Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

4Mrz/21

Die Bedeutung der Endzeit-Prophetie im Gemeindezeitalter – Teil 62

Quelle: „Ancient Prophecies Revealed – 500 Prophecies Listed in Order Of When They Were Fulfilled“ (Offenbarung alter Prophezeiungen – 500 Prophezeiungen in der Reihenfolge aufgelistet, wie sie sich erfüllt haben) von Dr. Ken Johnson

Von der Entrückung bis zum zweiten Kommen von Jesus Christus auf die Erde – Teil 9

Der Versöhnungstag – Jom Kippur

Am Jom_Kippur findet eine prophetische Zeremonie statt, die mit zwei Böcken zu tun hat. Zwei nahezu identische Böcke werden ausgewählt und vor den Hohepriester gebracht. Der Hohepriester legt dann einem der Böcke die Hände auf, und ein anderer Priester holt die Qalephi hervor, einen Behälter, in dem sich zwei Lose befinden. Er nimmt per Zufall eines heraus und legt es auf den ersten Bock. Dann wird das zweite Los herausgenommen, welches für den anderen Bock bestimmt ist. Auf einem Los steht „für den HERRN“. Der Bock, auf dem dieses Los liegt, wird für die Sünden des jüdischen Volkes geopfert.

Dieses Tier repräsentiert vollkommen den Messias, der für die Sünden der Welt gestorben ist. Auf dem anderen Los steht „für Asasel“. Für gewöhnlich übersetzt man dieses Wort mit „Sündenbock“; aber in Wahrheit handelt es sich dabei um einen eigenständigen Namen.

Moses schrieb über diese Zeremonie in:

3.Mose Kapitel 16, Verse 16, Verse 8-10

8 „Hierauf soll Aaron Lose über die beiden Böcke werfen, das eine Los 'für den HERRN', das andere Los 'für Asasel'. 9 Dann soll Aaron den Bock, auf den das für den HERRN bestimmte Los gefallen ist, heranbringen und ihn als Sündopfer herrichten; 10 der Bock aber, auf den das für Asasel bestimmte Los gefallen ist, soll lebend vor den HERRN gestellt werden, damit man über ihm die Sühnehandlungen vollziehe und ihn dann zu Asasel in die Wüste schicke.“

Die Mischna ist ein Buch, das etwa im Jahr 200 n. Chr. geschrieben wurde. Es enthält die mündliche Tora oder die genauen Einzelheiten darüber, wie die Rituale im Alten Testament durchzuführen sind. Darin heißt es über die Zeremonie mit den zwei Böcken:

Joma Kapitel 4, Vers 2

Für diese Zeremonie wurde ein scharlachroter Wollstrick geschaffen. Ein Ende dieses Strickes wurde an eines der Hörner des Asasel-Bockes gebunden. Das andere Ende wurde um den Hals des Bockes für den HERRN befestigt.“

Im 3.Buch Mose steht geschrieben, dass der Asasel-Bock in die „Wüste“ geschickt wird. Aber die Mischna geht in Joma Kapitel 6 über diesen Teil des Rituals noch tiefer ins Detail. Die beiden Böcke müssen in ihrer Erscheinung, Größe und was ihr Gewicht anbelangt, identisch sein. Und die „Wüste“, wohin der Asasel-Bock geschickt wurde, war eigentlich eine Schlucht. Zwischen Jerusalem und dieser Schlucht gab es 10 Stationen. Da Jom Kippur ein hoher Feiertag war, durfte man nicht sehr weit reisen.

Somit brachte ein Priester den Asasel-Bock von Jerusalem zur ersten Station. Dort übernahm ein anderer Priester und brachte den Bock zur zweiten Station usw. Das ging so weiter, bis ein Priester ihn von der 10. Station bis zur Schlucht brachte. In alter Zeit wurde diese Schlucht „But HaDudo“ genannt. Man weiß heute nicht mehr, wo genau sie sich befindet.

In der Mischna heißt es weiter, dass dort der Priester dem Bock den Strick vom Hals nahm und ein Ende an einem großen Stein auf der Klippe dieser Schlucht befestigte. Das andere Ende band er um die Hörner dieses Bockes. Dann warf der Priester den Bock über die Klippe. Schon auf halbem Weg nach unten wurde der Bock dadurch bereits in zwei Hälften zerrissen.

Wenn dieses Ritual richtig ausgeführt wurde, wechselte der Wollstrick die Farbe von Scharlachrot ins Schneeweiß. Wenn das geschah, gab der Priester ein Signal an die 10. Station. Der Priester dort gab es weiter an die 9. Station usw., bis das Signal den Hohepriester erreichte, der an der Tür zum Heiligtum stand. Nach diesem Signal beendete er das Ritual dadurch, dass er folgende Stelle aus dem Alten Testament zitierte:

Jesaja Kapitel 1, Vers 18

„So kommt denn her, wir wollen miteinander rechten (uns auseinandersetzen)!“ spricht der HERR. „Wenn eure Sünden auch rot wie Scharlach sind, sollen sie doch weiß werden wie Schnee; und sind sie auch rot wie Purpur, sollen sie doch weiß wie Wolle werden.“

Die Bedeutung dieses Rituals

Es wurde spekuliert, dass der Sündenbock Jesus Christus repräsentieren würde, Der unsere Sünde hinwegnimmt. Das ist eine Möglichkeit der Auslegung. Wenn allerdings die Information, die uns in der Mischna gegeben wird, korrekt ist, dann ergibt sich ein völlig anderes Bild.

Es geht hier um zwei identische Böcke, von denen einer Gott und der andere Satan gewidmet ist. Ein Bock steht für den Messias und der andere für den Antichristen. Die Schlucht repräsentiert das Tal von Megiddo, dort, wo sich die Schlacht von Armageddon abspielen wird.

Der einzige Weg, den Unterschied zwischen dem Messias und dem Antichristen zu erkennen, ist der, den Willen Gottes zu verstehen, indem man die komplette Bibel, die ja Gottes Wort ist, komplett studiert.

Wenn Jesus Christus wieder zurück auf die Erde kommt, wird Er den Antichristen in Megiddo bei der Schlacht von Armageddon vernichten.

Die Millenium-Regentschaft

Darüber gibt es 17 biblische Prophezeiungen.

Jesus Christus wird genauso auf die Erde zurückkehren wie Er sie verlassen hat

Jesus Christus verließ die Erde, indem Er auf den Ölberg ging und von dort aus in den Himmel aufstieg. Dann erschienen zwei Engel, die allen, die das beobachtet hatten, sagten, dass Jesus Christus genauso wiederkommen wird, wie Er die Erde verlassen hat und dass Er dabei in physischer Gestalt zurückkehren wird.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Endzeit