Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

3Apr/20

Wie sich die Auserwählten auf die Entrückung vorbereiten – Teil 22

Was bezweckt Jesus Christus mit dem Bema-Gericht? - Teil 1

Wer die Bibel komplett gelesen hat, wird herausgefunden haben, dass die Christen von heute dem Hoffnungsgedanken und sowie dem Gedanken an göttlicher Vergeltung nicht die nötige richtungsweisende Stellung einräumen, wie es eigentlich erforderlich wäre. Die Heilige Schrift weist uns in verschiedenen Stellen darauf hin, dass nach unserem irdischen Leben nicht alles zu Ende ist, sondern dass es danach einen Neuanfang gibt. Somit bekommt unser Erdendasein hier eine Bedeutung, die wir nicht außer Acht lassen können. Und es gilt, dass wir uns auf diese ewige Bestimmung angemessen vorbereiten.

Der moderne Christ gibt sich mit der Sündenvergebung durch das Sühneopfer zufrieden und erwartet selbstzufrieden die Seligkeiten des Himmels, ohne sich darüber Gedanken zu machen, dass sein derzeitiges individuelles Glaubensleben, das er hier auf der Erde führt, davon abhängt, wie viel Seligkeiten er in der Ewigkeit im Reich Gottes erfahren wird. Wer diese ewige Zukunft nicht ständig im Blick hat, bringt sein Christ-Sein hier auf der Erde nicht zur vollen Entfaltung.

Nur der dreieine Gott vermag zu beurteilen, wie es mit unserem Glauben bestellt ist und welche Stellung Er jedem Einzelnen von uns in Seinem Reich anvertrauen kann. Deshalb gilt es bereits im Hier und Jetzt, uns - so gut wir es vermögen - zu heiligen und uns vom Heiligen Geist auf unser zukünftiges Leben in der Ewigkeit vorbereiten zu lassen, ansonsten vergeuden wir hier wertvolle Zeit. Der Heilige Geist erklärt und vertieft das, was Jesus Christus auf Seiner Mission hier auf der Erde gelehrt hat, und Jesus Christus hat nur das verkündet, was Er zuvor vom himmlischen Vater aufgezeigt bekommen hatte. Der himmlische Vater hatte ja Seinen Sohn auf diese Erde entsandt, um Menschen vom Fluch der Sünde zu erlösen und sie darüber zu belehren, wie sie ein heiliges Leben führen können. Alle Schätze der Weisheit waren in Jesus Christus verborgen und dazu gedacht, dass Er sie uns in ihrer Fülle offenbart.

Leider wird vieles davon in Kirchen und Gemeinden nur verkürzt verkündet – wenn überhaupt – und vor allem auch die Dinge, die mit der Endzeit zu tun haben. Man denkt, dass der Gläubige mit dem Verlassen des irdischen Körpers beim Tod seine Vollendung erreicht hätte und geht davon aus, dass das Gericht Gottes erst dann erfolgen würde, wenn Jesus Christus wieder zurück auf die Erde kommt. Dabei werden aber wichtige Dinge übersprungen, die unbedingt dazugehören. Diese werden aber ganz klar in der Bibel erwähnt.

So wie die bisherige Menschheitsgeschichte nur durch ein göttliches Gericht abgeschlossen werden kann, so kann die Gemeinde von Jesus Christus erst dann zur Vollendung gelangen, nachdem jedes Mitglied vor dem Richterstuhl Christi gestanden hat und seine Werke als Christ vom Sohn Gottes beurteilt worden sind.

Dazu schreibt der Apostel Paulus in:

2.Korintherbrief Kapitel 5, Vers 10

Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden persönlich erscheinen) damit ein jeder (seinen Lohn) empfange, je nachdem er während seines leiblichen Lebens gehandelt hat, es sei gut oder böse.

Zu diesem Bibelvers gibt es folgende Erläuterungen:

1. Der Richterstuhl Christi ist NICHT das Weltgericht

Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen dem „bema-Gericht“ und dem „thronos-Gericht“ am Ende des Tausendjährigen Friedensreiches, das beschrieben wird in:

Offenbarung Kapitel 20, Verse 11-12

11 Weiter sah ich einen großen, weißen Thron und Den, Der auf ihm saß; vor Dessen Angesicht flohen (schwanden) die Erde und der Himmel, und es fand sich keine Stätte mehr für sie. 12 Und ich sah die Toten, die Großen wie die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; dann wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen, nämlich das Buch des Lebens, und die Toten wurden aufgrund dessen gerichtet, was in den Büchern geschrieben stand, (nämlich) nach ihren Werken.

Als bema bezeichnet man einen erhöhten Sitz, den in alter Zeit der Preisrichter bei öffentlichen Kampfspielen einnahm, um nach deren Beendigung die Sieger auszurufen und die Preise auszuteilen. Beim Bema-Gericht vor dem Richterstuhl Christi handelt es sich um eine innere Familienangelegenheit, die Jesus Christus mit denen erledigen wird, die während der Gnadenzeit Seinem Ruf gefolgt sind. Alle Anderen, die später geboren worden sind, werden vor dem großen, weißen Welten-Thron, dem thronos-Gericht stehen und ihr Urteil hören.

Das Bema-Gericht findet nach der Entrückung statt. Davor stehen die Gläubigen, die mit dem Blut des Lammes von ihren Sünden reingewaschen worden sind, wodurch jeder von ihnen vom Tod (Getrenntsein von Gott) ins ewige Leben in der Gemeinschaft mit Gott übergegangen sind.

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veröffentlicht unter: Entrückung