Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

29Jan/18

Die Brautgemeinde von Jesus Christus – Teil 15

Übersetzung des Buches „The Body Style – The Church as described by Jesus“ (Der Stil des Leibes - Die Gemeinde wie sie von Jesus Christus beschrieben wird) von Gayle D. Erwin

Sorge Dich nicht, sondern folge Jesus Christus nach

Die Ruheperiode von 400 Jahren zwischen dem Alten und dem Neuen Testament wurde durch drei einfache Worte beendet, die ständig wiederholt werden: „Fürchtet euch nicht!“ Sich Sorgen zu machen oder ängstlich zu sein, ist eine Funktion der Furcht. Und Furcht ist eine Form von Bindung, die Jesus Christus anscheinend durchbrechen will.

In sämtlichen Evangelien unterbricht der Satz „Fürchtet euch nicht!“ jedes Mal irgendeine menschliche Reaktion. Ist Furcht etwas Normales für uns? Ja, Besorgnis und Ängstlichkeit ergreifen die Herzen von unglaublich vielen Menschen, sogar in der Kirche.

Wir leben heute in einer Zeit, die so viel Aufregungen mit sich bringt, dass Du Dir folgende Vorhersage von Jesus Christus gut vorstellen kannst:

Lukas Kapitel 21, Vers 26

25 „Dann werden Zeichen an Sonne, Mond und Sternen in Erscheinung treten und auf der Erde wird Verzweiflung der Völker in ratloser Angst beim Brausen des Meeres und seines Wogenschwalls herrschen, 26 indem Menschen den Geist aufgeben vor Furcht und in banger Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen werden; denn (sogar) die Kräfte des Himmels werden in Erschütterung geraten (Jes 34,4).“

Von daher ist es kein Wunder, dass die am meisten verkauften verschreibungspflichtigen Medikamente auf dem Markt Mittel sind, welche die Angst reduzieren sollen. Die Furcht fokussiert unsere Gedanken auf das, was in einer problematischen Situation passieren könnte. Und auf diese Weise wird Gott die Kontrolle über unser Leben entzogen.

Ängstlichkeit ist eine zwanghafte Form von Bindung, so dass Jesus Christus diesbezüglich sagt:

Matthäus Kapitel 6, Verse 28-34

28 „Und was macht ihr euch Sorge um die Kleidung? Betrachtet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht und spinnen nicht; 29 und doch sage ICH euch: Auch Salomo in aller seiner Pracht ist nicht so herrlich gekleidet gewesen wie eine von ihnen. 30 Wenn nun Gott schon das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet: Wird Er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?

31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: ›Was sollen wir essen, was trinken, womit sollen wir uns kleiden?‹ 32 Denn auf alles Derartige sind die Heiden bedacht. Euer himmlischer Vater weiß ja, dass ihr dies alles bedürft. 33 Nein, trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch all das Andere obendrein gegeben werden. 34 Macht euch also keine Sorgen um den morgenden Tag! Denn der morgende Tag wird seine eigenen Sorgen haben; jeder Tag hat an seiner eigenen Mühsal genug.“

Jesus Christus will offensichtlich, dass Seine Gemeinde kontinuierlich von Ihm abhängig ist, genauso wie die Spatzen. Dadurch löscht Er bei uns die Bindung an sämtliche Methoden, welche in der Welt angewandt werden. Durch das „Vater unser“, das Er uns gegeben hat, fordert Er sogar, dass wir um unser tägliches Brot bitten sollen. In Seinem Programm ist allerdings nicht vorgesehen, dass wir uns Reichtümer anhäufen. Wir haben dahingehend Fortschritte (?) gemacht, dass wir von einem Leben von der Hand in den Mund zu einem übergegangen sind, bei dem wir uns die Speicher füllen können.

Was für eine Ironie ist es doch, dass die institutionelle Kirche die reichste Einrichtung von allen ist, wobei sie sich mit der Welt verbunden und deren Systeme übernommen hat. Die Konsequenz davon ist, dass sie, anstatt nach dem Reich Gottes und dessen Gerechtigkeit zu trachten, dazu tendiert, im Weltsystem eine große Rolle zu spielen und darin sämtliche finanziellen und politischen Verbindungen zu schaffen, die erforderlich sind, um zu florieren, was ihre Überlebensängste allerdings noch schürt.

Überall, wo ich durch meine Reisen hinkomme, kann ich eine ganz bestimmte Beobachtung machen, die mich überwältigt und mir Sorge bereitet: Die Kirche ist eine sich im Konflikt befindende Organisation. Daran hat sie solange gebaut und gebastelt, bis sie ihren Frieden verloren hat.

Das Reich Gottes verliert seine Einzigartigkeit, wenn es sich auf kulturelles Gebiet begibt und dessen Werte und Systeme übernimmt. Diese Einzigartigkeit kann nur dann erhalten werden, wenn die Mitglieder der Brautgemeinde von Jesus Christus auf Andere zentriert sind und das dienstbare Wesen von Ihm annimmt. Nur so finden wir Leben und Frieden. Alles Andere würde die Gemeinde von Jesus Christus erschüttern, spalten und letztendlich zerstören.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Erlösung