Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

30Nov/15

Biblische Wissenschaft – Teil 14

Übersetzung von Auszügen aus dem Buch „Quantum Creation“ (Quanten-Schöpfung) von Josh Peck, erschienen im Jahr 2014

Hält sich das Übernatürliche in der 4. Dimension versteckt? Eine wissenschaftliche und theologische Reise durch die Quanten-Mechanik, die Zeit und die vierte räumliche Dimension

Kapitel 9: Die Geheimnisse von Zeit und Entropie

Jesaja Kapitel 46, Vers 10

„ICH habe von Anfang an den Ausgang kundgetan und seit der Vorzeit das, was noch ungeschehen war (oder: ist); ICH gebiete: ›Mein Ratschluss soll zustande kommen!‹, und alles, was Mir beliebt, führe ICH aus.“

Die Kunst, die Zeit zu definieren

Es kann sehr kompliziert sein, Zeit zu definieren. Oberflächlich betrachtet, scheint das nicht so zu sein. Aber wie oft haben wir wirklich über eine angemessene Definition der Zeit nachgedacht? Die meisten von uns waren wahrscheinlich noch nie in der Situation, in der wir sie näher bestimmen mussten. Zeit ist etwas, mit der wir alle leben. Die Zeit ist immer bei uns. Wir sind niemals ohne sie. Zeit ist etwas, das wir alle zusammen teilen. Die Zeit ist etwas, das wir alle kennen, selbst wenn ihre Definition für uns schwierig ist, in Worte zu fassen.

Einige sagen, dass Zeit einfach das Ticken einer Uhr ist. Das ist sicherlich eine Art, sie zu betrachten. Wir planen unseren ganzen Tag, jeden Tag anhand der Zeiger einer Uhr. Diese Zeiger sagen uns, wann wir aufwachen, wann wir essen, wann wir das Haus verlassen müssen, um Geld zu verdienen, wann wir uns mit Freunden treffen und wann wir schlafen gehen. Wir richten unser Leben nach dem Uhrwerk an der Wand aus; aber ist das ZEIT oder einfach nur ihr Messinstrument? Zeit existierte schon, bevor wir mechanische Uhren hatten, um sie zu messen. Zeit wird auch noch dann bestehen, wenn es kein intelligentes Leben mehr gäbe, um sie zum Beispiel an der Sonne, dem Mond und den Sternen zu messen. Uhren sind in unserer Gesellschaft eine große Hilfe; aber was genau messen sie?

Auf der Webseite dictionary.reference.com wird sie wie folgt definiert:

„Das System jener aufeinanderfolgenden Verhältnisse, wie irgendein Ereignis zu einem anderen in der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft steht; unbegrenzte und kontinuierliche Dauer im Hinblick darauf, wie Ereignisse aufeinanderfolgen.“

Das ist mit Sicherheit eine Art, die Zeit zu definieren. Obgleich sie richtig ist, sollte es dennoch eine prägnantere Form geben, sie zu beschreiben.

Einige sagen, Zeit ist der Verlauf der Veränderung. Das ist wahrscheinlich die genaueste und wohl am leichtesten zu verstehende Definition. Mit jeder Sekunde, die vergeht, gibt es im gesamten Universum wesentliche Veränderungen: Galaxien werden erschüttert, Sterne brennen und Planeten rotieren. Selbst auf unserem Planeten verändern sich die Dinge immer, auch wenn dies in einem weniger großen Ausmaß geschieht. Wenn wir von etwas denken, dass es sich im vollkommenen Ruhezustand befindet, dann ist das lediglich eine clevere Illusion. Ständig verlagern sich Luft-Moleküle, umkreisen Elektronen Atomkerne und schießen Photonen in jede Richtung. Unsere Realität ist in Wahrheit eine des kontinuierlichen Wandels.

