Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

3Feb/18

Die geistige Welt – Teil 5

Übersetzung des Buches „The Spirit World“ von Clarence Larkin

KAPITEL 4 – Die gefallenen Engel

Wir lesen in:

2.Petrusbrief Kapitel 2, Verse 4-5

4 Gott hat ja nicht einmal gegen sündige Engel Schonung geübt, sondern hat sie in den tiefsten Abgrund (in den Tartarus) hinabgestoßen, hinein in Ketten der Finsternis, wo sie für das Gericht aufbewahrt werden. 5 ER hat auch die alte Welt nicht verschont, sondern nur Noah, den Herold der Gerechtigkeit, zusammen mit sieben anderen (Personen) am Leben erhalten, als er die Sintflut über die gottlose Menschenwelt hereinbrechen ließ.

Judasbrief Kapitel 1, Verse 6-7

6 Dass Er ferner die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrt, sondern ihre eigene Wohnstätte verlassen hatten, für den großen Gerichtstag mit ewigen Fesseln in der Finsternis drunten verwahrt hat. 7 Wie Sodom und Gomorrha nebst den umliegenden Städten, die in gleicher Weise wie diese in Unzucht gelebt und (Wesen von) andersartigem Fleisch nachgestellt haben, stehen sie als warnendes Beispiel da, indem sie die Strafe ewigen Feuers zu erleiden haben.

Wer sind diese Engel? Es sind NICHT Satans Engel, denn diese sind frei und streifen, genauso wie der Teufel, selbst herum. Aber diese sündigen Engel, wie sie in den obigen Bibelversen beschrieben werden, befinden sich in Gefangenschaft, in der Finsternis und werden dort für das Gericht verwahrt. Der Ort ihrer Haft ist NICHT die Hölle, sondern der Tartarus.

Was war ihre Sünde? Es war Unzucht und zwar Unzucht von ungewöhnlicher Art. Sie bestand aus einem illegalen Geschlechtsverkehr zwischen ihnen und „andersartigem Fleisch“, also mit Wesen von anderer Art.

Wann wurde diese Sünde begangen? Im Bibeltext heißt es, dass dies „in den Tagen Noahs“ geschah und es die Ursache für die Sintflut war. Um die Details zu erfahren, müssen wir in die Zeit vor der Sintflut zurückgehen. Dazu lesen wir in:

1.Mose Kapitel 6, Verse 1-4

1 Als nun die Menschen sich auf der Oberfläche des Erdbodens zu vermehren begannen und ihnen auch Töchter geboren wurden 2 und die Gottessöhne die Schönheit der Menschentöchter sahen, nahmen sie sich von ihnen diejenigen zu Frauen, die ihnen besonders gefielen. 3 Da sagte der HERR: »MEIN Geist soll nicht für immer im Menschen erniedrigt sein, weil er ja Fleisch ist; so sollen denn seine Tage (fortan) nur noch hundertundzwanzig Jahre betragen!« 4 Zu jener Zeit waren die Riesen auf der Erde und auch später noch, solange die Gottessöhne mit den Menschentöchtern verkehrten und diese ihnen (Kinder) gebaren. Das sind die Helden, die in der Urzeit lebten, die hochberühmten Männer.

Wer waren diese „Gottessöhne“? Manche behaupten, es wären die Söhne von Seth gewesen und die „Menschentöchter“ die Töchter von Kain. Sie sagen, das würde bedeuten, dass die Söhne der vermeintlichen guten Linie von Seth sich mit den gottlosen Töchtern von Kain verheiratet hätten und die Folge davon eine gottlose Rasse gewesen wäre. Die Meinung, dass die „Gottessöhne“ die Nachfahren von Seth gewesen sein sollen, basiert auf der Annahme, dass die Nachfahren von Seth bis kurz vor der Sintflut separat von den Nachfahren Kains gelebt hätten und dass es sich bei ihnen um eine reine, heilige Rasse gehandelt hätte, während die Nachfahren von Kain gottlos gewesen und ihre Frauen nicht gottesfürchtig sowie fleischlich gesinnt gewesen wären und körperliche Reize besessen hätten, welche die Frauen aus dem Stamm Seth nicht gehabt hätten.

Aber solch eine Ansicht stützt sich nicht auf die Bibel.

1.Mose Kapitel 4, Vers 26

Auch dem Seth wurde ein Sohn geboren, den er Enos nannte. Damals fing man an, den Namen des HERRN anzurufen.

Aus diesem Satz kann man aber nicht schlussfolgern, dass diese Menschen auf die Nachfahren von Seth beschränkt waren. Es waren auch nicht alle Nachfahren von Seth in Gottes Augen „gerecht“. Da es in den frühen Tagen der menschlichen Rasse erforderlich war, dass Geschwister und nahe Verwandte heiraten sollten, ist es eher unwahrscheinlich, dass sich die Nachfahren von Seth und Kain erst kurze Zeit vor der Sintflut verheirateten. Und noch unwahrscheinlicher ist es, dass die Nachkommen, welche daraus hervorgingen, eine Rasse von „Riesen“ und „hochberühmten Männern“ gewesen sein sollen. Es ist in diesem Zusammenhang auch wichtig anzumerken, dass in dieser Bibelstelle nichts über „Riesinnen“ oder „hochberühmte Frauen“ gesagt wird. Denn das hätte logischerweise der Fall sein müssen, wenn es hier lediglich um eine Vereinigung der Söhne Seths mit den Töchtern Kains gegangen wäre.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Bibel