Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

4Jul/19

Geistlicher Weitblick – Teil 9

Quelle: Das Buch „Aliens in the Bibel“ (Außerirdische in der Bibel) von John W. Milor

Kapitel 4 – Wesenheiten – Teil 6

Engel, Gottessöhne und ihre Nachkommen, die Nephilim

„Du sollst nicht ehebrechen“ ist eines der 10 Gebote, die jeder kennt. So können wir alle vom selben Anfangspunkt ausgehen. Was genau wird in der Bibel als Ehebruch angesehen? Die Antwort lautet: Wenn eine verheiratete Person mit jemandem Sex hat, der nicht ihr Ehepartner ist. Die Ausnahme ist eine Vergewaltigung, bei welcher das Opfer keine Wahl hat.

Wenn Vielehe keine Sünde wäre, dann könnte man jeden heiraten, mit dem man Sex haben möchte, um somit der Sünde des Ehebruchs zu entgehen. Gehen wir noch einen Schritt weiter: Man könnte die Vielehe auf große Menschengruppen ausweiten, in denen man sich gegenseitig heiratet, was regelrecht zu Orgien führen würde. Wenn Polygamie keine Sünde wäre, dann würde das auch nicht als sündig angesehen.

Nehmen wir einmal an, dass die ganzen Vereinigten Staaten von Amerika eine Polygamie-Kampagne einführen würden, so dass man Tausende Menschen heiraten dürfte. Innerhalb von wenigen Jahren wären alle Erwachsenen in der ganzen USA miteinander verheiratet. Das klingt wie das Ziel der Bewegung der freien Liebe aus den 1960er Jahren. Um zu beweisen, dass man mit jemandem verheiratet ist, müsste man lediglich eine amerikanische Staatsbürgerschaft-Heiratskampagne-Karte vorzeigen.

In diesem Szenario könnte jeder der sich so ausweisen könnte, mit jedem Sex haben und es würde nicht als Unzucht oder Ehebruch angesehen, denn jede Person, mit der man Sex hätte, wäre dann ein legaler Ehepartner – mit der einzigen Ausnahme: Homosexualität. Im Prinzip würde die Polygamie nicht als Sünde betrachtet werden und würde sogar vor dem Gesetz geschützt.

So absurd wie dieses Szenario auch ist, wollen wir uns die Frage stellen: Welche genau Bedeutung würde die Ehe dann noch haben? Absolut gar keine mehr. Wenn Vielehe keine Sünde wäre, dann wären die Ehe und die Sünde des Ehebruchs bedeutungslos.

Da Gott aber der Urheber der Ehe ist, ist sie mit Sicherheit von Bedeutung. Und die Vielehe ist offensichtlich ein Versuch des Menschen, die Sünde des Ehebruchs auf seine eigene Art zu rechtfertigen. König Salomo dachte zum Beispiel: „Ich werde keinen Ehebruch begehen. Denn ich werde einfach 1 000 Frauen heiraten.“

Jetzt, da wir das logische Argument gegen die Vielehe betrachtet haben, wollen wir uns Beispiele von Vielehen in der Bibel anschauen. Wenn sich da Fälle von Polygamie zeigten, gab es immer etliche Probleme.

  • Abraham
  • Jakob
  • König David
  • König Salomo

sie alle lebten in polygamen Beziehungen und mussten einen hohen Preis dafür bezahlen. In Abrahams und Jakobs Leben gab es deswegen stets bittere Verstimmungen, Spaltungen, extremen Neid, Eifersucht und Trauer. Jeder musste da seinen Preis bezahlen.

König David schickte dazu den Hethiter Uria, den Ehemann von Bathseba, an die vorderste Kreigsfront, damit er beim Kampf getötet wurde und David Bathseba als weitere Ehefrau haben konnte. Die Folge davon war, dass Bathseba das erste Kind von David tot zur Welt brachte, weswegen der König für den Rest seines Lebens Gewissensbisse hatte.

König Salomo erlitt das schlimmste Schicksal von allen. Er wurde von seinen Ehefrauen vom HERRN weg zum Götzendienst gezogen.

Neben den logischen Argumenten dafür, dass Vielehe eine Sünde ist und den lebendigen Beispielen der Polygamisten im Alten Testament, gebot der HERR, dass sich der König von Israel nicht auf die Vielehe einlassen sollte.

5.Mose Kapitel 17, Vers 17

„Auch soll er sich nicht viele Frauen nehmen, damit sein Herz sich nicht (vom HERRN) abwendet; auch Silber und Gold soll er sich nicht im Übermaß sammeln.“

Aus all dem bisher Gesagten entnehmen wir, dass Polygamie ganz klar eine Sünde ist. Der Vollständigkeit halber möchte ich auch noch die anderen Bibelstellen erwähnen, welche die Mormonen heranziehen, um die angebliche „ewige Gültigkeit“ eines Ehevertrags zu unterstreichen.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Täuschungen