Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

19Aug/17

Die Liebe Gottes – Teil 41

KAPITEL 10 – Gottes Liebe verändert alles – Teil 4

Weil Gott uns liebt, können wir unseren Nächsten lieben

Matthäus Kapitel 22, Verse 37-39

37Und Jesus sprach zu ihm (dem Gesetztesgelehrten): »Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. 38Das ist das erste und größte Gebot. 39Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«

Ich bin zuversichtlich, dass jeder Gläubige weiß, dass wir Christen das Gebot, den Nächsten zu lieben, befolgen sollen. Und die meisten sind sich darüber im Klaren, dass damit nicht nur die Familie in der Nachbarschaft gemeint ist.

Wen schließt dieses Gebot ein? Als Jesus Christus diese Frage gestellt wurde, erzählte Er das Gleichnis von dem guten Samariter. Dein Nächster ist jemand, dem Du begegnest und in einer Notlage steckt und dem Du helfen kannst.

Jesus Christus zeigt hier ein Gebiet auf, wo wir unsere Liebe zum Einsatz bringen können. Liebe ist nicht begrenzt auf:

  • Gott
  • Dich selbst
  • Deine Familie
  • Deine Kirche oder Gemeinde

Die Liebe muss sich bereitwillig auf alle ausdehnen, denen Du begegnest. Du darfst Deine Liebe nicht mehr länger nur auf diejenigen beschränken, die Dich lieben und Dir Deine Liebe zurückgeben; sie soll sich auf all jene ausweiten, die das nicht tun.

Die Liebe, die Gott meint, ändert die Regeln im Hinblick darauf, einander zu lieben. Wir Christen kümmern uns nicht um die Ergebnisse, weil wir kein anderes Motiv haben als die Liebe zu verbreiten, die Gott uns gibt. Wir sind nicht manipulierend oder darauf aus, bei jemandem Pluspunkte zu erzielen oder zu unserer persönlichen Genugtuung zu handeln. Wir behandeln andere Menschen in dem Licht, wie Gott sie sieht. Wir können aus Wohltätigkeit lieben, genauso wie wir geliebt werden. Dadurch werden wir zu Kanälen dieses neuen lebendigen Wassers.

Der Apostel Paulus wusste, wie wichtig die Nächstenliebe für die Echtheit unseres christlichen Lebens ist. In seinen Briefen wiederholt er zwei Mal dieses Gebot von Jesus Christus.

Römerbrief Kapitel 13, Verse 8-9

8Seid niemand etwas schuldig, außer dass ihr einander liebt; denn wer den Anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. 9Denn die [Gebote]: »Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen, du sollst nicht begehren« — und welches andere Gebot es noch gibt —, werden zusammengefasst in diesem Wort, nämlich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!«

Galaterbrief Kapitel 5, Vers 14

Denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt, in dem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«

Weil Gott uns liebt, können wir unsere Feinde lieben

Matthäus Kapitel 5, Verse 43-45 + 48

43“Ihr habt gehört, dass gesagt ist: 'Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.' 44ICH aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, 45damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn Er lässt Seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte. 48Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!“

In diesem Kapitel sehen wir, wie sich der Kreis der Liebe Schritt für Schritt erweitert.

  1. Wir lieben Gott
  2. Wir lieben uns selbst
  3. Wir lieben unsere Glaubensgeschwister
  4. Wir lieben unsere Nächsten

Jetzt sagt uns Jesus Christus, dass wir einen weiteren Schritt unternehmen und unsere Feinde lieben sollen. An diesem Punkt wird es interessant. Für viele geht dieser Schritt zu weit.

Da Er weiß, wie viel Schwierigkeiten wir damit haben, unsere Feinde zu lieben, gibt Jesus Christus uns einen ausgezeichneten, vernünftigen Grund für dieses Gebot. ER sagt, dass wenn wir nur unsere Familie und Freunde lieben, wir uns nicht von Ungläubigen unterscheiden, die Ihn oder Seine Gebote nicht kennen. Dadurch können wir etwas bieten, wozu sie nicht in der Lage sind: Wir können unsere Feinde lieben.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube