Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

6Aug/17

Die Liebe Gottes – Teil 28

KAPITEL 7 – Gott liebt Dich auch dann, wenn Er Dich züchtigt – Teil 2

Die Realität von Gottes Züchtigung

Hebräer Kapitel 12, Verse 6-7

6 „Denn wen der HERR lieb hat, den züchtigt Er, und Er schlägt jeden Sohn, den Er annimmt.“ 7 Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?

„Söhne“ ist die Übersetzung des griechischen Wortes huios. Dieses Wort kommt in Hebr 12:5-8 insgesamt 5 Mal vor. Mit huios sind im Neuen Testament niemals „kleine Kinder“ gemeint. Dieses Wort steht immer im Zusammenhang mit einem erwachsenen Sohn, der einmal der Erbe sein soll.

Warum ist das so wichtig? Der Gebrauch des Wortes huios bedeutet, dass die Züchtigung in Vers 7 nicht für Anfänger-Christen ist. Nur reife Gläubige brauchen Züchtigung.

Hiob Kapitel 5, Vers 17

Siehe, wohl dem Menschen, den Gott zurechtweist! Darum verwirf die Züchtigung des Allmächtigen nicht!

Obwohl die Gotteskinder äußerlich die Züchtigung nicht mögen, schätzen sie tief in ihrem Inneren die Sicherheit, die sie dadurch bekommen. Die Tatsache, dass sie gezüchtigt werden, beweist, dass sie Kinder Gottes sind, die einen liebevollen himmlischen Vater haben, Der Sich um ihre Zukunft sorgt. Alle Menschen werden von Gott bestraft, aber nur Seine Kinder erfahren Seine liebevolle Züchtigung.

Die Abwesenheit von Gottes Züchtigung beweist, dass wir nicht Seine Kinder sind

Hebräer Kapitel 12, Vers 8

Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, an der sie alle Anteil bekommen haben, so seid ihr ja unecht und keine Söhne!

Vielleicht hast Du gedacht, Du könntest das Leben genießen, ohne die geringste Züchtigung zu erfahren. Aber würdest Du Dir da keine Gedanken machen und Dir vorkommen, als wärst Du kein rechtmäßiges Kind Gottes?

In der Zeit des Neuen Testaments gibt es keine ernstere Aufgabe als sich die Frage der Rechtmäßigkeit zu stellen.

Stell Dir mir dazu einmal drei Jungen vor, die im Hof auf dem Grundstück eines reichen Mannes spielen. Sie treiben irgendwelchen groben Unfug, und ihr Vater kommt mit hochrotem Gesicht und funkelnden Augen heraus und zieht zwei der Jungen an den Ohren. Der andere Junge, der auch sein Sohn ist, den er aber von einer Dienerin hat, steht da und schaut dem Geschehen zu, wobei er völlig ignoriert wird. Er hatte sich auch falsch verhalten. Er lebt sogar im Haus seines Vaters. Doch dieser kümmert sich nicht darum, was dieser Junge macht, weil er ihn überhaupt nicht als seinen eigenen Sohn betrachtet.

Wie weh muss das tun! Der abgelehnte Junge hat gelernt, dass die Gleichgültigkeit und das Desinteresse des Vaters schlimmer ist als der kurzzeitige Schmerz der Züchtigung.

Die Botschaft von Hebräer Kapitel 12 ist, dass die Züchtigung das Zeichen für ein geliebtes Gotteskind ist. Es macht mich traurig zu wissen, dass immer mehr Kinder heute ohne dieses Zeichen aufwachsen. Der alte Spruch „Manchmal fühle ich mich wie ein vaterloses Kind“ beschreibt, wie es einem Drittel aller Kinder in Amerika geht. Sie leben in Häusern ohne ihre biologischen Väter. Manche von ihnen wachsen zwar in Familien mit einem großartigen Stiefvater auf, der sie angenommen hat, sie liebt und sie behandelt, als wären sie seine eigenen Kinder. Doch der Rest hat einfach keinen Vater. Millionen weitere Kinder führen ein tragisches Leben.

Es gibt genügend Beweise, die aufzeigen, welche schädlichen Auswirkungen es hat, wenn der leibliche Vater fehlt:

  • Höhere Inhaftierung-Raten
  • Teenager-Schwangerschaften
  • Geisteskrankheiten
  • Drogenmissbrauch

Wir brauchen unsere Väter. Kinder zu zeugen, ist leicht. Doch es braucht Liebe, um ein Vater für das Kind zu sein. Und zu dieser Liebe gehört eben auch die Züchtigung.

Im Hebräerbrief wird die Züchtigung nicht beschönigt.

Hebräer Kapitel 12, Vers 11

Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Glaube