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21Jan/12

Der Wegbereiter des al-Mahdi gewinnt immer mehr Freunde – Teil 5

Argentinien flirtet mit dem Iran

Quelle - 5. Dezember 2011

Der Westen wird nervös

UNO-Diplomaten berichteten der „Reuters“-Nachrichtenagentur:

„Während die westlichen Mächte und Israel versuchen Teherans internationale Isolation zu festigen, streckt sich Argentinien heimlich nach dem Iran aus.“

Argentinien hatte seine Beziehungen zum Iran im Jahr 2007 praktisch eingefroren, als argentinische Behörden Interpol-Haftbefehle gegen fünf Iraner und einen Libanesen erließen, die im Jahr einen Angriff auf ein jüdisches Zentrum in Buenos Aires verübt hatten, bei dem 85 Menschen ums Leben gekommen waren.

Teheran hatte abgestritten, dass der Iran etwas mit diesem Bombenattentat zu tun hatte, jedoch im Juli 2011 angeboten, mit Argentinien Gespräche aufzunehmen und den Fall näher zu „beleuchten“.

Das Bombenattentat von 1994 war zwei Jahre später erfolgt, nachdem eine Gruppe, die sich „Dschihad Organisation“ nannte und von der man glaubte, dass sie mit dem Iran und der libanesischen militanten Gruppe Hisbollah in Verbindung stand, behauptet hatte, für ein Bombenattentat auf die israelische Botschaft in Buenos Aires verantwortlich zu sein, bei dem 29 Menschen getötet wurden.

Über zehn Jahre lang hatte Argentinien scheinbar wenig unternommen, um diese Attentate näher zu untersuchen. Aber als Nestor Kirchner im Jahr 2003 Präsident wurde, versprach er, die Fälle wieder aufzunehmen und nannte diese Vernachlässigung „eine nationale Schande“. Einige Jahre später gehörte der frühere iranische Präsident Ali Rafsandschani zu den Personen, die von den argentinischen Staatsanwälten angeklagt und von der Interpol gesucht wurden.

Aber es gibt Anzeichen für ein Tauwetter, was die „frostigen Beziehungen“ der beiden Staaten anbelangt.

Durch die argentinischen Exporte in den Iran haben Zigtausende Millionen Dollar dafür gesorgt, dass sich die Beziehungen zur islamischen Republik verbessert haben. In den letzten Jahren sind die Exporte sogar um mehr als 70 % auf 1,5 Milliarden Dollar gestiegen. Somit ist der Iran der größte Abnehmer von argentinischem Mais, das Getreide, welches in dem latein-amerikanischen Land am meisten angebaut wird, mit dem es seinen Handelsüberschuss zu stärken versucht.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Islam