Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

28Apr/17

Die Ordnung der biblischen Prophetie – Teil 59

von Warren D. Hoover

Offenbarung Kapitel 21 – Die ewige Herrlichkeit der Heilsvollendung an den Gläubigen

Die Entrückung der Gemeinde von Jesus Christus und der Beginn der Trübsalzeit – Teil 18

Offenbarung Kapitel 21, Vers 1

Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren verschwunden, und auch das Meer ist nicht mehr da.

Nachdem das Gericht vor dem großen, weißen Thron zu Ende ist und alle Sünder aus der Gegenwart Gottes verschwunden sind, wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde als ewige Wohnstätte für die erlöste Menschheit erschaffen.

Offenbarung Kapitel 21, Verse 2-3

2 Und ich sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen von Gott her, ausgestattet wie eine für ihren Bräutigam geschmückte Braut. 3 Dabei hörte ich eine laute Stimme aus dem Himmel rufen: »Siehe da, die Hütte (oder: das Zelt = die Wohnstatt) Gottes ist bei den Menschen! Und Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein; ja, Gott selbst wird unter ihnen sein …

Das ist die glückselige Hoffnung und die sichere Zukunft für all diejenigen, deren Namen im „Buch des Lebens“ geschrieben stehen. Diese Beschreibung ist von großer Bedeutung. Diese neue Stadt wird heilig sein, das heißt, sie ist dazu bestimmt, ihren Zweck zu erfüllen, nämlich eine Wohnstätte zu sein, wo alle bisherigen Dinge vergangen sind. Die buchstäbliche Übersetzung von Jerusalem lautet „YHWHs Friede“.

Ja, vollkommener Friede wird das Hauptmerkmal dieses Ortes sein. Einst war die Stiftshütte die Stätte, in der Gott bei Seinem Volk wohnte. Und hier wird Gott ebenfalls mitten unter Seinen Heiligen wohnen und eine ewige Beziehung mit ihnen eingehen. Doch bevor diese Zeit beginnt, muss Gott noch einen letzten Schritt unternehmen, damit wir darauf vorbereitet werden bei Ihm zu leben.

Um Verwirrung zu vermeiden, muss klargestellt werden, dass das neue Jerusalem NICHT „die Braut“ ist. Johannes schreibt hier zwar von einer geschmückten Braut, was aber nur bedeutet, dass diese Stadt so schön wie nur möglich geschaffen ist, so WIE eine Braut, die alles daran setzt, um sich für ihren Hochzeitstag so schön wie möglich zu machen.

Es gibt einen Kult, in dem behauptet wird, dass das neue Jerusalem die Braut von Jesus Christus sei. Man stützt sich dabei auf diesen Bibelvers, sowie auf die Verse 9 und 10 weiter unten. Aber das ist eine Irrlehre, und man sollte sich diesem Kult nicht anschließen.

Offenbarung Kapitel 21, Vers 4

… und wird alle Tränen aus ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, und keine Trauer, kein Klagegeschrei und kein Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.«

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum Gott gerade in diesem Moment „alle Tränen aus ihren Augen abwischen“ wird? Warum wird uns hier noch einmal die Zusicherung gegeben, dass es weder Tod noch Trauer, kein Klagegeschrei und keinen Schmerz mehr geben wird? Die Antwort darauf lautet, dass Er der Gott allen Trostes ist.

2.Korinther Kapitel 1, Verse 3-4

3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und der Gott allen Trostes, 4 Der uns in aller unserer Trübsal tröstet, damit wir dann (unserseits) alle, die sich in irgendeiner Trübsal befinden, mit dem Trost zu erquicken vermögen, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.

Wir werden diesen Trost dringend nötig haben, nachdem wir Zeuge von den schrecklichen Ereignissen am großen, weißen Thron geworden sind, besonders dann, wenn jemand von denen, die wir auf der Erde geliebt haben, vor unseren Augen in die Hölle geworfen wird. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses letzte Gericht emotionalen Schmerz und Trauer auslösen wird, die nur der Gott allen Trostes zunichte machen kann. Trotz all der Wunder und des Friedens im Himmel würden wir unendlich lange traurig sein, wenn Gott da nicht auf wunderbare Weise eingreifen würde.

Offenbarung Kapitel 21, Vers 5

Da sagte Der auf dem Thron Sitzende: »Siehe, ICH mache alles neu!« Dann fuhr Er fort: »Schreibe! Denn diese Worte sind zuverlässig und gewiss!«

Erst jetzt sind alle Dinge wirklich neu. Und erneut fordert der HERR Johannes dazu auf, diese Worte, die wahrhaftig und gewiss sind, aufzuschreiben.

Offenbarung Kapitel 21, Verse 6-7

6 Weiter sagte Er zu mir: »Es ist geschehen. ICH bin das A und das O (1,8), der Anfang und das Ende; ICH will dem Dürstenden aus der Quelle des Lebenswassers umsonst (zu trinken) geben. 7 Wer da überwindet, soll dieses erben (= zu Eigen erhalten), und ICH will sein Gott sein, und er soll Mein Sohn sein. ...“

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Endzeit