Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

3Sep/17

„Wo ist Gott, wenn ich Ihn brauche?“ – Teil 14

Die Basis für diese Artikelserie bildet das Buch „Where is God when I need Him?“ von Adam Houge

Bleib treu im Glauben und lass Dich von Ihm stärken

Gott hat Dich schon immer geliebt,und Er ist Dir stets treu geblieben. Bei all den Dingen, die Du durchleben musstest, war Er immer bei Dir, nicht nur, um Dich zu halten, sondern auch, um Dich durch alles hindurchzutragen. Egal, was Du durchmachst, Er ist immer noch gütig. Kannst Du das glauben? Kannst Du damit leben? Bist Du wie Hiob, der auf seine Knie ging, um Gott anzubeten und der sowohl das Schlechte wie das Gute annehmen konnte?

Gott hat Sich Seinen Kindern gegenüber immer als treu erwiesen und hat niemals aufgehört, uns zu lieben. Alles, was Er bewirkt, geschieht aus Seiner Liebe heraus. In dieser Erkenntnis sollten wir Ihm ebenfalls treu bleiben. Gott hat unsere Hingabe verdient.

Während einer Zeit der Bedrängnis tritt Satan auf den Plan und versucht uns, vom HERRN wegzudrängen. ER trachtet danach zu erreichen, dass wir zornig auf Gott sind und dass wir keine Geduld mit Ihm haben. Anstatt unsere Lektion zu lernen, die gerade ansteht, sind wir versucht, Gott zu verlassen oder uns selbst oder Anderen zu schaden. Satan versucht außerdem, uns von unseren Glaubensgeschwistern zu trennen, damit er uns, wenn wir uns in unseren Zorn und in unsere Zerbrochenheit zurückgezogen haben, leichter zur Sünde verführen kann. Doch bitte lass Deine Frustration nicht an Gott oder an Deinen Glaubensgeschwistern aus, sondern bleib vereint mit dem Heiligen Geist und verherrliche Gott, indem Du Dich von Ihm leiten lässt.

Es kann schwierig sein, inmitten eines Sturmes einen friedlichen Ort zu finden. Es kann hart sein, vernünftig zu denken, wenn wir uns inmitten tiefer Zerbrochenheit befinden. Wenn dies der Fall ist, neigen wir in der Hitze des Gefechts dazu, uns selbst und Andere zu verletzen.

Tatsache ist jedoch, dass die Zerbrochenheit die beste Zeit ist, um näher an den HERRN zu rücken. Wenn wir deswegen selbst nicht mehr vernünftig denken können, weil wir zutiefst verletzt sind, öffnet sich eine Tür, wobei wir Gott das Denken überlassen können. Das sollten wir eigentlich immer tun, wenn wir im Geist von Jesus Christus leben wollen.

Die einzige Möglichkeit, durch diese Tür zu schreiten, ist, dem HERRN treu nachzufolgen und uns an Seine Liebe anzulehnen. Lass es zu, dass Er Dich tröstet und Dich hält. Geh in Dein stilles Kämmerlein und rede mit Ihm, während Du leidest. Du musst dazu wirklich in die Stille gehen, weil Dein Herz sonst zu sehr von Deinem Leiden abgelenkt wird. Man wird viel leichter von anderen Dingen abgelenkt, wenn man im Herzen schon abgelenkt ist. Die äußerlichen Ablenkungen sind dann stärker und halten uns davon ab, mit Jesus Christus zu sprechen, wenn die innerlichen Ablenkungen zu laut schreien.

Deshalb suche Dir einen friedlichen Ort und übergib Dich Seiner Liebe. Verbanne die Ablenkungen aus Deinem Umfeld und geh zu dem Einen, Der Dich am meisten liebt. ER wird Dich dann trösten, festhalten und Dein Herz wieder zur Freude führen. ER ist stets gütig und wird Dich durch jeden Sturm in Deinem Leben hindurchtragen. Wenn es hart auf hart kommt, kann sich das Leben anfühlen, als würdest Du auf einem Holzfloß auf einem tosenden Meer treiben. Aber wenn Dich die Wellen erfassen, denke daran, dass Du sagst:

„Gott ist mein Schiff auf dem tosenden Meer. Er beruhigt die Stürme in meinem Inneren. ER trägt mich, wenn ich die Wellen sehen kann. So ist es, wenn man von Seiner Majestät geliebt wird.

ER wird mich in Seinen Armen halten und das voller Zärtlichkeit. ER wird mein Licht sein in der dunkelsten Nacht. Wenn ich verletzt bin, habe ich nichts zu befürchten, weil die Liebe von Jesus Christus mich näher zu Ihm hinzieht.“

In Bedrängnissen und Notsituationen werden unsere Herzen von Gott geprüft. Beachte dabei, dass wir dazu aufgerufen sind, jedem Menschen bedingungslose Liebe zu zeigen. Aus verschiedenen Gründen vergessen manche Christen, diese bedingungslose Liebe auch Gott gegenüber zu zeigen.

Nur weil die Winde des Lebens im Moment nicht gerade günstig für Dich wehen, bedeutet das nicht, dass Gott aufgehört hat, Dich zu lieben. Und die Folge davon sollte auf gar keinen Fall sein, dass wir aufhören Gott zu lieben. Wenn wir Gott infrage stellen, dann lieben wir Ihn nicht wahrhaftig. ER hat niemals etwas falsch gemacht, und Ihn zu hinterfragen, ist so, als würden wir Ihn in unseren Herzen anklagen. Unsere Liebe zu Ihm muss bedingungslos sein, und unser Glaube an Ihn muss unerschütterlich bleiben.

Gott wird niemals aufhören, Dich zu lieben. Bleib fest in Deinem Glauben, dann wird Er Dich erlösen. Nur Sein Timing ist anders wie das unsrige. Nachdem wir eine Weile gelitten haben und unser Glaube sich als kostbarer als Gold erwiesen hat, das durch Feuer geläutert wurde, stellt Er uns wieder her und erlöst uns gemäß Seiner Treue und Seiner Liebenswürdigkeit. Denke stets daran und bleib fest im Glauben. Und in der Zwischenzeit bitte Gott um Weisheit.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Lebenshilfe