“

Kain sagte zu Gott:

1.Mose Kapitel 4, Vers 14

„DU treibst mich ja heute von dem Ackerland hinweg, und ich muss mich vor Deinen Augen verbergen und werde unstet und flüchtig auf der Erde sein; so wird denn jeder, der mich antrifft, mich totschlagen!“

Wie die Menschheitsgeschichte zeigt, trennte nur ein kurzer Lichtimpuls das Paradies von dem Desaster. Eden war eine Zeit der Begegnung, und das Nach-Eden (die Erde, wie wir sie kennen) ist eine Periode der Trennung. Zuerst musste Adam Eden verlassen. Daraufhin war es vorbei mit der Muße. Danach starb Abel, und Adam musste sich von Kain trennen.

Die traurigste Geschichte war die Trennung Kains vom Angesicht Gottes. Durch die Reihenfolge seiner Entscheidungen verbarg er sich weiter vor der mitfühlenden Interaktion mit Gott. Wie traurig war es doch, einmal Seine Gnade vor Augen gehabt zu haben und dann diesen Blick darauf zu verlieren. Schließlich verlor er auch noch das vermutlich letzte verbliebene Zeichen der Unschuld: Seine Unfähigkeit, seine Schuld zu verbergen. Gott musste auf irgendeine Weise eine erstklassige Lobotomie an Kain vorgenommen haben, so dass auf seinem Gesicht etwas reflektierte, was sich von seiner inneren Verfassung unterschied.

Springen wir nun in die ferne Zukunft, und wir brauchen jetzt Jurys und Gerichtsverhandlungen, um hoffentlich Schuld oder Unschuld feststellen zu können, weil sich das Gesicht jetzt mit der großen Lüge der Täuschung verbunden hat. Die Demut, die schlicht und ergreifend die Wahrheit über uns selbst aufzeigt, hatte eine Niederlage erlitten, von der sie nicht mehr genesen konnte. Das war einer der dunkelsten Tage in der Menschheitsgeschichte.

Jetzt konnte der Mensch nur noch hoffen, dass ein Wiederhersteller, ein Heiler, ein Messias, ein Gesalbter kommen würde.

„Ich habe Gott gesehen“

1.Mose Kapitel 32, Verse 30-31

30 Da richtete Jakob die Bitte an Ihn: »Teile mir doch Deinen Namen mit!« ER aber erwiderte: »Warum willst du Meinen Namen wissen?« Hierauf segnete Er ihn dort. 31 Jakob nannte dann jenen Ort ›Pniel‹; »denn«, sagte er, »ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen und bin doch am Leben geblieben«.

Verzagtheit musste Jakob in jener Nacht beschlichen haben, als er die Nachricht hörte, dass sein Bruder Esau mit einer ganzen Armee auf ihn wartete. Was sollte er jetzt machen? Er schickte seine Familie in die eine Richtung und eine Karawane mit Geschenken für seinen Bruder in die andere. In dieser Nacht war Jakob danach völlig allein. Was für eine schwierige Situation ist es, wenn man, als ein Betrüger am eigenen Bruder, wie es Jakob war, allein auf sich gestellt ist.

Ein Philosoph fragte mich einmal: „Haben Sie jemals an Ihre eigene Tür geklopft und herausgefunden, dass keiner zu Hause war?“ In solch einer Lage befand sich Jakob: Die Lichter brannten, aber keiner war zu Hause.

Inmitten seiner Verzagtheit erschien ihm ein Bote Gottes. In Wahrheit handelte es sich da um einen „Ringkämpfer“ Gottes. Ich hoffe, dass Gott mich diese Szene einmal in einem „Fernsehbeweis“ sehen lässt, wenn ich in den Himmel komme. Ich würde gerne wissen, was Jakob dazu veranlasst hat, sich dafür zu entscheiden, es mit diesem Ringer aufzunehmen. Dieser Kampf war nicht leicht. Ringkämpfe in Hochschulen oder bei den Olympischen Spielen dauern für gewöhnlich pro Runde 9 Minuten lang. Am Ende dieser 9 Minuten sind beide Kämpfer für gewöhnlich total erschöpft. Aber Jakob und der Bote kämpften die ganze Nacht lang! Aber keiner von ihnen ging körperlich als Sieger hervor.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube