Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

5Dez/17

Den dreieinigen Gott erkennen, Ihn lieben und Ihm dienen – Teil 19

Der himmlische Vater – Teil 11

Übersetzung des Buches „The Father Style – A fresh look at the nature of God the Father“ (Der Stil des himmlischen Vaters – Ein neuer Blick auf das Wesen von Gott, dem Vater) von Gayle D. Erwin

Von einer Herrlichkeit zur anderen

Bevor wir uns die Hauptschätze anschauen, stellen wir die Frage: Wie sieht Paulus die Vermischung von der Herrlichkeit Gottes mit Seinem Namen? Er stellt unser Interesse fein auf eine unklare, aber starke Entwicklung ein in:

2.Korintherbrief Kapitel 3, Verse 7-18

7 Wenn NUN aber (schon) der Dienst, der den Tod bringt, mit seiner auf Stein eingegrabenen Buchstabenschrift solche Herrlichkeit besaß, dass die Israeliten das Angesicht Moses nicht anzuschauen vermochten wegen des auf seinem Antlitz liegenden Glanzes, der doch wieder verschwand (2.Mose 34,29-35): 8 Wie sollte da der Dienst des Geistes (= der im Geiste geschieht) nicht eine noch weit größere HERRLICHKEIT besitzen?

9 Denn wenn (schon) der Dienst, der die Verurteilung (zum Tode) bringt, HERRLICHKEIT besitzt (oder: besessen hat), so muss der Dienst, der die Gerechtsprechung vermittelt, in noch viel höherem Grade überreich an HERRLICHKEIT sein; 10 ja, die auch dort vorhandene HERRLICHKEIT verschwindet in dieser Beziehung völlig gegenüber der überschwänglichen HERRLICHKEIT (dieses Dienstes). 11 Denn wenn (schon) das Vergängliche HERRLICHKEIT besitzt (oder: besessen hat), so muss das Bleibende in einer noch viel größeren HERRLICHKEIT dastehen.

12 Weil wir NUN (von daher) eine solche Hoffnung (auf eine größere HERRLICHKEIT, die niemals vergeht) haben, treten wir auch mit rückhaltlosem Freimut auf 13 und (machen es) nicht wie Mose, der eine Decke auf sein Gesicht legte (ähnlich dem Konzept einer „Maske“; das Verstecken existiert ja seit dem Fall des Menschen), damit die Israeliten nicht das Ende des verschwindenden (Glanzes) wahrnehmen könnten (2.Mose 34,29-35).

14 Indessen ihr geistliches Denken ist verhärtet worden; denn bis auf den heutigen Tag ist dieselbe Decke immer noch da, wenn die Schriften des Alten Bundes vorgelesen (oder: von ihnen gelesen) werden, und wird nicht abgetan (= aufgedeckt), weil sie nur in Christus weggenommen wird. 15 Ja, bis heute liegt, sooft Mose vorgelesen wird, eine Decke über ihrem Herzen. 16 Sobald Israel sich aber zum HERRN bekehrt, wird die Decke weggezogen (2.Mose 34,34).

17 Der HERR aber ist der Geist; wo aber der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit. 18 Wir alle aber, die wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des HERRN widerspiegeln (oder: Sich in uns spiegeln lassen), werden dadurch in das gleiche Bild (oder: in Sein Ebenbild) umgestaltet von HERRLICHKEIT zu HERRLICHKEIT (= von einer HERRLICHKEIT zur anderen), wie das (oder: da es ja) vom HERRN des Geistes geschieht.

Der Apostel Paulus liebte es, logische Fälle aufzubauen und Beweise in einer Art und Weise dafür zu liefern, welche die Lösung wie ein Feuerwerk aussehen lässt. In diesem Fall kann man den Vergleich nicht übersehen. Wir werden da auf etwas hingewiesen, das um so vieles besser ist, dass es beinahe unmöglich ist, es zu beschreiben.

Hier baut er einen dramatischen Moment auf und erhöht unsere Erwartung weit über die uns bekannten Grenzen. Er beginnt in Vers 7 mit einem „Nun“, welches er dann in Vers 12 wiederholt, allerdings mit der Bedeutung „von daher“.

Wie traurig, dass der Führer der Israeliten verblasste oder „den Kontakt zu Gott verlor“. Wir hassen es, wenn wir beobachten müssen, dass unsere Helden schwach werden. Ich kann die Aufregung der Israeliten förmlich spüren, als sie das Gesicht von Moses sahen, nachdem er eine Begegnung mit Gott hatte. Mitten in der Wüste muss man allen Mut zusammennehmen, den man hat. Ich kann in meiner Vorstellung dazu folgendes Gespräch hören:

„Das ist unser Führer, Mann!“
„Ja. Kannst du sein Gesicht sehen?“
„Sicher kann ich das! Schau auf den Schein. Er war mit Gott zusammen!“
„Ja, was sonst kann er bedeuten?“

Bald darauf sollte der Sprechgesang der aufgeregten Menge beginnen: „Moses! Moses! Moses!“ Das muss ein berauschender Moment gewesen sein. Doch schon am nächsten Tag war die Stimmung ein wenig gedämpft.

„Das ist wieder unser Führer.“
„Ja. Der Mann, der eine Begegnung mit Gott hatte.“
„Schau auf sein Gesicht. Es strahlt.“
„Das stimmt, aber nicht so sehr wie es gestern gestrahlt hat.“
„Vielleicht, aber das ist immer noch in Ordnung.“
„Moses! Moses! Moses!“
„Dies könnte politische Auswirkungen haben. Das Letzte, was diese Menschen jetzt gebrauchen können, ist zu denken, dass Gott sich von ihrem Führer zurückzieht. Solch eine Möglichkeit werden wir so lange leugnen wie möglich. Kein Führer eines Volkes wird so eine gefährliche Situation zugeben, noch wird das Volk es zulassen.“

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube