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Die Bewältigung von Krisen – Teil 1

Quelle:

1. April 2021 – Pastor Brandon Holthaus

Geh das eigentliche Problem an – Teil 1

Willkommen zu dieser Serie! Ich habe mich dafür entschieden, praktische Hilfestellung zu geben bei all den Krisen, die wir gerade durchmachen. Es geht hier nicht nur um Corona, sondern um alle anderen Krisen, die unseren Lebensweg hier auf der Erde kreuzen und denen wir uns stellen müssen, wie zum Beispiel Krankheiten bei uns selbst oder bei unseren Familienmitgliedern oder dem Tod von einem unserer Lieben.

Wir wollen uns in dieser Serie anschauen, was die Bibel lehrt, wie wir richtig damit umgehen sollen, wenn schwere Zeiten kommen. Krisen können unser ganzes Leben auf den Kopf stellen und uns regelrecht den Boden unter unseren Füßen wegziehen. Dann wissen wir nicht mehr, was wir tun, wohin wir gehen und welchen Schritt wir als nächstes unternehmen sollen.

Heute wollen wir uns anschauen, wie wir das EIGENTLICHE PROBLEM angehen können, wenn uns eine Krise trifft. Dann denken wir für gewöhnlich: „Okay, das ist jetzt das Problem. Nun muss ich mir überlegen, wie ich es lösen kann.“

Es stimmt zwar, dass die Krise ein Problem ist; aber was die Krise uns für gewöhnlich offenbart, ist, dass dabei etwas in unserem Inneren geschieht und zwar in der Weise, wie wir darauf reagieren. Die Krise, die sich jetzt an der Oberfläche zeigt, basiert auf einem viel tiefer sitzenden Problem in Deinem Inneren.

Es gibt zwei Arten von Problemen:

  1. Probleme, die lösbar sind
  2. Probleme, die es zu bewältigen gilt

Als Christ ist es wichtig, dass Du diese beiden Arten voneinander unterscheiden kannst. Bei einem lösbaren Problem kannst Du Dir einen Plan machen, wie Du an die Sache herangehst. Viele Menschen tun sich schwer mit Bewältigungsproblemen, wie zum Beispiel damit, dass wegen eines Virus die ganze Wirtschaft zusammenbricht und dass sie nichts dagegen tun können.

Dazu gehört auch, wenn einer Deiner Lieben sich von Jesus Christus abgewendet hat und nicht mehr für Ihn tätig ist.

Auch eine Krankheit kann zu einem Bewältigungsproblem werden, wenn wir Jesus Christus gebeten haben, sie von uns zu nehmen und sie trotzdem nicht weggeht.

Wir würden uns alle am liebsten wie Feuerwehrleute verhalten und das Problem, das uns lästig ist, einfach so schnell wie möglich auslöschen. Vielleicht wollen wir die Realität auch nicht wahrhaben und stecken den Kopf in den Sand. Dadurch, so glauben wir, dem Problem entfliehen zu können. Aber viele von uns wollen es selbst lösen.

Doch wenn wir es mit Dingen zu tun bekommen, wie mit der Corona-Krise oder noch etwas Schlimmerem, dann haben wir einfach keine Kontrolle mehr über die Sachlage und können überhaupt nichts dagegen tun. Wir stecken tief in der Krise, und sie wächst uns über den Kopf.

Schauen wir uns dazu folgende Bibelstelle an:

1.Petrusbrief Kapitel 1, Verse 3-7

3 Gelobt sei der Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus, Der nach Seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen (lebensvollen) Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen, unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt ist für euch, 5 die ihr in der Kraft Gottes durch den Glauben für die Errettung (für das Heil; für die Seligkeit) bewahrt werdet, die (schon jetzt) bereitsteht, um in der letzten Zeit geoffenbart zu werden.

6 Darüber jubelt ihr, mögt ihr jetzt auch EINE KURZE ZEIT (ein wenig), wenn es so sein muss, durch mancherlei Anfechtung in Trübsal versetzt sein; 7 dadurch soll sich ja die Echtheit eures Glaubens bewähren und wertvoller erfunden werden als Gold, das vergänglich ist, aber durch Feuer in seiner Echtheit erprobt wird, und sich (euch) zum Lobe, zur Ehre und zur Verherrlichung bei der Offenbarung Jesu Christi erweisen.

Beachte: Petrus spricht hier über schmerzliche Prüfungen, in denen wir uns aber FREUEN sollen. Er sagt nicht, dass wir während dieser Zeit glücklich sein sollen, sondern dass darin etwas verborgen liegt, über das wir uns freuen sollen. Und das können wir auch, wenn wir richtig darauf reagieren.

Wenn solche Bewältigungsprobleme, wie Anfechtungen, die Corona-Krise, Arbeitsplatzverlust oder Zusammenbruch der Wirtschaft in unserem christlichen Leben in Erscheinung treten, dann geschieht das nicht ohne Sinn und Zweck. Du musst verstehen, dass solche Krisen uns etwas über uns selbst lehren. Sie dienen dazu, damit wir uns geistlich weiterentwickeln. Und sie offenbaren uns Dinge über uns selbst, die wir ohne diese Krise nicht erkannt hätten.

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