Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

12Feb/18

Die geistige Welt – Teil 14

Übersetzung des Buches „The Spirit World“ von Clarence Larkin

KAPITEL 9: Die Beziehung zwischen der geistigen und der natürlichen Welt – Teil 1

Viele der Wunder und der seltsamen Phänomene in der Bibel können erklärt werden, wenn wir die Beziehung zwischen der „geistigen Welt“ und der „natürlichen Welt“ verstehen.

Nehmen wir zum Beispiel den Fall der Mauern der Stadt Jericho.

Josua Kapitel 6, Verse 1-27

1 Jericho aber hatte (seine Tore) geschlossen und blieb den Israeliten gegenüber verriegelt, so dass niemand aus- oder eingehen konnte. 2 Da sagte der HERR zu Josua: »Hiermit gebe ICH Jericho und seinen König samt den streitbaren Männern in deine Gewalt. 3 So zieht denn um die Stadt herum, alle Kriegsleute, ein Mal rings um die Stadt her. So sollst du es sechs Tage lang tun; 4 dabei sollen sieben Priester sieben Lärmposaunen vor der Lade her tragen. Am siebten Tage aber sollt ihr sieben Mal um die Stadt herumziehen, und die Priester sollen dabei in die Posaunen stoßen.

5 Wenn man dann ein Zeichen mit dem Lärmhorn gibt, soll das gesamte Volk, sobald ihr den Posaunenschall hört, ein lautes Kriegsgeschrei erheben; dann wird die Stadtmauer von selbst in sich zusammenstürzen, und das Volk soll sie ersteigen, wo ein jeder gerade steht.« 6 Darauf berief Josua, der Sohn Nuns, die Priester und befahl ihnen: »Hebt die Bundeslade auf, und sieben Priester sollen sieben Lärmposaunen vor der Lade des HERRN her tragen!« 7 Hierauf befahl er dem Volk: »Zieht rings um die Stadt herum, und zwar sollen die Gewappneten vor der Lade des HERRN her ziehen!« 8 Als nun Josua dem Volk diesen Befehl erteilt hatte, da setzten sich die sieben Priester in Bewegung, welche die sieben Lärmposaunen vor dem HERRN her trugen, und stießen in die Posaunen, während die Bundeslade des HERRN ihnen nachfolgte;

9 die Gewappneten aber zogen vor den Priestern einher, die in die Posaunen stießen, und die Nachhut zog hinter der Lade her, während man dabei fortwährend in die Posaunen stieß. 10 Dem Volk aber hatte Josua streng geboten: »Ihr dürft kein Kriegsgeschrei erheben und eure Stimme nicht hören lassen, und kein Wort darf aus eurem Munde kommen bis zu dem Tage, an dem ich euch zurufe: ›Lasst ein Geschrei erschallen!‹ Dann müsst ihr das Kriegsgeschrei erheben.« 11 So ließ er denn die Lade des HERRN ein Mal den Umzug rings um die Stadt machen; hierauf begaben sie sich wieder ins Lager und blieben über Nacht im Lager.

12 Am folgenden Morgen machte sich Josua früh auf, und die Priester trugen wiederum die Lade des HERRN; 13 und die sieben Priester, welche die sieben Lärmposaunen vor der Lade des HERRN her trugen, stießen beim Gehen fortwährend in die Posaunen, während die Gewappneten vor ihnen herzogen und die Nachhut hinter der Lade des HERRN folgte, indem man dabei immerfort in die Posaunen stieß. 14 So zogen sie am zweiten Tage einmal um die Stadt herum und kehrten dann wieder ins Lager zurück. So machten sie es sechs Tage lang.

