Die Endzeit-Reporter Von den letzten Tagen der Welt

24Apr/10

Die Entrückung der Verstorbenen und Lebendigen am Beispiel Mose und Elia erklärt

Früher warteten die Christen auf die Entrückung und hielten ihr Leben in ständiger Bereitschaft, weil sie hofften, dass dies noch zu ihren Lebzeiten geschehen wird. Sie bezogen die Worte Jesu, dass „der eine angenommen und der andere zurückgelassen wird“ (Matthäus Kapitel 24, Verse 40-41) auf den Moment der Entrückung.

Heute wird vielleicht die Entrückungslehre und der damit verbundene Aufruf „allzeit bereit zu sein“ von momentaner Gottesdienstfreude verdrängt (charismatische Bewegungen). Dass die Gottesdienste Feste heiliger Freude sein sollen, ist biblisch. Doch es ist fahrlässig, in solchen Verklärungsmomenten zu meinen:

„’Hier ist gut sein, laßt uns Hütten bauen’“ (Matthäus Kapitel 17, Vers 4).

Was brauchen wir noch eine Entrückung, der Herr ist ja unter uns. Doch es gibt mehr als die irdische Seligkeit, und das ist die himmlische Herrlichkeit.

Schon das Alte Testament spricht von der Entrückung und zwar von Henoch, der

„der wegen seines Wandels mit Gott entrückt wurde, damit er den Tod nicht sähe … denn schon vor seiner Entrückung besaß er das Wohlgefallen Gottes (1.Moses Kapitel 5, Vers 24 und Hebräer Kapitel 11, Vers 5).

Im Neuen Testament hört sich das so an:

„Der HERR selbst wird, sobald Sein Weckruf ersgeht, sobald die Stimme des Engelfürsten erschallt und die Posaune Gottes ertönt, vom Himmel herabkommen, und die in Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die wir noch leben und übrig geblieben sind, zusammen mit ihnen auf Wolken dem HERRN entgegen in die Luft entrückt werden; und alsdann werden wir für immer mit dem HERRN vereint sein“ (1. Thessalonicher Kapitel 4, Verse 16-17).

Dass die Verstorbenen und Lebenden zur gleichen Zeit entrückt werden, dafür sind Elia und Moses ein treffendes Beispiel. Als der Prophet Elia entrückt werden sollte, wurde er von Elisa begleitet. Ihr Weg führte von Gilgal über Beth-El nach Jericho zum Jordan, der sich vor Elia teilte, so dass sie zum anderen Ufer gehen konnten.

Hier fragt man sich, warum hat Gott Elia nicht schon vor dem Jordan entrückt? Warum musste Elia erst über den Jordan, um entrückt zu werden? (2.Könige, Kapitel 2, Verse 1-18) Ganz einfach: Nicht weit vom Jordan, auf der Ostseite, befindet sich der Berg Nebo, auf dem Gott Moses begraben hatte (5.Moses Kapitel 32, Verse 49-50). Während Elia und Elisa im Gespräch (auf der Ostseite des Jordan) immer weitergingen, kamen sie zum Berg Nebo. Da kam plötzlich ein feuriger Wagen, und Elia fuhr im Wettersturm zum Himmel empor.

Hier ist zu beachten, dass Elia nicht im feurigen Wagen, sondern im Feuersturm zum Himmel entrückt wurde. Wozu dann der feurige Wagen? War im feurigen Wagen der Leichnam Mose, um den der Erzengel Michael mit dem Teufel gestritten hatte (Judasbrief Vers 9), um ihn entrücken zu können? Dafür musste Elia über den Jordan zum Berg Nebo, damit der verstorbene Moses und der lebende Elia zur gleichen Zeit in den Himmel entrückt werden konnten.

Und als Jesus verklärt und als Sohn Gottes bestätigt wurde, erschienen Moses und Elia auf dem Verklärungsberg (Matthäus Kapitel 17, Verse 1-8). Moses als Stellvertreter für die Verstorbenen, die entrückt werden und Elia als Stellvertreter für die Lebenden, die entrückt werden. Darum heißt es in 1.Korinther Kapitel 15, Verse 51-52:

„Wir werden nicht alle entschlafen, wohl aber zur gleichen Zeit verwandelt werden in dem Augenblick beim letzten Posaunenstoß.“

Paulus schreibt in 2.Thessalonicher Kapitel 2, Verse 7-8, dass

„im Geheimen die Macht der Gesetzlosigkeit schon wirksam ist, nur muss das, was den Sohn der Gesetzlosigkeit noch aufhält, zuerst hinweg genommen werden. Dann erst kann der Frevler offen hervortreten“

und über die Menschen das Verderben bringen. Und da die zu Gott Gehörenden das Salz dieser Erde sind (Matthäus Kapitel 15, Vers 13), muss das Salz, das die endgültige Fäulnis aufhält, zuvor hinweggenommen werden.

Quelle: „nai – israel heute – Nachrichten aus Israel“ Ausgabe November 2006, nai, Schmuel Hanagid-Str. 1 P.O.Box 10.117 Jerusalem 93503, Israel Fax: 00972-2-6226 882, Tel. 6226 880 www.israelheute.com; info@nai-israel.com

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veröffentlicht unter: Entrückung