Das ist genau das, was die Planck-Zeit, die wir bereits erwähnt haben, so interessant macht. Nichts ist schneller als Lichtgeschwindigkeit. Nichts ist kürzer als die Planck-Länge. Es gibt keine andere Veränderung, die in der Zeit möglich ist als die, wie lange das Licht braucht, um die Planck-Länge entlangzureisen. Deswegen existieren wir in Wahrheit eher in Zeitstrecken als in der Illusion von den ausgeglichenen Zeitabständen, die wir alle gewohnt sind. Schon allein dieser Gedanke ist höchst erstaunlich.

Wenn wir die Zeit als Maß der Veränderung betrachten, hilft uns das, unseren Verstand auf das Wesentliche zu lenken. Aber das ist noch nicht alles. Wenn es zum Beispiel in einer Sekunde mehr Veränderungen gibt als in einer anderen, dann läuft die Zeit dadurch nicht schneller oder langsamer. Es mag sich so anfühlen, als würde die Zeit langsamer vergehen, wenn ich einfach nur dasitze und die Wand anstarre, anstatt dieses Buch zu schreiben; doch eine Stunde dauert dann immer noch eine Stunde. Vielleicht drückte es Augustinus am besten aus, als er sagte:

„Was ist also Zeit? Wenn mich niemand darüber fragt, so weiß ich es; wenn ich es aber jemandem auf seine Frage erklären möchte, so weiß ich es nicht.“

Wahrscheinlich ist das einzige Wesen, welches die Fähigkeit besitzt, die erfahrbare Zeit zu definieren, Gott selbst, weil Er der Einzige ist, Der sich außerhalb der Zeit befindet. Manche mögen denken, dass dies bei Engeln ebenfalls der Fall sei. Doch man sollte beachten, dass Engel einen Anfang haben. Es sind geschaffene Wesen. Die Tatsache, dass sie einen Anfang haben, verhindert, dass sie außerhalb der Zeit existieren. Man weiß nicht, wie Zeit in der geistigen Welt wirkt. Doch es gibt einen Grund anzunehmen, dass sie genauso wirkt wie in der physikalischen Welt. Aber die Tatsache, dass die Zeit in den ersten drei Dimensionen eine Rolle spielt, ist noch kein Beweis dafür, dass dies auch für höhere Dimensionen gilt. Man weiß auch nicht, ob Engel die Fähigkeit besitzen, Zeitreisen zu unternehmen. Es gibt gute Argumente, die dafür und dagegen sprechen. Der Einzige, Der uns das beantworten kann, ist der allmächtige Gott, Der außerhalb von der Zeit existiert.

Das heißt natürlich nicht, dass Gott sich nicht hin und wieder in die Zeit einbringt. Klar tut Er das. Dennoch müssen wir daran denken, dass die Zeit immer noch Seine Schöpfung und dass Er nicht daran gebunden ist. Stellen wir uns in diesem Zusammenhang ein Haus vor. Wenn man eines baut, dann schafft man sich damit eine Wohnstätte. Wenn es fertig ist, dann kann man dort nach Belieben ein- und ausgehen. Man ist aber nicht an das Haus, das man gebaut hat, gebunden. So ähnlich ist es mit Gott und der Zeit.

Die Planck-Zeit ergibt sich aus der Zeit, die Licht benötigt, um eine Planck-Länge zurückzulegen und eine (gedachte) Zustandsveränderung zu bewirken. Während wir uns durch Zeitstrecken bewegen, die in der Quanten-Physik Planck-Zeit genannt wird, dann tendieren wir dazu, die Zeit in großen Blöcken zu sehen, die wir ergründen können. Alles, was wir tun oder beschreiben, hängt davon ab, dass Dinge innerhalb von 5 oder 10 Minuten, 1 Stunde, 1 Tag usw geschehen können. Das ist alles nur unsere persönliche Perspektive, die durch das bestimmt wird, was wir zu beschreiben versuchen. Die Realität ist, zumindest von Gottes Sichtweise aus gesehen, dass die Vergangenheit ebenso real ist wie die Gegenwart und die Gegenwart so real wie die Zukunft.

Der Auszug aus dem Artikel endet hier. Lesen Sie den gesamten Artikel als PDF.

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veröffentlicht unter: Bibel