Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

3Jan/18

Den dreieinigen Gott erkennen, Ihn lieben und Ihm dienen – Teil 48

Der Heilige Geist – Teil 15

Übersetzung des Buches „Spirit Style – Jesus invites us to the Holy Spirit“ (Der Stil des Geistes – Jesus Christus lädt uns zum Heiligen Geist ein) von Gayle D. Erwin

Gnade in rauer Verpackung

Nun wissen wir, was die Salbung für den Messias bewirken sollte. Und wir erkennen jetzt, was für einen Effekt die unbegrenzte Gabe des Heiligen Geistes haben wird. Inzwischen haben wir eine deutlichere Beschreibung der Mission von Jesus Christus.

Ich lernte früh „Salbung“ als Code-Wort kennen, das allerdings ein völlig anderes Resultat hervorbrachte als die Salbung im Leben von Jesus Christus. Wenn da jemand die Salbung erwähnte, hatte das mit einer fleischlichen Sache zu tun, wobei die Worte schneller und lauter gesprochen wurden, die körperliche Aktivität astronomisch erhöht wurde und der Speichel die dritte Reihe erreichte. In jener Zeit ging ich davon aus, dass die Salbung ein übermächtiger, emotionaler Zustand sei. Jetzt verstehe ich diese Art von Aktion einfach nur noch als Adrenalinschub.

Als ich reifer wurde, traf ich viele Menschen, die im Segen und der Salbung des HERRN wirkten, aber ohne die Exzesse von körperlicher Aktivität, die ich gewohnt war. Das verwirrte mich, bis ich die folgende Passage las und verstand, bei der es um die Salbung von Jesus Christus geht.

Jesaja Kapitel 61, Verse 1-3

1 „Der Geist Gottes des HERRN ruht auf Mir, weil der HERR Mich gesalbt hat, um den Elenden frohe Botschaft zu bringen; Er hat Mich ja gesandt, um die, welche gebrochenen Herzens sind, zu verbinden, den Gefangenen die Freilassung anzukündigen und den Gebundenen die Entfesselung, 2 ein Gnadenjahr des HERRN und einen Tag der Rache unseres Gottes auszurufen, um allen Trauernden Trost zu bringen, 3 den um Zion Trauernden als Gnadengeschenk zu verleihen Kopfschmuck statt der schmutzigen Asche, Freudenöl statt des Trauergewandes, Lobgesang statt eines verzagten Geistes, damit man sie nenne ›Eichen der Gerechtigkeit‹, ›die Pflanzung des HERRN Ihm zur Verherrlichung‹.“

Ich begann zu denken, dass die Salbung vielleicht dieselben Dinge in unserem Leben hervorbringen sollte wie im Leben von Jesus Christus. Nein, nicht nur vielleicht, sondern ganz bestimmt!

Die Salbung hat wenig zu tun mit Predigt-Stilen. Die sind nur Theater. Die Salbung ist das, was uns Jesus Christus ähnlich macht, Dessen Herz den Armen, Gebundenen und Sündern zugewandt war. Die Salbung wird unsere Aufmerksamkeit auf das Evangelium fokussieren und auf all jene, die es brauchen. Sobald wir gesalbt sind, werden wir all diejenigen suchen, die trauern, gebunden sind und die sich in geistlicher Finsternis befinden.

Machen wir nun einen Sprung zu dem Zeitpunkt, kurz bevor Jesus Christus Seine Mission begann. Johannes hatte Ihn getauft, und der Heilige Geist war in Gestalt einer Taube auf Ihn herabgekommen. Zunächst müssen wir beachten, dass Johannes, der das Kommen des Gesalbten angekündigt hatte, Jesus Christus nicht automatisch als den Messias erkannte.

Johannes Kapitel 1, Verse 29-30

29 Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen; da sagte er: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7) 30 DIESER ist’s, von Dem ich gesagt habe: ›Nach mir kommt ein Mann, Der (schon) vor mir gewesen ist; denn Er war eher da als ich.‹“

Diese Passage sagt mir sofort, dass irgendjemand Anderes als der allgemein erwartete Messias in den Sandalen ging, bei denen Johannes sich nicht würdig fühlte, sie zu öffnen. Außerdem lässt sie mich wissen, dass nichts an der körperlichen Gestalt von Jesus Christus irgendjemanden dazu veranlasst hatte, „Messias!“ auszurufen.

Kein großes „M“ war auf Seine Brust tätowiert. ER trug keine blauen Leggins und kein flatterndes Cape wie Superman. ER leuchtete nicht im Dunkeln, so wie viele Gemälde (und Krippen-Szenen) Dich glauben lassen wollen. ER war keine 2,40 m groß. Wahrscheinlich hatte Er die Durchschnittsgröße von 1,65 m der Männer Seiner Tage. SEINE Stimme hatte auch keine elektronische Echo-Kammer, und Er verfügte auch nicht über ein Sinfonie-Orchester, das im Hintergrund spielte, wenn Er öffentlich auftrat.

Wenn irgendetwas von den oben genannten Merkmalen zugetroffen hätte, wie unsere Kunstwerke Ihn fälschlicherweise darstellen, dann hätte Johannes Jesus Christus sofort als Messias erkannt. Noch klarer ausgedrückt:

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube