Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

28Feb/18

Das Zweite Kommen von Jesus Christus – Teil 2

Übersetzung des Buches „The Second Coming of Christ“ von Clarence Larkin

Die 5 Theorien

Obgleich die Mehrheit der bekennenden Christen die Tatsache vom „Zweiten Kommen“ von Jesus Christus zugeben, sind sie sich nicht über die Art und Weise und/oder den Zeitpunkt einig. Dazu gibt es folgende 5 Theorien:

1. Sein „Zweites Kommen“ ist geistlicher Art und hat sich an Pfingsten erfüllt

Es war nicht Jesus Christus, sondern der Heilige Geist, der an Pfingsten gekommen war. Und die Bedingung für das Kommen des Heiligen Geistes war die Abwesenheit von Jesus Christus.

Johannes Kapitel 16, Vers 7

„Aber ICH sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ICH weggehe. Denn wenn ICH nicht weggehe, so wird der Helfer (der Heilige Geist) nicht zu euch kommen; wenn ICH aber hingegangen bin, werde ICH Ihn zu euch senden.“

Wenn der Heilige Geist einfach nur eine andere Manifestation von Jesus Christus ist, dann sind beide identisch. Das würde allerdings die Dreieinigkeit Gottes zunichte machen.

Tatsache ist, dass das gesamte Neue Testament NACH Pfingsten geschrieben wurde und dass darin 150 Mal erklärt wird, dass das Zweite Kommen noch in der Zukunft liegt. Darüber hinaus geschah kein einziges Ereignis, welches im Zusammenhang mit dem „Zweiten Kommen von Jesus Christus“ vorhergesagt wird, an Pfingsten, wie zum Beispiel:

  • Die Auferstehung der Toten, die Jesus Christus angehören
  • Die Entrückung der lebendigen Heiligen
  • Die Gefangennahme von Satan
    usw.

2. Die Bekehrung des Sünders ist das Zweite Kommen von Jesus Christus

Das kann nicht sein, weil der Sünder bei seiner Bekehrung zu Jesus Christus kommt und nicht Jesus Christus zum Sünder. Und die Bekehrung des Sünders ist das Werk des Heiligen Geistes und nicht das Werk von Jesus Christus. Es stimmt zwar, dass es so etwas wie das Innewohnen von Jesus Christus im Gläubigen gibt; aber Sein Zweites Kommen geschieht, wie Sein Erstes Kommen, in der Außenwelt und ist sichtbar und persönlich.

3. Der Tod ist das Zweite Kommen des HERRN

Der Bibeltext, der bei Beerdigungspredigten mehr als jeder andere hinzugezogen wird, lautet:

Matthäus Kapitel 25, Vers 13

„Darum seid wachsam, denn Tag und Stunde (in welcher der Menschensohn kommt) sind euch unbekannt.“

Der Kontext zeigt auf, dass es hierbei um das zukünftige Kommen von Jesus Christus geht. ER könnte aus zweierlei Gründen nicht jedes Mal auf die Erde kommen, wenn eine Person stirbt:

  1. Jede Sekunde geht eine Seele in die Ewigkeit. Und dies würde bedeuten, dass Jesus Christus kontinuierlich auf der Erde bleibt.
  2. Jesus Christus ist mit Seinen hohepriesterlichen Aufgaben in den himmlischen Regionen beschäftigt und könnte sie gar nicht aufgeben, um für die Seelen der Sterbenden auf die Erde zu kommen.

Tatsache ist, dass der Gläubige bei seinem Tod ZU Jesus Christus geht. Jesus Christus kommt nicht zu ihm. Beim Tod ist immer von einer Abreise die Rede.

2.Korintherbrief Kapitel 5, Verse 6-8

5 DER uns aber eben dafür zubereitet hat, das ist Gott, Der uns den Geist als Unterpfand gegeben hat. 6 So haben wir denn allezeit guten Mut, und da wir wissen, dass, solange wir unsere Heimat im Leibe haben, wir fern vom HERRN in der Fremde leben 7 – denn wir wandeln (hier noch) in (der Welt des) Glaubens, nicht schon in (der Welt des) Schauens –, 8 so haben wir guten Mut, möchten jedoch lieber aus dem Leibe AUSWANDERN und in die Heimat zum HERRN kommen.

Wenn Jesus Christus mit Seinem Zweiten Kommen den „Tod“ gemeint hätte, hätte Er zu Seinen Jüngern gesagt: „Wenn ICH hingehe, um euch eine Stätte zu bereiten, werde ICH den Tod schicken.“ Aber das tat Er nicht. Sondern Er sagte: „ICH werde wiederkommen und euch zu Mir nehmen.“

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Entrückung