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Die große Täuschung – Teil 27

KAPITEL 5 – Persönlicher Gott versus unpersönliche Kraft – Teil 2

Der Pantheismus – Die Theologie der New Age-Bewegung

Der Pantheismus ist eine Lehre, die „Gott“ mit den Kräften und den Gesetzen des Universums gleichsetzt. Es besteht beinahe schon ein genereller Konsens darüber, dass der Pantheismus im positiven Sinn als Sichtweise verstanden wird, dass „Gott“ mit dem Kosmos identisch sei und nichts außerhalb von „Gott“ existieren würde oder im negativen Sinn als Ablehnung jeder Weltanschauung, die „Gott“ als vom Universum verschieden betrachtet. Der Pantheismus ist eine Art von Theologie, bei der man glaubt, dass nichts jenseits der natürlichen Welt existieren würde, was man „Gott“ nennen könnte, weil „Gott“ da nur ein Wort ist, das gebraucht wird, um die Gesetze der Natur, der materiellen Welt und alles in der Raum-Zeit-Realität zu beschreiben.

Das Wort „Pantheismus“ bedeutet buchstäblich „alles ist Gott“. Dabei denkt man, dass „Gott“ das Universum sei und alles, was es enthält. Im Pantheismus gibt es keinen transzendenten, persönlichen Gott außerhalb von Zeit und Raum, und man glaubt, dass es keinen Moment gegeben hätte, in dem ein göttliches Wesen sich dazu entschlossen hätte, die Welt zu erschaffen. Darüber hinaus wird das Universum als eine Vielfalt gesehen, die schlicht und ergreifend mit „Gott“ gleichgesetzt wird, und somit wird der gesamten Natur Göttlichkeit zugeschrieben.

In der New Age-Bewegung gibt es hauptsächlich drei Methoden, den Pantheismus auszudrücken:

  1. 1. „Gott“ ist die Substanz und die innerste Essenz von jedem einzelnen Objekt, das im Universum existiert.
  2. „Gott“ ist das Sein selbst, im Gegensatz zum Einzelwesen und ist von daher nicht von allen Dingen zu trennen, die am Sein teilhaben.
  3. Das Universum ist von „Gott“ als eine Ausdehnung von „Gott“ ausgegangen, was bedeutet, dass von allen Dingen im Universum gesagt werden könne, dass sie mit ihrer ursprünglichen Quelle identisch seien.

Der am weitesten verbreitete Aspekt in der New Age-Bewegung ist, dass gesagt wird, dass sämtliche Dinge im Universum auf eine einzige Substanz reduziert werden könnte und diese Substanz wäre das Bewusstsein. Diese Philosophie wird Monismus genannt, was bedeutet, dass gesagt wird, dass die Realität ultimativ vollständig oder teilweise auf eine einzige Substanz zurückzuführen sei: Das Bewusstsein. Von dem Bewusstsein behaupten die New Ager, dass es eine fundamentale Wirkung des Universums sei, so wie Zeit, Raum, Materie und Energie und dass es als universales Feld existieren würde. Bewusstsein, so heißt es weiter im New Age, sei kein Nebenprodukt von Gehirnproduktivität, sondern der eigentliche Baustein des Universums. Es wäre der „Stoff“, aus dem die Materie gemacht sei und das Bindemittel, welches die Realität an ihrem Platz halten würde.

Dr. Dean Radin, der als leitender Wissenschaftler für Geisteswissenschaft am Institute_of_Noetic_Sciences arbeitet, beschreibt das Gesagte auf folgende Weise:

„Die Vorstellung von Feld-Bewusstsein legt das Kontinuum von nicht logischer Intelligenz nahe, welches Raum und Zeit durchdringt. Sie steht im Kontrast zu der neurowissenschaftlich inspirierten Sichtweise von einem wahrnehmenden Gewebe in der Hirnschale.“

Die New Ager glauben, dass es sich beim Bewusstsein um einen Baustein im Zusammenhang mit einem Feld des universalen Bewusstseins auf der fundamentalsten Ebene der Natur handeln würde. Sie denken, dass unterhalb der Ebene der Moleküle, Atome, der subatomaren Teilchen und Quarks ein unterirdisches Feld reiner Intelligenz läge. Die entsprechenden Schlagwörter in der New Age-Bewegung dafür sind:

Für gewöhnlich wird ein verwaschenes Verständnis der Quanten-Physik in die Gleichung miteinbezogen, um den künstlichen Ausgleich herzustellen, dass Gott das Universum sei. Dabei stützt man sich auf die „String-Feld-Theorie“. Als String -Theorie bezeichnet man eine Sammlung eng verwandter hypothetischer physikalischer Modelle, die anstelle der Beschreibung von Elementarteilchen in den gewohnten Modellen der Quanten-Feld-Theorie als punktförmige Teilchen in der Raum-Zeit (räumliche Dimension Null) so genannte Strings (englisch für Fäden oder Saiten) als fundamentale Objekte mit eindimensionaler räumlicher Ausdehnung verwenden oder auch höherdimensionale Objekte in Erweiterungen der String-Theorie. Man denkt sich dabei ein eindimensionales Feld, in welchem alle Kräfte, Teilchen und Naturgesetze verankert sind. Physiker und Philosophen, die einen Hang zum Mystizismus haben, bringen dieses Feld oft mit der Wirkung des Bewusstseins oder der Intelligenz in Zusammenhang.

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