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Die große Täuschung – Teil 19

KAPITEL 4 – Eine Wissenschaft, die fälschlicherweise als solche bezeichnet wird – Teil 1

Johannes Kapitel 18, Verse 37-38

37 Da sagte Pilatus zu Ihm: „Ein König bist du also?“ Jesus antwortete: „Ja, ICH bin ein König. ICH bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf Meine Stimme.“ 38 Darauf antwortete Ihm Pilatus: „Was ist Wahrheit?!“ Nach diesen Worten ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: „Ich finde keinerlei Schuld an Ihm.“

„Wahrheit – Was ist Wahrheit?“

Für Jesus Christus ist das Wahrheit, wozu Er in die Welt gekommen ist, um für sie Zeugnis abzulegen. Das mag scheinbar nicht viel über das Wesen der „Wahrheit“ offenbaren; doch wenn wir näher hinschauen, lernen wir einige Dinge über die Erkenntnislehre von Jesus Christus. Sie wird „Epistemologie“ genannt und ist die Studie über Erkenntnis und Wahrheit. Als Pontius Pilatus fragte: „Was ist Wahrheit?“, stellte er demzufolge eine epistemologische Frage. Damit Jesus Christus für die Wahrheit Zeugnis ablegen konnte, musste die Wahrheit in einer sinntragenden Form existieren, so dass man über sie diskutieren konnte. Jesus Christus hätte nicht für die Wahrheit Zeugnis ablegen können, was nicht existiert; denn was nicht existiert, kann nicht bezeugt oder besprochen werden. Jesus Christus glaubte also daran, dass Wahrheit existiert. Das soll uns als Grundlage dienen. Und vor allen Dingen sagte Er:

Johannes Kapitel 14, Verse 6-7

6 Jesus antwortete ihm (Seinem Jünger Thomas): »ICH BIN der Weg und DIE WAHRHEIT und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch Mich. 7 Wenn ihr Mich erkannt hättet, würdet ihr auch Meinen Vater kennen; von jetzt an kennt ihr Ihn und habt Ihn gesehen.«

Existiert die Wahrheit jetzt subjektiv im persönlichen Sinn für den einzelnen Menschen oder lediglich objektiv in einer Weise, die völlig abseits steht von dem persönlichen Gefühl und der Meinung des Einzelnen? Die Wahrheit muss – gemäß Jesus Christus - in objektiver Form existieren. Mit „objektiv“ meinen wir, dass die Wahrheit in konkreter Form, unabhängig von der persönlichen Meinung, existiert.

Zu sagen 2 + 2 = 4 ist eine objektive Wahrheit, selbst wenn Du und jeder, den Du kennst, mit Überzeugung behaupten würde: „2 + 2 = 5“. Jesus Christus legte für die Wahrheit Zeugnis ab, die existierte und lieferte dafür den Beweis.

In Joh 18:37 wollte Jesus Christus den Menschen nicht dazu ermutigen, seine eigene Version der Wahrheit zu finden, sondern Er wollte Zeugnis für etwas ablegen, was tatsächlich DIE WAHRHEIT ist. Man kann nicht für etwas Zeugnis ablegen, von dem man glaubt, dass es von der Meinung der Person abhängt, zu der man gerade spricht und auch nicht von der Vorliebe, die von Person zu Person variieren kann.

Warum ist es so wichtig, Wahrheit genau zu definieren? Weil es himmelschreiend offensichtlich ist, dass die „Wahrheit“ (Jesus Christus und Gottes Wort) in der New Age-Bewegung schlichtweg abgelehnt wird. Ich (Steven Bancarz) habe bei den zig-tausend Kontakten, die ich online mit New Agern hatte, nie etwas über „die Wahrheit“, die ja JESUS CHRISTUS ist, gehört. Das geht in der Tat buchstäblich bis zu dem Extrem, dass es in den Wahrheitstheorien der New Age-Bewegung erlaubt ist, zu behaupten: „Der Mond ist aus Käse gemacht“ und eine solche Dummheit „für sie wahr ist“, obwohl diejenigen, die das sagen, ein Stück Mondgestein in den Händen halten und sehen könnten, dass es nicht aus Käse ist.

Das heißt, dass in der New Age-Bewegung Wahrheit im Auge des Betrachters liegt. Was für eine Person „wahr“ ist, muss für eine andere nicht zwangsläufig „wahr“ sein; denn jeder New Ager kann die Wahrheit so definieren und schaffen, wie er will. Nur der Himmel ist da die Grenze. Als New Ager kannst Du selbst Glaubensüberzeugungen festlegen und bestimmen, was gut oder böse, richtig oder falsch ist. Kein New Ager kann in die Welt eines anderen eintreten und behaupten, dass dessen Glaube verkehrt sei. In diesem Fall heißt es nur: „Er oder sie glaubt eine andere Wahrheit. Aber der Glaube dieses New Agers ist nicht falsch.“ In der New Age-Bewegung herrscht Erkenntnisfreiheit für alle. Das ist die klassische Variante des Satanismus, in dem ja gesagt wird: „Tue, was du willst!“ Im New Age heißt es im gleichen Sinn: „Halte das für wahr, was DU für wahr halten willst!“

Das bedeutet im New Age, dass alles, was Jesus Christus uns offenbart hat, durch falsche Wahrheitstheorien untergraben wird, so dass sämtliche Aussagen von Ihm als nichtssagend und unwesentlich abgetan werden. Wenn jede Person Wahrheit individuell definieren und gestalten könnte, dann wären die Worte von Jesus Christus nicht bedeutungsvoller als die einer atheistischen alten Frau. Die New Ager sagen aber: „Weshalb sollten die Worte von Jesus Christus wertvoller sein als die von Buddha?“ Das kommt dabei heraus, wenn die Wahrheit im Auge des Betrachters liegt.

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