Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

18Jan/20

Geistlicher Trost in schweren Zeiten – Teil 6

Quelle:

Pastor Colin Smith

Wie wird es in Gottes Reich sein? - Teil 3

An den nächsten beiden Wundern sehen wir, wie Jesus Christus von Furcht befreit. Das macht Er, indem Er Frieden und Hoffnung bringt.

3. Die Heilung einer Frau, die 12 Jahre lang an einer Krankheit litt (Mark 5:24-34)

Diese Frau litt 12 Jahre lang an Blutfluss und glaubte daran, dass sie nur das Gewand von Jesus Christus zu berühren brauchte, um geheilt zu werden.

Dazu stell Dir vor, wie eine riesige Menschenmenge sich um Jesus Christus drängt und Er plötzlich fragt: „Wer hat Meine Kleider angefasst?“ Die Jünger können verständlicherweise mit dieser Frage nichts anfangen. Aber Jesus Christus lässt nicht locker und sieht Sich um nach einer einzigen Person. Und diese Frau weiß ganz genau, dass Jesus Christus in der großen Menschenmenge nur nach ihr Ausschau hält. Sie hatte gerade eine augenblickliche Wunderheilung erlebt. „Und jetzt sucht Er nach mir und will, dass ich vortrete und mich zu erkennen gebe.“ Wie hat sie sich dabei gefühlt? Dazu lesen wir in:

Markus Kapitel 5, Verse 32-34

32 Doch Er blickte rings um Sich nach der, die es getan hatte. 33 Da kam die Frau voller Angst und zitternd herbei, weil sie wohl wusste, was mit ihr vorgegangen war, warf sich vor Ihm nieder und bekannte Ihm die ganze Wahrheit. 34 ER aber sagte zu ihr: »MEINE Tochter, dein Glaube hat dich gerettet: Gehe hin in Frieden und sei (= bleibe) von deinem Leiden geheilt!«

Du und ich, wir hätten in dieser Situation garantiert auch so reagiert. Diese Frau begann vor Angst zu zittern, obwohl sie nicht wusste warum und was für eine mysteriöse Verwandlung da eigentlich an ihr vorgegangen war. Jesus Christus kannte sie und wusste, woran sie litt. Jetzt rief Er sie aus ihrer Anonymität in der Menschenmenge heraus. Und sie gab sich zu erkennen, zitterte dabei aber vor Angst.

Jesus Christus kennt auch Dich und Deine:

  • Gedanken
  • Pläne
  • Absichten

Und wenn Du realisierst, dass Jesus Christus tatsächlich alles von Dir weiß – einschließlich Deiner Geheimnisse -, dann wirst Du auch vor Angst zittern. Diese Frau war sich dessen bewusst, und als sie vortrat, sagte Jesus Christus zu ihr: „MEINE Tochter, dein Glaube hat dich gerettet: Gehe hin in Frieden und sei (= bleibe) von deinem Leiden geheilt!“

Siehst Du dieses wunderbare Geschenk hier, wie Jesus Christus diese Frau von ihrer Furcht befreit und ihr Frieden schenkt? ER erkennt ihren Glauben und übermittelt ihr inneren Frieden.

Siehst Du das Muster hier? Es gibt eine Furcht, die Jesus Christus bringt, und es gibt eine Furcht, von der Er befreit. Wir brauchen nicht nur die eine oder die andere, sondern beide zusammen. Wir brauchen die Furcht, die uns dazu veranlasst, zu Ihm zu kommen, und wir brauchen die Befreiung, die wir nur in Ihm finden können, von jeder anderen Furcht. Jesus Christus befreit uns davon, indem Er uns inneren Frieden schenkt.

Es gibt eine Wahrheit, die wahrscheinlich jeder Christ schon sehr viele Male in dem Lied „Amazing Grace“ (Erstaunliche Gnade) gesungen hat, obwohl viele nicht darüber nachgedacht haben, was da in zwei Zeilen wunderbar zum Ausdruck gebracht wird:

„Es war Gnade, die mein Herz lehrte zu fürchten
Und Gnade entlastete meine Ängste.
Wie kostbar diese Gnade erschien
in der Stunde, in der ich begann zu glauben.“

Gottes Gnade bewirkt zwei Dinge:

1.
Sie lehrt Dein Herz, sich zu fürchten. Sie bringt Dich von einer Position der Achtlosigkeit und Sorglosigkeit über die Dinge, die mit Gott zu tun haben, hin zu dem Punkt, an dem Du erkennst, was es bedeutet, eines Tages vor dem ewigen heiligen Gott zu stehen.

Die Gnade Gottes befreit Dich von jeder anderen Furcht und bringt Dich zu Jesus Christus, wenn Du gelernt hast, den HERRN zu fürchten, was der Anfang der Weisheit ist.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

Newsletter abonnieren »
Seite drucken Drucken
Mach mit beim Endzeit-Reporter-Projekt!
veröffentlicht unter: Lebenshilfe