15 Am siebten Tage aber machten sie sich früh beim Aufgang der Morgenröte auf und zogen in derselben Weise sieben Mal um die Stadt herum; nur an diesem Tage umzogen sie die Stadt sieben Mal. 16 Beim siebten Umzug aber, als die Priester in die Posaunen gestoßen hatten, rief Josua dem Volke zu: »Erhebt das Kriegsgeschrei! Denn der HERR hat die Stadt in eure Gewalt gegeben! 17 Aber die Stadt mit allem, was darin ist, soll dem Bann für den HERRN geweiht sein; nur die Dirne Rahab soll am Leben bleiben, sie nebst allen denen, die sich bei ihr im Hause befinden; denn sie hat die Kundschafter versteckt, die wir ausgesandt hatten.

18 Nehmt ihr euch aber ja vor dem gebannten Gut in Acht, dass ihr nicht, obgleich ihr es dem Bann geweiht habt, euch doch etwas von dem gebannten Gut aneignet und dadurch das Lager der Israeliten dem Bannfluch überliefert und es ins Unglück stürzt! 19 Alles Silber und Gold nebst den kupfernen und eisernen Geräten soll dem HERRN geheiligt sein und in den Schatz des HERRN kommen!«

20 Da erhob das Volk das Kriegsgeschrei, und die Posaunen ertönten; und als das Volk den Posaunenschall vernahm und ein lautes Kriegsgeschrei erhoben hatte, da stürzte die Mauer in sich zusammen, und das Volk drang in die Stadt ein, ein jeder da, wo er gerade stand. Als sie so die Stadt eingenommen hatten, 21 vollstreckten sie den Bann an allem, was sich in der Stadt befand, an Männern wie an Weibern, an jung und alt, an den Rindern wie am Kleinvieh und an den Eseln: alles wurde mit der Schärfe des Schwertes niedergemacht.

22 Den beiden Männern aber, die das Land ausgekundschaftet hatten, hatte Josua befohlen: »Geht in das Haus der Dirne und führt das Weib mit allen ihren Angehörigen von dort heraus, wie ihr es ihr zugeschworen habt!« 23 Da gingen die jungen Männer, die beiden Kundschafter, hin und führten Rahab nebst ihren Eltern und Geschwistern und allen ihren Angehörigen hinaus: Alle ihre Verwandten führten sie hinaus und brachten sie an einem Orte außerhalb des israelitischen Lagers unter. 24 Die Stadt aber mit allem, was darin war, ließen sie in Flammen aufgehen; nur das Silber und Gold sowie die kupfernen und eisernen Geräte taten sie in den Schatz im Hause des HERRN.

25 Die Dirne Rahab aber nebst ihrer Familie und allen ihren Angehörigen ließ Josua am Leben, und sie ist inmitten der Israeliten bis auf den heutigen Tag wohnen geblieben, weil sie die Boten versteckt hatte, die Josua zur Auskundschaftung Jerichos ausgesandt hatte. 26 Damals ließ Josua (das Volk) folgenden Eid schwören: »Verflucht vor dem HERRN sei der Mann, der es unternimmt, diese Stadt Jericho wieder aufzubauen! Um den Preis seines Erstgeborenen wird er ihren Grundstein legen und um den Preis seines jüngsten Sohnes ihre Tore einsetzen!« 27 Der HERR aber war mit Josua, so dass sein Ruhm sich durch das Land verbreitete.

Was ist nun die Erklärung dafür, dass die Mauern von Jericho einstürzten? Manche behaupten, dass dies aufgrund eines Erdbebens passierte, weil es zum richtigen „psychologischen Moment“ in Erscheinung trat, als das Volk das Kriegsgeschrei ertönen ließ. Wenn das stimmt, dann hat es niemals zuvor und danach ein Erdbeben wie dieses gegeben, bei dem lediglich die Stadtmauern eingestürzt sind. Nicht ein einziges Wohnhaus wurde dabei zerstört und keine einzige Person kam ums Leben. Und der Teil der Mauer, wo Rahab wohnte, die durch die purpurrote Schnur an ihrem Fenster geschützt wurde – ein Symbol für Blut -, stürzte nicht ein.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Bibel