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Die große Täuschung – Teil 25

KAPITEL 4 – Eine Wissenschaft, die fälschlicherweise als solche bezeichnet wird – Teil 7

Wie Helena Petrovna Blavatsky die „Evolution“ in ihrem Buch „Isis entschleiert“ auslegt

Ungeachtet dessen, ob einzelne Christen irgendeine Version von „Evolution“ als Wahrheit oder als Täuschung annehmen, wird sie in wissenschaftlichen Kreisen generell als wahr anerkannt und das schon seit geraumer Zeit. Es scheint so zu sein, dass wann immer die Wissenschaft etwas für wahr erachtet hat, Lehrer von verschiedenen spirituellen Glaubensüberzeugungen in Versuchung geraten, dies in ihren eigenen bereits bestehenden Glaubensüberzeugungen einzugliedern. Die Vorstellung dabei ist, dass wenn die Wissenschaft wahrhaftig ist und wenn die Glaubensüberzeugungen sich an die Wissenschaft angliedern, die Glaubensüberzeugungen dann ebenfalls als wahr anerkannt werden müssen. Das ist der Grund, weshalb die New Age-Bewegung sich so an die Quanten-Physik heftet.

Helena Petrovna Blavatsky hat in ihrem Buch „Isis entschleiert“ etwas Ähnliches getan, was die New Ager heute in der Quanten-Physik machen. Sie hat versucht, die Evolutionstheorie von Charles_Darwin mit dem Hinduismus zu verbinden. Der Gott Vishnu gilt im Hinduismus als „Erhalter der Welt“, von dem gesagt wird, dass er sich in einer Vielzahl von immer fortgeschritteneren Manifestationen zeigt. Diese Inkarnationen werden Avataras genannt. Es gibt insgesamt 10 Avataras, die „Dashavatara“ genannt werden. Sie sind in dem alten Text „Paranabharati“ beschrieben.

Im Hinduismus wird gelehrt, dass 9 dieser 10 Avataras bereits stattgefunden haben. Im letzten Avatara soll Vishnu in der Zukunft als ein Wesen mit Namen „Kalki“ (Reiter auf dem Pferd) erscheinen. In den Texten über Vishnus zehnten Avatara „Kalki“ heißt es, er werde am Ende des Kali-Yuga erscheinen, um die Welt zu reinigen.

Seit dem 20. Jahrhundert ist es daher nicht ungewöhnlich, dass Anhänger Vishnus auch Jesus Christus verehren, denn in der Bibel, insbesondere im Buch der Offenbarung Kapitel 19, ist von Jesus Christus als endzeitlicher Richter die Rede, Der auf der Erde erscheint, um die Welt zu richten. Kalki ist das hinduistische Pendant zum buddhistischen Maitreya, dem zukünftigen Buddha, dem Mahdi des Islam und dem wiederkehrenden Jesus Christus. Kali-Yuga ist die letzte von vier Phasen in einem Zyklus, den die Welt durchläuft. Wenn Kalki dann erscheint, soll er die kosmische Ordnung wiederherstellen.

Dies wird im Bhagavatapurana (Das alte Buch von Gott) folgendermaßen beschrieben:

„Zu dieser Zeit wird die höchste Persönlichkeit der Gottheit auf der Erde erscheinen. Lord Vishnu wird dann mit der Kraft der reinen spirituellen Güte handeln und die ewige Religion retten. Lord Vishnu, die höchste Persönlichkeit der Gottheit, der spirituelle Meister aller sich bewegenden und nicht bewegenden Lebewesen und die allerhöchste Seele wird geboren werden, um die Lehrsätze der Religion zu schützen und seine heiligen Jüngern aus den Folgen von materiellem Wirken zu befreien.“

Die Liste der Avataras variiert von Region und Sekte; aber auf der Standard-Liste ist Folgendes zu sehen:

  1. Matsya – Der Fisch. Hier nahm Vishnu die Gestalt eines Fisches an, um Vaivasvata (dem ersten Herrscher der Menschen) vor einer großen Flut zu warnen. Vaivasvata baute dann ein Schiff, um seine Familie und sieben Weise zu retten. Dieses Schiff wurde dann von Matsya gezogen. Dieser Beitrag hat sehr viel Ähnlichkeit mit der Geschichte von Noah im 1.Buch Mose.
  2. Kurma – Die Schildkröte. Die Devas (Halbgötter) und Asuras (Dämonen) versuchten, den Nektar der Unsterblichkeit zu bekommen, indem sie den Berg Mandara gebrauchten, um den Milch-Ozean zu schütteln. Das brachte den Berg in Gefahr, zerstört zu werden. Deshalb nahm Vishnu die Gestalt einer Schildkröte an, um dessen Gewicht zu stützen.
  3. Varaha – Der Riesen-Eber. Ein Dämon, namens Hiranyaksha, entführte die Erde in die Tiefen des kosmischen Ozeans. Daraufhin nahm Vishnu die Gestalt eines Riesen-Ebers an und versetzte die Erde an ihren ursprünglichen Ort zurück, indem er den Planeten mit seinen Hauern dorthin trug, nachdem er Hiranyaksha getötet hatte.
  4. Narasimha – Halb Mensch, halb Löwe. Dem älteren Bruder von Hiranyaksha wurde von Brahma eine Gunst erwiesen, wodurch er in seinem Inneren und äußerlich nicht bei Tag und nicht bei Nacht, nicht auf der Erde oder auf den Gestirnen mit irgendeiner lebendigen oder unbelebten Waffe weder von einem Menschen noch von einem Tier getötet werden konnte. Um all das zu überwinden, nahm Vishnu die Gestalt eines Menschen mit einem Löwenkopf und Pranken an, um in der Abenddämmerung den bösen älteren Bruder von Hiranyaksha am Hofeingang seines Hauses zu töten, während er auf seinen Oberschenkeln gebückt schlief.
  5. Vamana – Der Zwerg. Vishnu stieg in der Gestalt eines Zwerges herab, um König Bali um drei Schritte Land zu bitten, aber nur, um sich sofort nach der Zusage in einen gewaltigen Riesen zu verwandeln, wodurch die Schritte natürlich um vieles größer wurden.

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