Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

14Mai/17

Szenendarstellung vom Buch der Offenbarung als Lebenshilfe – Teil 15

Kapitel 8 – Teil A – Szenendarstellung – Der Sieger

Judas Christopher, inzwischen der Führer des Vereinigten Weltreichs, saß am Kopfende eines langen Eichentischs mit seinem Regierungsrat zusammen. Dieser Rat bestand aus seinem inneren Kreis von Beratern und den Oberhäuptern verschiedener Regierungsbehörden. Hinter dem Tisch saßen die Repräsentanten von großen Staaten, welche den größten Einfluss auf ihre Länder hatten. Jeder von den Anwesenden hatte Christopher Treue geschworen und die universale Nummer angenommen, die erforderlich war, um an der globalen Wirtschaft teilzuhaben.

Präsident Christopher war bei der Sitzung immer angriffslustiger geworden und hatte regelrechte Wutanfälle bekommen, die seine Untergebenen total schockierten. Jede Person im Saal kannte den Grund für seine schlechte Laune. Es schmerzte ihn die Niederlage, welche seine Armeen erlitten hatten, nachdem er ihnen den Befehl erteilt hatte, Israel zu vernichten.

Seine Hasstiraden richteten sich vor allem gegen die Repräsentanten von Russland, China und dem Iran – die Achse der Nationen, deren Armeen gescheitert waren. Den allerschlimmsten Wutausbruch bekam der russische Würdenträger, Alexander Ivazov, zu spüren, weil Russlands Generäle diesen Feldzug geleitet hatten.

„Was war da los?“, bellte Christopher. „Ihr wart mit den modernsten Waffen ausgerüstet und hattet das größte und die am besten ausgebildete Streitmacht unter eurer Führung gegen ein erbärmlich kleines Land. Ich habe euch sogar den Weg mit dem Friedensvertrag geebnet, den ich mit diesen naiven Juden geschlossen habe. Sie waren bereits entwaffnet – sie waren praktisch wie sitzende Enten! Wie konntet ihr da nur versagen? Und dennoch habt ihr Stümper es fertig gebracht!“

Das Gesicht von Ivazov lief rot an. Die Wut kochte in ihm hoch, bis er schließlich explodierte: „Können Sie nicht sehen, dass das nicht unser Fehler war? Sie wissen sehr genau, weshalb wir besiegt wurden: Wir wurden von einem Erdbeben überrascht, dessen Stärke weit über die Richter-Skala hinausging und von monströsen Hagelsteinen vermischt mit schwefelhaltigem Feuer. Dadurch wurden unsere Armeen dezimiert.“

„Was Sie nicht sagen.“ Christophers Stimme war kalt wie Eis. „Aber es waren nicht das Feuer, der Hagel oder das Erdbeben, was euch getroffen hat. Es war die Panik, nicht wahr? Eure Soldaten haben den Verstand verloren und fingen an, auf alles zu schießen, was sich bewegte. Und das Einzige, was sich bewegt hatte, waren eure eigenen Soldaten, die, wie verschreckte Hasen, versucht haben, sich irgendwo zu verstecken. Ihr Idioten habt eure eigene Armee vernichtet!“

„Bei allem Respekt, Herr Präsident, aber Sie waren nicht dort.. Wenn Sie in diesen erstickenden, verblendenden Rauch und Staub gelangt wären, so wie das bei unseren Soldaten der Fall war, dann hätten Sie die Verwirrung verstanden. Sie konnten noch nicht einmal mehr die Sonne sehen. Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, erkrankten plötzlich alle an der Ruhr, an welcher die Hälfte unserer Männer starben und wodurch die übrigen kampfunfähig wurden. Gegenüber menschlichen Feinden wären wir unbesiegbar gewesen. Aber keine Armee auf der Erde verfügt über Waffen gegen diese Katastrophen, denen wir ausgesetzt waren.“

„Ihr werdet bald noch größeren Feinden gegenüberstehen. Ich befehle Ihnen und den anderen Nationen, die hier in diesem Saal vertreten sind, neue Armeen aufzustellen. Wir werden Israel erneut angreifen.“

Stille legte sich über den ganzen Saal. Nach einem angespannten Moment wurde sich der russische Repräsentant bewusst, dass der Zeitpunkt gekommen war, den er befürchtet hatte. Er musste über die Planke gehen. Deshalb sagte er nun: „Herr Präsident, das können Sie uns nicht zumuten. Realisieren Sie nicht, wie locker Ihr Griff auf die Welt inzwischen geworden ist? Viele Nationen sind total verärgert über ihre Reihe von gebrochenen Versprechungen, die von Ihnen ignorierten Verträge, ihre militärischen Einberufungen und über Ihre überzogenen Steuern. Ihre Tyrannei hat auf der ganzen Welt Armut und Krankheit aufkommen lassen. Und wenn rebellische Aktionen brutal niedergeschlagen werden, eitert tiefe Feindseligkeit wie ein Geschwür.“

„Herr Ivazov“, sagte Christopher mit leiser Stimme. „Wenn Sie nicht augenblicklich mit Ihrem Gegeifer aufhören ...“

„Nein! Damit werde ich nicht aufhören! Es muss in diesem Saal jemanden geben, der das ausspricht, was Sie nicht hören wollen. Wenn Sie eine weitere Einberufung nach unseren kürzlichen Verlusten von uns fordern, dann wird das eine massive Revolte in der russischen Staatenkoalition auslösen.“

Christopher rief nach den Wachen. Als sie den Saal betraten, schrie er: „Ergreift diesen Verräter und erschießt ihn!“ Dabei zeigte er direkt auf Ivazov. „Und nehmt gleich seine feigen Gefolgsleute mit“, fügte er hinzu, wobei er Gesten in die Richtung machte, wo die Repräsentanten von China, Ägypten und dem Iran saßen. „Ich werde diese Art von Befehlsverweigerung nicht tolerieren.“

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veröffentlicht unter: Lebenshilfe