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Die große Täuschung – Teil 28

KAPITEL 5 – Persönlicher Gott versus unpersönliche Kraft – Teil 3

Der Anfang des Universums widerlegt den Pantheismus

Was auch immer einen Anfang hat, hat auch eine Ursache. Das ist ein philosophisches Grundprinzip. Wenn etwas zu existieren beginnt, dann muss es etwas geben, was es hervorgebracht hat. Pferde, Babys, Fahrzeuge und Bäume blinken nicht einfach ohne Ursache aus dem Nichts auf. Von nichts kommt nichts.

Weshalb ist das so wichtig zu wissen, dass alles, was anfängt zu existieren, eine Ursache hat? Eine erstaunliche Tatsache, über die sich fast alle Experten generell einig sind, ist die, dass das Universum höchstwahrscheinlich vor einer endlichen Zeit zu existieren begann. Die Vorstellung von einem ewigen Universum ist sowohl philosophisch als auch wissenschaftlich problematisch. Allerdings ist die allmähliche Ausdehnung des Universum unbestritten eine der bedeutsamsten wissenschaftlichen Entdeckungen aller Zeiten, die einen kosmischen Beginn aufzeigt.

Im Jahr 1929 entdeckte der amerikanische Astronom Edwin_Hubble, dass sich das Universum (einschließlich dem Weltall selbst) in einem konstanten Zustand der kosmischen Ausdehnung befindet. Einfach ausgedrückt: Alles bewegt sich von etwas Anderem weg. Die uns umgebenden Galaxien bewegen sich immer weiter von unserer Galaxie und voneinander weg.

Grundsätzlich kann man sagen, dass wenn sich das Universum in einem Zustand der Ausdehnung befindet, wir diese Expansion bis zu einem sicheren Punkt zurückverfolgen können, an dem es begann, sich nach außen auszudehnen.

Der „Zweite Hauptsatz der Thermodynamik“ lautet: „Es gibt keine Zustandsänderung, deren einziges Ergebnis die Übertragung von Wärme von einem Körper niederer auf einen Körper höherer Temperatur ist.“ Mit anderen Worten: Alles im Universum befindet sich in einem Prozess des Zusammenbruchs und bewegt sich auf ein Chaos zu. Noch einfacher gesagt: Irgendwann geht das Benzin aus. Das Universum steuert auf einen unvermeidlichen Hitzetod zu, bei dem die Sonne und alle anderen Sterne ausbrennen werden. Denn es wird keine Atomenergie übrig sein, mit der irgendein natürlicher Prozess in Gang gesetzt werden kann. Die Endzeitlehre über die Kosmologie sagt ein vollkommen ruiniertes Universum voraus, in dem es nichts mehr Anderes geben wird als Leblosigkeit, und die galaktischen Trümmer werden für immer in irgendeiner pechschwarzen Dunkelheit verschwinden. Da stellt sich die Frage: Wenn das Universum in der Vergangenheit schon eine ewig lange Zeit existiert hat, warum hat es den Zustand des Hitzetodes noch nicht erreicht? Wenn da bis heute bereits so viel an Zeit verstrichen ist, sollten wir eigentlich schon den Zeitpunkt erreicht haben, an dem Sterne ausbrennen und dem Universum die Energie ausgeht. Wenn nur eine begrenzte Menge an Energie in dem umfassenden System des Universums zur Verfügung steht und von dieser Energie jede Sekunde jede Menge verbraucht wird und wenn bereits so viele Sekunden verstrichen sind, dann können wir erwarten, dass wir schon sehr bald an dem Punkt angelangt sind, an dem die vorbestimmte Menge an Energie verbraucht ist. Die Tatsache, dass dies bisher noch nicht der Fall war, ist nur der Beweis dafür, dass wir noch nicht in die Ewigkeit übergegangen sind und uns noch im Raum-Zeit-Gefüge befinden.

Ein weiterer wissenschaftlicher Beweis und philosophische Argumente sprechen sich dagegen aus, dass uns unendlich viel Zeit gegeben wurde und dass das Universum nicht schon ewig in der Vergangenheit existiert hat, sondern dass es irgendwann seinen Anfang hatte. Nach heutigen Einschätzungen ist die Raum-Zeit-Realität in einem einzigen Moment ins Leben gerufen worden, der wissenschaftlich als „Ur-Knall“ bezeichnet wird und der den Berechnungen zufolge vor 13,8 Milliarden Jahren stattgefunden haben soll. Ungeachtet dessen, dass wir in unserer Theologie nun von einer jungen oder einer alten Erde ausgehen, finden wir in jedem Lehrbuch über Kosmologie die wissenschaftliche Tatsache, dass das Universum einen Anfang hatte.

Stephen_Hawking sagte dazu:

„Beinahe jeder glaubt jetzt, dass das Universum und die Zeit selbst beim Ur-Knall begonnen haben.“

Und der Physikprofessor und Leiter des Instituts für Kosmologie an der Tufts-Universität, Alexander_Vilenkin, erklärt, dass sich die Wissenschaftler nicht länger hinter einem ewig in der Vergangenheit existiert habenden Universum verstecken könnten. „Man kommt heute nicht mehr an der Tatsache vorbei, dass sie sich dem Problem des kosmischen Anfangs stellen müssen.“

Wenn das Universum ins Leben gerufen wurde, muss es eine transzendentale Quelle haben. Der Beginn muss durch etwas außerhalb des Universums verursacht worden sein, denn innerhalb des Raum-Zeit-Gefüges kann es keinesfalls von selbst entstanden sein. Das Universum hat sich demzufolge nicht selbst geschaffen, sondern wurde von etwas außerhalb des Raum-Zeit- Gefüges ins Leben gerufen. Alles, was in der Raum-Zeit-Realität existiert, muss von außerhalb geschaffen worden sein.

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