Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

19Apr/19

Die große Täuschung – Teil 31

KAPITEL 6 – Falscher Christus, falsches Evangelium – Teil 1

Man kann nur dann zu Recht von zwei verschiedenen Namen sagen, dass sie zu ein und derselben Person gehören, wenn man diesen beiden Namen dieselben Eigenschaften zuordnen kann, ansonsten handelt es sich tatsächlich um zwei völlig unterschiedliche Menschen. Es gibt viele Fälle bei normalen Konversationen, bei denen man denkt, dass man mit seinem Gesprächspartner über dieselbe nicht anwesende Person reden würde. Doch wenn wir dann entsprechende Fragen stellen, merken wir, dass die Beschreibungen zu unterschiedlich sind, als dass sie zu ein und derselben Person passen.

In der New Age-Bewegung werden viele abwegige Behauptungen über Jesus von Nazareth aufgestellt; aber keine einzige von ihnen bezieht sich auf den historischen Jesus Christus. Die Eigenschaften und Wirkungsweise, welche die New Age-Lehrer der Person Jesus zuschreiben, sind so weit von den historischen Aufzeichnungen über Jesus entfernt, dass sie sich unmöglich auf den Jesus Christus der Bibel beziehen können. Im New Age hat man eine Vorstellung von Jesus, die im völligen Gegensatz zu allem steht, was wir Christen über Jesus Christus wissen. Von der New Age-Version von Jesus gibt es auf der ganzen Welt kein einziges zuverlässiges Zeugnis. Die New Ager stützen ihre Behauptungen über Jesus lediglich auf private spirituelle Offenbarungen und begründen sie in der Weise, dass sie eine Handvoll Wörter aus der Bibel völlig aus dem Zusammenhang reißen.

Keiner aus der New Age-Bewegung geht her und sagt, dass Buddha ein Jude aus dem Alten Testament, Mohammed ein Gnostiker oder dass Gandhi ein Atheist war. Wir wissen, was diese Männer gelehrt haben, weil wir darüber historische Aufzeichnungen haben. Doch Jesus Christus wird beschuldigt, an Dinge geglaubt zu haben, von denen 100 % der verfügbaren historischen Aufzeichnungen sagen, dass Er sie abgelehnt hat.

Wir, die wahren Christen, welche die größte geistliche Bewegung der Menschheitsgeschichte aufgebaut haben, sollten eine intellektuelle, aufrichtige Antwort darauf haben, wer Jesus Christus ist, was Seine Lehren im eigentlichen Kontext bedeuten und weshalb Seine Jüngerinnen und Jünger gleichzeitig zu dem Glauben gekommen sind, dass Er von den Toten auferstanden ist und die bezeugt haben, dass Er ihnen danach erschienen ist.

Die New Age-Bewegung lehrt eine Vielzahl von Konzepten über die Person Jesus, von denen wir hier einige vorstellen wollen:

Die erste Irrlehre der New-Age-Bewegung: Der Jesus-Mythos

Ein gewisser Prozentsatz der New Age-Anhänger behauptet, dass Jesus Christus niemals als historische Person existiert hätte und dass Seine Geschichte ein alter Mythos sei, den die frühen Christen, um Macht und Kontrolle zu erlangen, erfunden hätten oder per Zufall entstanden wäre. Andere sagen, dass es sich da um eine Verschwörungstheorie der Welt-Elite gehandelt hätte, um die Menschheit spirituell zu versklaven und in einem niedrigen Bewusstseinszustand zu halten.

In der New Age-Bewegung wird behauptet: „Aus irgendeinem Grund wurde die Legende über Jesus im 1. Jahrhundert in Jerusalem total aus der Luft gegriffen, wodurch ein neues Religionssystem entstanden ist, das voll und ganz auf der Mythologie basiert. Es wird 'Mystizismus' genannt.“

Obwohl das nicht das Hauptargument der New Ager ist, nimmt es dennoch einen gewissen Raum in ihrer „Christologie“-Landschaft ein. Es ist an dieser Stelle wichtig anzumerken, dass diese Vorstellung von keinem Wissenschaftler in jedem relevanten Bereich ernst genommen wird.

Bart Denton Ehrman, Religionsprofessor für religiöse Studien an der Universität North Carolina, ist ein atheistischer Historiker, der bei einer Konferenz über den historischen Beweis für die Existenz von Jesus Christus Folgendes sagte:

„Das ist kein Thema für Wissenschaftler, die sich mit der Antike beschäftigen. Es gibt keinen Gelehrten in irgendeiner Hochschule oder Universität, welcher über Altphilologie, das Neue Testament und die frühe Christenheit lehrt, der bezweifelt, dass Jesus Christus tatsächlich existierte. Das wird im Überfluss in alten Quellen bestätigt. Frühe und unabhängige Quellen zeigen auf, dass Jesus Christus mit Sicherheit existiert hat. Paulus kannte den Jünger Petrus und den Bruder von Jesus. Irgendwie bedauere ich das. Die Atheisten haben sich selbst geschadet, indem sie auf den Waggon des Mystizismus aufgesprungen sind, weil sie sich dadurch in der Welt unglaubwürdig gemacht haben.

Kein einziger Mythologe, der über das Neue Testament, das frühe Christentum oder Altphilologie an irgendeiner anerkannten Einrichtung der höheren Bildung in der westlichen Welt lehrt, kann bestreiten, dass Jesus Christus tatsächlich existiert hat – ob uns das nun gefällt oder nicht.“

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Täuschungen