Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

27Nov/17

Den dreieinigen Gott erkennen, Ihn lieben und Ihm dienen – Teil 11

Der himmlische Vater – Teil 3

Übersetzung des Buches „The Father Style – A fresh look at the nature of God the Father“ (Der Stil des himmlischen Vaters – Ein neuer Blick auf das Wesen von Gott, dem Vater) von Gaye D. Erwin

TEIL 2 – DER BERG

Gottes Majestät auf dem Berg Horeb – Die größte Offenbarung, die der Menschheit jemals gegeben wurde

2.Mose Kapitel 34, Verse 1-4

1 Darauf gebot der HERR dem Mose: »Haue dir zwei Steintafeln zurecht, wie die ersten waren, dann will ICH auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln gestanden haben, die du zertrümmert hast! 2 Halte dich für morgen bereit, gleich früh auf den Berg Sinai zu steigen und dort auf der Spitze des Berges vor mich zu treten!

3 Es soll aber niemand mit dir heraufsteigen, und es darf sich auch niemand am ganzen Berge blicken lassen; sogar das Kleinvieh und die Rinder dürfen nicht gegen diesen Berg hin weiden!« 4 So hieb sich denn Mose zwei Steintafeln zurecht, wie die ersten gewesen waren, und machte sich dann am andern Morgen früh auf und stieg zum Berge Sinai hinauf, wie der HERR ihm geboten hatte; die beiden Steintafeln trug er in der Hand.

Spielen wir die Szene einmal durch. Moses sagt: „Josua, morgen wird ein Tag sein, wie ich ihn noch niemals erlebt habe. Ich habe ein paar Instruktionen für dich. Zuerst müssen wir das Kleinvieh und die Rinder rund um den Berg Horeb entfernen. Gott hat mir ausdrücklich gesagt, dass sich keine einzige Kuh dort aufhalten darf. Auch kein einziger Mensch soll dort sein. Betrachte diesen Berg bitte so, als würde er eine tödliche Gefahr darstellen.“

Josua sagt: „Ich werde das gleich allen sagen, so dass morgen früh kein einziges Tier dort grasen wird. Irgendwie freue ich mich auf diesen Ausflug.“

Moses: „Es tut mir so Leid, Josua, aber so lautet die nächste Anweisung; Ich muss alleine auf den Berg steigen. Dieses Mal darfst du nicht mitkommen. Das hat mir YHWH heute gesagt.“

Josua: „Das tut mir auch Leid. Doch ich werde das Volk heute Abend noch über alles informieren.“

Moses: „Denk daran, Josua, niemand darf sich morgen am Berg aufhalten. Gute Nacht!“

Die Zeltklappen schlossen sich hinter Josua, als er Moses verließ. Jetzt konnte sich Moses endlich auf seine Matte schlafen legen. Seine Erschöpfung brachte die rasenden Gedanken in seinem Kopf zum Schweigen, und mit seinem Schlaf überbrückte er die Wartezeit auf die monumentale Aufgabe, die am nächsten Tag vor ihm lag.

Das regelmäßige Klopfen seines Wanderstabs begrüßte das aufkommende Licht des neuen Tages, als Moses den ihm bekannten Weg zum Berg Horeb beschritt. In seiner anderen Hand trug er die Steintafeln. Sein Gesicht spiegelte seine gespannte Erwartung wider. Er wünschte sich, dass Andere mit ihm gehen würden; doch YHWH wurde von den meisten des Volkes im Lager nicht als Freund betrachtet, und ihre Furcht vor Ihm machte jeden Wunsch, von Ihm zu hören, zunichte.

Moses sagte sich: „ER hat gesagt, dass ich allein kommen soll. Also ist es sinnlos, weiter Zeit damit zu vergeuden, darüber nachzudenken.“ Dem vertrauten Aufstieg schenkte er wenig Beachtung, so dass sein Geist frei war, über das bevorstehende Ereignis nachzusinnen. Mit jedem Schritt nahm seine Aufregung zu. In seinen Jahren in Ägypten und in der Wüste hatte er fast alles gesehen, was es dort gab, und es waren nur noch wenige Dinge, die er interessant fand. Aber dieser Moment übertraf alles, was er wusste, was die Erde zu bieten hatte.

Jetzt nur noch die letzten Schritte, und er war auf dem Gipfel angelangt. Sein Erinnerungsvermögen ließ die Dramatik früherer Begegnungen mit YHWH aufblitzen, während er begierig darauf war zu sehen, was dieses Mal passieren würde, während er sich instinktiv der Stelle näherte, von der er wusste, dass es die richtige war. Schwer atmend wegen dieser Anstrengung und seinen Gefühlen erreichte er endlich den Bestimmungsort, lehnte sich für einen Moment erschöpft an eine Felswand und wartete dann in einer Höhle, die wie geschaffen für eine Pause zu sein schien.

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veröffentlicht unter: Glaube