Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

18Aug/17

Die Liebe Gottes – Teil 40

KAPITEL 10 – Gottes Liebe verändert alles – Teil 3

1. Wir lieben einander, indem wir uns gegenseitig ermutigen

1.Thessalonicherbrief Kapitel 5, Vers 11

Darum ermahnt einander und erbaut einer den Anderen, wie ihr es auch tut!

Im Originaltext lautet das griechische Wort, das hier mit „ermahnt“ übersetzt ist, parakaleo und leitet sich von zwei griechischen Wörtern her, nämlich para, was „Seite an Seite mit“ bedeutet und kaleo, was „rufen“ heißt. Es geht in diesem Vers vor allem um Ermutigung, dass wir in schwierigen Zeiten Seite an Seite stehen und uns gegenseitig neuen Mut geben, einen erneuerten Geist und eine aufgefrischte Hoffnung. Das ist Liebe, rein und neu definiert.

Bei parakaleo handelt es sich um den Ruf zu den Waffen, um einen Versammlungsruf von einem Feldwebel, der uns in den Kampf führt. Der Ermutiger sieht Dein Zögern und Deine Furcht, und er kommt an Deine Seite und sagt: „Folge mir nach!“ Er hält gewöhnliche Menschen dazu an, edle Taten zu vollbringen. Das Leben ist ein ständiger Aufruf zum Kampf. Und für uns ist parakletos der Heilige Geist, Der uns leitet und dazu ermutigt, vom Gewöhnlichen zum Außergewöhnlichen überzugehen.

Die machtvollste Quelle der Ermutigung ist die Bibel. Paulus sagt uns, dass die Kapitel des Alten Testaments uns in unserem heutigen Leben inspirieren und ermutigen.

Römerbrief Kapitel 15, Vers 4

Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen.

Auch das Neue Testament ist vollgepackt mit Inspirationen und Ermutigungen für Christen. Es enthält eine Anzahl von Passagen, die dazu anhalten, einander zu ermutigen.

Dazu einige Beispiele:

1.Thessalonicher Kapitel 5, Vers 14

Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann!

Hebräerbrief Kapitel 3, Vers 13

Ermahnt einander vielmehr jeden Tag, solange es »Heute« heißt, damit nicht jemand unter euch verstockt wird durch den Betrug der Sünde!

Hebräerbrief Kapitel 10, Verse 24-25

Und lasst uns aufeinander Acht geben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken.

Wir sollen Gottes Wort aufnehmen, um unseren eigenen Mut zu bewahren und mit dem Heiligen Geist Schritt halten. Und wir geben die Ermutigung gewissenhaft an andere Glaubensgeschwister weiter. In seinem Buch „A Simple Blessing“ (Ein einfacher Segen) erzählt Michael W. Smith von Justin, einem Schulanfänger, der eines Tages von der Schule nach Hause ging, als er sah, wie eine Gruppe von Schülern einen kleineren Jungen schikanierten. Sie traten ihn, bis er zu Boden fiel, verstreuten seine Schulbücher und schmissen seine Brille durch die Luft. Justin wollte schon weitergehen, aber als er den Schmerz in den Augen des Kleinen sah, hielt er an, hob seine Brille auf und half ihm dabei, die Schulbücher einzusammeln. Der Junge hatte so viele Bücher auf seinem Arm, dass Justin ihm anbot, sie ihm nach Hause zu tragen. Unterwegs erfuhr Justin, dass der Junge Kyle hieß, neu an der Schule war, noch keine Freunde hatte und oft von diesen Kerlen geärgert wurde.

Aus lauter Mitleid bot Justin ihm an, mit ihm Fußball zu spielen. Die beiden wurden schnell Freunde. Und am Ende des letzten Schuljahres hielt Kyle, als Jahrgangsbester, die Abschlussrede. Da staunte Justin, als Kyle von seinem einstigen Mobbing erzählte. Entwurzelt, ohne Freunde, schikaniert und hoffnungslos hatte er tatsächlich beschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Er war dabei, seine Bücher nach Hause zu bringen, damit seine Mutter nicht seinen Spind räumen musste. Doch dieses Mal, als die Raufbolde ihn angriffen, war Justin gekommen, war freundlich zu ihm gewesen und hatte ihn ermutigt, was dafür gesorgt hatte, dass Kyle aus seiner Verzweiflung herauskam und er sich wieder des Lebens erfreute und neue Hoffnung schöpfte.

Ermutigende Worte führen eine besondere Kraft mit sich, und es ist eine Kraft, die man jeden Tag nutzen kann. Denk einmal an all diejenigen in Deiner Umgebung, die dringend ein Wort der positiven Inspiration brauchen können, das Du – im Dienst für Gott – liefern könntest. Wie viele von diesen Gelegenheiten übersehen wir tragischerweise jeden Tag? Ich bin all jenen stets dankbar, die mich in meinem Leben ermutigen. Ich kann mich an viele Situationen erinnern, in denen mir jemand eine freundliche Notiz zukommen ließ oder mich anrief, um mir ein liebevolles Wort der Ermutigung zu sagen – immer genau dann, wenn ich mental verwirrt oder total am Ende war. Ihre Worte holten mich jedes Mal aus meiner Depression heraus, erfüllten meinen Geist und spornten mich an. Ermutigung bringt wieder frischen Wind in die Segel.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube